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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Polit Pirat NRW

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Polit Pirat NRW


Chronologisch Thread 
  • From: milton2011 <milton2011 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Polit Pirat NRW
  • Date: Mon, 25 Jun 2012 09:02:49 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


blackdrag schrieb:
PolitPiratNRW schrieb:
Ahoi Perestroika !

Bisweilen hatte Gold, und andere Edelmetalle, und auch Diamanten, einen Wert. Das dieser "Wert" auch Schwankungen unterlag, ist bekannt. Der Wert war aber niemals Null so wie es bei Papiergeld schon mal vorkommt.
Ich stimme Perestroika sehr zu. Überlege doch mal. Gold ist eine endliche Ressource. Wenn es Inflationen und Wirtschaftswachstum gibt, dann kommt unweigerlich der Punkt an dem eine Volkswirtschaft garnicht mehr genug Gold hat. Und dieser Punkt wurde in der Vergangenheit bereits erreicht. Zudem wirst du virtuelles Geld so nicht los. Schon heute kann ich bei einer Bank "Gold" kaufen, das garnicht existiert. Ich bekomme statt dessen ein Zertifikat, dass man als Besitzer von so und so viel Gold ausweist und ich könnte dann theoretisch zur Bank gehen und mein Gold verlangen. Nur ist es nicht sicher daheim. Wenn du genau überlegst sind diese Zertifikate doch nicht viel anders als eine mit Gold gestützte Papiergeldwährung. Und das wird dann auch bei deinem Neustart passieren. Was wir jetzt haben, quasi rein virtuelles Geld, ist der logisch nächste Schritt und folgt einfach aus der begrenzten Verfügbarkeit von Gold. Und wäre Gold unbegrenzt verfügbar, hätte es wohl kaum einen Wert (in was auch immer gemessen).

blackdrag,
Sie haben Recht. In einem Freien Markt kann bei einer freien Preisbildung Geld nie einen stabilen Wert haben. Es ist nur eine Metrik zur Bewertung von Gütern, ein Schuldschein zum alsbaldigen Verzehr bestimmt.

Geld hat einen temporären Binnenwert (Inflation) und einen temporären Außenwert (Wechselkurs). Hinzu kommen noch ein Zinswert, mit dem man bei einer Notenbank Geld schöpfen kann, und eine Mindestreserve, die man der Notenbank nachweisen muss.

Da wir zudem einen globalen Freien Kapitalverkehr in der EU weltweit haben, können sich Banken im Freien Wettbewerb gerade bei der jeweilig günstigsten Notenbank refinanzieren.

Wir hätten KEINE Eurokrise, wenn sich die Staaten bei der EZB hätten verschulden müssen, sie haben sich aber über Privatbanken weltweit verschuldet und ihre Schulden an die EZB als Guthaben transferiert. So war die EZB blind, und keiner weiß heute, wer bei wem mit wieviel real verschuldet ist.

Und China kauft zur Zeit nicht nur Rohstoffe und Unternehmen mit ihren Devisen, sondern auch Staaten. Frei nach Lenin : Der Kapitalismus verkauft uns noch den Strick, an dem wir ihn aufhängen.:)




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