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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )


Chronologisch Thread 
  • From: Denk <Denk AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )
  • Date: Tue, 01 May 2012 07:26:17 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


stimme Aehzebaer und Patrick zu.

Diese Diskussion führt immer dann in den Kreis, wenn die Eingriffe zu groß sind, und die Betroffenen nicht wissen, wie es dann weitergehen soll. In der Regel geht es ja immer irngedwie weiter, aber ich glaube, mann müsste mal Überlegen, ob folgender Ansatz zielführend sein kann:

Man schaut, wo die Gewinne der Unternehmer so groß sind, dass der Eingriff nicht verhindernd wirkt, sondern schmerzfrei von statten geht, also, wo Geld übrig ist (und dann auch in warteschleife rumgammelt, und sich auf wunderbareweise von selbst vermehrt und damit inflation und wachstumsdruck aufbaut, bekanntes extrembeispiel: Apple mit seinen Geldreserven). Im Prinzip wirkt das als Eingriff in das Eigentum der Shareholder, das ja durch unsere Verfassung bekanntlich auch verpflichtet ist. Und deren Gier uns ja in diese Lage gebracht haben (zins-mechanismus).

Und weil ich mit niemand kämpfen will, da das aufhält, setze ich mich mit den "anderen" an den Tisch. wir haben den Souverän im Rücken, die Gesellschaft steht ja hinter den Piraten (keine ahnung, ob bei 10%oder 30% Wählerstimmen das Kräfteverhältnis im Bundesrat in der Waage ist), wir vertreten dann im Parlament die Gesellschaft, vermutlich vertreten die Grünen die Umwelt, und die CDU die Wirtschaft. Und jetzt können wir verhandeln, wer worauf verzichtet, unter den Augen der Gesellschaft, damit alle sehen, wer wie denkt (Transparenz wird erreicht, Hinterzimmer-Lobbyismus wird geschwächt)

Hm.... Irgendwie braucht es noch eine 4. Kraft.... (geradezahl zwingt zur Einigkeit, Die12-geschworenen)

Ich sehe die anderen Parteien nicht als Gegner. Wie sich die Politiker in Berlin manchmal aufführen, geht den Leuten nämlich aich auf den Nerv, sondern als Sprachrohr für deren Interessengruppen (So hat Marina Weismann es auch für die Piraten beschrieben) und wenn wir dieses Politikmodell gut finden, dann arbeiten wir doch am besten darauf hin.

Ich habe auch kein Problem mit Merkel, die macht ihren job nicht schlecht, allerdings unter falschen Randbedingungen (lobbie-druck, Europa-druck, parteiprrogramm). auch Leuthäuser-Schnarrenberger ist gradlinig, konsequent und vertritt vehement das richtige (bis auf das restliche parteiprogramm). ebenso Peer Steinbrück, der hat für D mit dem Schweiz-Zoff mE in die richtige Richtung gewirkt.

Die wähler wollen sowieso Köpfe wählen, wieso suchen wir nicht die raus, die in der Gesellschaft das höchste Ansehen haben? Ist es nicht das, was wir mit Volksbeteiligung meinen? wir haben zumindest derzeit noch keine Kompetenten Leute, die Minister-können. Was dabei rauskommt, wenn zu wenig Erfahrung mitgebracht wird, sieht man ja an Fipsi, dem ganzen FDP-Kindergarten, bei den anderen die Schröderin und wer auch immer. Uns Piraten sollte das nicht passieren.

Mann muss aus Erfahrung lernen, nicht aus Katastrophen. Katastrophen zeigen, wo man nicht rechtzeitig gehandelt hat.

In diesem Sinne,

AHOI!




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