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ag-soziale_marktwirtschaft - [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Re: Ag-soziale_marktwirtschaft Nachrichtensammlung, Band 16 Scheinselbständigkeit - Abbau von Bürokratie

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

Listenarchiv

[Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Re: Ag-soziale_marktwirtschaft Nachrichtensammlung, Band 16 Scheinselbständigkeit - Abbau von Bürokratie


Chronologisch Thread 
  • From: sozialpiraten <sozialpiraten AT kunstlandschaft-spandau.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Re: Ag-soziale_marktwirtschaft Nachrichtensammlung, Band 16 Scheinselbständigkeit - Abbau von Bürokratie
  • Date: Sat, 07 Apr 2012 10:59:00 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>


1. Der Arbeitnehmer hat gewöhnlich keine Mitspracherechte im Bereich Produktionsorganisation.
2. Bürokratie und Bürokratiekosten belasten vor allem Kleinunternehmen... gemeinnützige Vereine...
3. Die jetzige Situation provoziert, dass ein Selbständiger nur Arbeitsaufträge erhält/erhalten kann, wenn er dem Auftraggeber noch andere Auftraggeber nachweisen kann,...
Die Hauptbelastung bleibt beim Selbständigen. Eine fair dotierte Grundsicherung würde alle Bürger entlasten, aber vor allem Kreative und Existenzgründer.


Am 04.04.2012 18:22, schrieb Karsten Kemmer:
Dem Selbständigen wird nichts böses unterstellt; das Unternehmen, welches Scheinselbständige beschäftigt, wälzt das Risiko von Krankheit und konjunktureller Entwicklung auf den/die Selbständige/n ab. Wenn man selbstbestimmt arbeiten möchte, dann kann der gleiche Job doch auch als Angestellter getätigt werden, das Ergebnis bleibt das gleiche.
Wenn ich also nur 20 Wochenstunden machen möchte und zwei Monate Urlaub haben will, dann kann ich das mit meinem Arbeitgeber so vereinbaren, wenn das Ergebnis stimmt. Warum sollte man das beschäftigende Unternehmen aus der Verantwortung entlassen? Eigentum verpflichtet.
----- Original Message -----
From: ag-soziale_marktwirtschaft-request AT lists.piratenpartei.de
To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Sent: Monday, April 02, 2012 8:19 AM
Subject: Ag-soziale_marktwirtschaft Nachrichtensammlung, Band 16, Eintrag 4

Um E-Mails an die Liste Ag-soziale_marktwirtschaft zu schicken, nutzen
Sie bitte die Adresse

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Um sich via Web von der Liste zu entfernen oder draufzusetzen:

https://service.piratenpartei.de/listinfo/ag-soziale_marktwirtschaft

oder, via E-Mail, schicken Sie eine E-Mail mit dem Wort 'help' in
Subject/Betreff oder im Text an

ag-soziale_marktwirtschaft-request AT lists.piratenpartei.de

Sie können den Listenverwalter dieser Liste unter der Adresse

ag-soziale_marktwirtschaft-owner AT lists.piratenpartei.de

erreichen

Wenn Sie antworten, bitte editieren Sie die Subject/Betreff auf einen
sinnvollen Inhalt der spezifischer ist als "Re: Contents of
Ag-soziale_marktwirtschaft digest..."


Meldungen des Tages:

   1. Re: Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung (sozialpiraten)
   2. Re: Schlecker - was wäre die PP Meinung gewesen (sepp25)
   3. Re: Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung (Ulrike Mös)
   4. Re: Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung (sozialpiraten)
   5. Re: Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung (sepp25)
   6. Scheinselbständigkeit und selbstbestimmtes Arbeiten (Andreas1964)
   7. Re: Scheinselbständigkeit und selbstbestimmtes Arbeiten
      (sozialpiraten)


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Message: 1
Date: Sun, 01 Apr 2012 14:03:51 +0200
From: sozialpiraten <sozialpiraten AT kunstlandschaft-spandau.de>
To: sepp25 <sepp25 AT news.piratenpartei.de>,
ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung
kontra Grundsicherung
Message-ID: <4F784427.3040908 AT kunstlandschaft-spandau.de>
Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed

Grundsicherung ermöglicht Mitbestimmung! Wie überwinden wir die Angst
von Bundestagspolitikern vor Mitbestimmung der Bürger?

Am 01.04.2012 13:43, schrieb sepp25:
>
> sozialpiraten schrieb:
>> Die Staatskanzlei von Althaus behauptete 2006, dass das Solidarische
>> Bürgergeld in 3 - 4 Jahren realisiert sein wird. Das Modell sah 800
>> Euro und einen steuerlichen Freibetrag von 1600 Euro/Person vor, 50 %
>> Einkommenssteuern - aber keine zusätzlichen Versicherungskosten. Das
>> sei finanzierbar. Aber es wurde nicht realisiert.
>> Angst vor Mitbestimmung der Bürger! Das ist laut Recherchestand das
>> Hauptproblem.
>
> Sorry, was hat das Eine mit dem FETT Anderen zu tun?
>
> Wenn von 800.- € schon 200.- € für Gesundheit vorab abgezogen werden
> und keinerlei weiteren Kosten geltend gemacht werden können ist das
> kein "soziales BG" sondern ein *assoziales BG*. Alle Alleinstehenden
> und Alleinerzieher(inen) werden zu * Obdachlosen *
>
> Das Althausmodell ist genau der gleiche Humbug, wie das Traurige
> Ergebnis der Arbeitsgruppe.
>
> Ich hab gar nichts gegen (relativ) geringe bGE-Sätze am Anfang, um
> einer Einführung und einer Anpassung genüge zu tun. Aber das Ziel
> muss, und ist es ja auch, anders definiert sein.
>
> Eine NIFT oder Negative Einkommensteuer oder wie der Schwachsinn mit
> Vereinheitlichung der Steuer ohne wirtschaftliche Folgenberechnung
> auch aussieht wird der Sache einfach nicht gerecht.
>
> Ihr müsst zumindest einmal einen Betrieb mit 20 MA durchrechnen.
> 1) Produktpreisentwickung bei verschiedenen Maschinenanteilen an der
> Kalkulation
> 2) Mitarbeiter Brutto und Netto heute und dann. (kein bGE Bezug, sonst
> ist es Kombilohn)
> 3) Gewinnbesteuerung des Unternehmens und Attrakivitäts-Index zur
> Umsiedelung ins nahe oder ferne Ausland.
>
> Der alleinige Bezug zu, ist ja besser als H4, hilft der Gesellschaft
> wenig.
> Da sind die beschlossenen Maßnahmen schon besser als euer trauriges
> Modell.
>
> Gruß



------------------------------

Message: 2
Date: Sun, 01 Apr 2012 12:03:54 +0000
From: sepp25 <sepp25 AT news.piratenpartei.de>
To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Schlecker - was wäre die PP
Meinung gewesen
Message-ID: <312$132564$1333281834 AT news01.piratenpartei.de>
Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed


Hallo,

Transfergesellschaften sind immer Augenwischerei.
Kein Mittelständler kann seine, bei einer Insolvenz betroffenen,
Mitarbeiter in eine Auffanggesellschaft schicken, damit noch 6 Monate der
Lohn bezahlt wird, ohne das etwas geleistet wird.

Es ist immer schwer, wenn man den Arbeitsplatz verliert, egal aus welchen
Gründen.

Eine Bevorzugung von "Großunternehmen" ist nichts anderes als ein
Werbegag.
Bringen tut es gar nichts.
Dass die Gesellschaft kollektiv in die Haftung genommen wird, wenn
Unternehmen, welcher Art auch immer, versagen, darf nicht sein.

Hier hat die FDP richtig und konsequent gehandelt.

Gruß

---


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Message: 3
Date: Sun, 01 Apr 2012 14:16:13 +0200
From: Ulrike Mös <ulrike.moes AT gmx.net>
To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung
kontra Grundsicherung
Message-ID: <1333282573.2479.4.camel@wika-desktop>
Content-Type: text/plain; charset="UTF-8"

Dann lass die KV vom Staat tragen plus 1000,00 € BGE. Das BGE soll die
Existenz sichern um einen frei und unabhängig machen. Es soll aber schon
dazu animieren, sich in Bewegung setzten, notfalls ehrenamtlich. Das,
was wir hier tun ist auch ehrenamtlich.

Alleinerziehende bekommen für ihre Kinder auch ein BGE und können so
Miete und Lebenshaltungskosten etc. tragen. Kinderreiche Familien können
sich Haushaltsunterstützung nehmen und für jedes Kind ein eigenes Zimmer
schaffen.

Am Sonntag, den 01.04.2012, 11:43 +0000 schrieb sepp25:
> sozialpiraten schrieb:
> > Die Staatskanzlei von Althaus behauptete 2006, dass das Solidarische
> > Bürgergeld in 3 - 4 Jahren realisiert sein wird. Das Modell sah 800 Euro
> > und einen steuerlichen Freibetrag von 1600 Euro/Person vor, 50 %
> > Einkommenssteuern - aber keine zusätzlichen Versicherungskosten. Das sei
> > finanzierbar. Aber es wurde nicht realisiert.
> > Angst vor Mitbestimmung der Bürger! Das ist laut Recherchestand das
> > Hauptproblem.
>
> Sorry, was hat das Eine mit dem FETT Anderen zu tun?
>
> Wenn von 800.- € schon 200.- € für Gesundheit vorab abgezogen werden
> und keinerlei weiteren Kosten geltend gemacht werden können ist das kein
> "soziales BG" sondern ein *assoziales BG*. Alle Alleinstehenden und
> Alleinerzieher(inen) werden zu * Obdachlosen *
>
> Das Althausmodell ist genau der gleiche Humbug, wie das Traurige Ergebnis
> der Arbeitsgruppe.
>
> Ich hab gar nichts gegen (relativ) geringe bGE-Sätze am Anfang, um einer
> Einführung und einer Anpassung genüge zu tun. Aber das Ziel muss, und
> ist es ja auch, anders definiert sein.
>
> Eine NIFT oder Negative Einkommensteuer oder wie der Schwachsinn mit
> Vereinheitlichung der Steuer ohne wirtschaftliche Folgenberechnung auch
> aussieht wird der Sache einfach nicht gerecht.
>
> Ihr müsst zumindest einmal einen Betrieb mit 20 MA durchrechnen.
> 1) Produktpreisentwickung bei verschiedenen Maschinenanteilen an der
> Kalkulation
> 2) Mitarbeiter Brutto und Netto heute und dann. (kein bGE Bezug, sonst ist
> es Kombilohn)
> 3) Gewinnbesteuerung des Unternehmens und Attrakivitäts-Index zur
> Umsiedelung ins nahe oder ferne Ausland.
>
> Der alleinige Bezug zu, ist ja besser als H4, hilft der Gesellschaft wenig.
> Da sind die beschlossenen Maßnahmen schon besser als euer trauriges
> Modell.
>
> Gruß




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Message: 4
Date: Sun, 01 Apr 2012 15:44:51 +0200
From: sozialpiraten <sozialpiraten AT kunstlandschaft-spandau.de>
To: Ulrike Mös <ulrike.moes AT gmx.net>,
ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung
kontra Grundsicherung
Message-ID: <4F785BD3.6020701 AT kunstlandschaft-spandau.de>
Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed

Ja.
Aber die Regierenden geben uns das Geld nicht, obwohl der
Paradigmenwechsel möglich, ein Grundsicherungssystem finanzierbar ist, -
weil wir mit einer Grundsicherung Mitspracherechte nicht nur bei Löhnen,
sondern auch Arbeitsinhalten hätten... sie haben in den letzten Jahren
Mitspracherechte abgebaut...

Am 01.04.2012 14:16, schrieb Ulrike Mös:
> Dann lass die KV vom Staat tragen plus 1000,00 € BGE. Das BGE soll die
> Existenz sichern um einen frei und unabhängig machen. Es soll aber schon
> dazu animieren, sich in Bewegung setzten, notfalls ehrenamtlich. Das,
> was wir hier tun ist auch ehrenamtlich.
>
> Alleinerziehende bekommen für ihre Kinder auch ein BGE und können so
> Miete und Lebenshaltungskosten etc. tragen. Kinderreiche Familien können
> sich Haushaltsunterstützung nehmen und für jedes Kind ein eigenes Zimmer
> schaffen.
>
> Am Sonntag, den 01.04.2012, 11:43 +0000 schrieb sepp25:
>> sozialpiraten schrieb:
>>> Die Staatskanzlei von Althaus behauptete 2006, dass das Solidarische
>>> Bürgergeld in 3 - 4 Jahren realisiert sein wird. Das Modell sah 800 Euro
>>> und einen steuerlichen Freibetrag von 1600 Euro/Person vor, 50 %
>>> Einkommenssteuern - aber keine zusätzlichen Versicherungskosten. Das sei
>>> finanzierbar. Aber es wurde nicht realisiert.
>>> Angst vor Mitbestimmung der Bürger! Das ist laut Recherchestand das
>>> Hauptproblem.
>> Sorry, was hat das Eine mit dem FETT Anderen zu tun?
>>
>> Wenn von 800.- € schon 200.- € für Gesundheit vorab abgezogen werden
>> und keinerlei weiteren Kosten geltend gemacht werden können ist das kein
>> "soziales BG" sondern ein *assoziales BG*. Alle Alleinstehenden und
>> Alleinerzieher(inen) werden zu * Obdachlosen *
>>
>> Das Althausmodell ist genau der gleiche Humbug, wie das Traurige Ergebnis
>> der Arbeitsgruppe.
>>
>> Ich hab gar nichts gegen (relativ) geringe bGE-Sätze am Anfang, um einer
>> Einführung und einer Anpassung genüge zu tun. Aber das Ziel muss, und
>> ist es ja auch, anders definiert sein.
>>
>> Eine NIFT oder Negative Einkommensteuer oder wie der Schwachsinn mit
>> Vereinheitlichung der Steuer ohne wirtschaftliche Folgenberechnung auch
>> aussieht wird der Sache einfach nicht gerecht.
>>
>> Ihr müsst zumindest einmal einen Betrieb mit 20 MA durchrechnen.
>> 1) Produktpreisentwickung bei verschiedenen Maschinenanteilen an der
>> Kalkulation
>> 2) Mitarbeiter Brutto und Netto heute und dann. (kein bGE Bezug, sonst ist
>> es Kombilohn)
>> 3) Gewinnbesteuerung des Unternehmens und Attrakivitäts-Index zur
>> Umsiedelung ins nahe oder ferne Ausland.
>>
>> Der alleinige Bezug zu, ist ja besser als H4, hilft der Gesellschaft wenig.
>> Da sind die beschlossenen Maßnahmen schon besser als euer trauriges
>> Modell.
>>
>> Gruß
>



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Message: 5
Date: Sun, 01 Apr 2012 14:36:36 +0000
From: sepp25 <sepp25 AT news.piratenpartei.de>
To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung
kontra Grundsicherung
Message-ID: <312$92481$1333290996 AT news01.piratenpartei.de>
Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed


sozialpiraten schrieb:
> Grundsicherung ermöglicht Mitbestimmung! Wie überwinden wir die Angst
> von Bundestagspolitikern vor Mitbestimmung der Bürger?
>
>> sepp25 schrieb: #
>>
>> sozialpiraten schrieb:
>>> Die Staatskanzlei von Althaus behauptete 2006, dass das Solidarische
>>> Bürgergeld in 3 - 4 Jahren realisiert sein wird. Das Modell sah 800
>>> Euro und einen steuerlichen Freibetrag von 1600 Euro/Person vor, 50 %
>>> Einkommenssteuern - aber keine zusätzlichen Versicherungskosten. Das
>>> sei finanzierbar. Aber es wurde nicht realisiert.
>>> Angst vor Mitbestimmung der Bürger! Das ist laut Recherchestand das
>>> Hauptproblem.
>> Sorry, was hat das Eine mit dem FETT Anderen zu tun?
>>
>> Wenn von 800.- € schon 200.- € für Gesundheit vorab abgezogen
>> werden und keinerlei weiteren Kosten geltend gemacht werden können ist
>> das kein "soziales BG" sondern ein *assoziales BG*. Alle Alleinstehenden
>> und Alleinerzieher(inen) werden zu * Obdachlosen *
>>
>> Das Althausmodell ist genau der gleiche Humbug, wie das Traurige
>> Ergebnis der Arbeitsgruppe.
>>
>> Ich hab gar nichts gegen (relativ) geringe bGE-Sätze am Anfang, um
>> einer Einführung und einer Anpassung genüge zu tun. Aber das Ziel
>> muss, und ist es ja auch, anders definiert sein.
>>
>> Eine NIFT oder Negative Einkommensteuer oder wie der Schwachsinn mit
>> Vereinheitlichung der Steuer ohne wirtschaftliche Folgenberechnung auch
>> aussieht wird der Sache einfach nicht gerecht.
>>
>> Ihr müsst zumindest einmal einen Betrieb mit 20 MA durchrechnen.
>> 1) Produktpreisentwickung bei verschiedenen Maschinenanteilen an der
>> Kalkulation
>> 2) Mitarbeiter Brutto und Netto heute und dann. (kein bGE Bezug, sonst
>> ist es Kombilohn)
>> 3) Gewinnbesteuerung des Unternehmens und Attrakivitäts-Index zur
>> Umsiedelung ins nahe oder ferne Ausland.
>>
>> Der alleinige Bezug zu, ist ja besser als H4, hilft der Gesellschaft
>> wenig.
>> Da sind die beschlossenen Maßnahmen schon besser als euer trauriges
>> Modell.
>>
>> Gruß
>
> O.K. Aber Grundsicherung kann keine Mitbestimmung garantieren, wenn die
> Grundsicherung eben nicht emanzipatorisch ausgerichtet ist. Und, tut mir
> leid, aber euer Modell hat nichts drinn, was einen Bürger, der nichts
> hat, emanzipieren würde.
>
> Abgesehen davon wird über die NIFT45 die Wirtschaft gerade dazu
> aufgefordert Produktionsplätze und damit Arbeitsplätze zu verlagern.
> Ein Gedankengang zur Besteuerung von Maschinenleistung ist nicht
> enthalten, damit ist das Modell auch nicht zukunftsfähig.
> Es baut nur auf die "Arbeitskraft des Menschen" als Einnahmequelle. Wenn
> die Industrie in der Lage ist, 100% der Güter mit 50% der
> Arbeitsmenschen herzustellen, ist das Projekt gescheitert, weil keine
> Einnahmequelle mehr vorhanden ist.
>
> Gruß
>
>


------------------------------

Message: 6
Date: Sun, 01 Apr 2012 21:25:24 +0000
From: Andreas1964 <Andreas1964 AT news.piratenpartei.de>
To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Subject: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Scheinselbständigkeit und
selbstbestimmtes Arbeiten
Message-ID: <312$133016$1333315524 AT news01.piratenpartei.de>
Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed


Einige von Euch sind bestimmt auch als Freiberufler oder
Ein-Personen-GmbH-ler tätig - nicht aus Not, sondern weil Ihr bewusst so
arbeiten wollt.

Vielleicht habt Ihr auch schon die Erfahrung gemacht, dem Einkauf Eurer
Kunden nachweisen zu müssen, dass bei Euch kein Risiko der
"Scheinselbständigkeit" besteht. Ich kenne hervorragende Experten, die in
der Folge solcher Diskussionen ihr Projekt nur über einen
Zwischenhändler durchführen konnten, der 20% des Umsatzes dafür
abschöpft - ohne selbst etwas zu leisten.

Warum wird einem Freiberufler / Selbständigen unterstellt, dass er Übles
im Sinn hat oder sich selbst ausbeutet, wenn er beispielsweise über
mehrere Jahre an nur einem großem Projekt mitarbeitet oder wenn er lieber
in einem Netzwerk agiert anstatt Angestellte zu haben?
Klar, wenn er als Externer die festangestellten Mitarbeiter im
Kundenunternehmen kostenmäßig unterbietet, gehen die Gewerkschaften zu
Recht auf die Barrikaden. Das ist bei vielen Fachexperten mit relativ
hohen Honoraren nicht der Fall.
Klar, wenn sich auf diesem Weg mehr und mehr gut bezahlte Leute aus dem
staatlichen Rentensystem ausklinken, ist das ein Problem. Das wäre aber
besser dadurch gelöst, dass schlichtweg jeder und nicht nur der abhängig
Beschäftigte von seinem Einkommen zu diesem System beiträgt.

Sinnvoll aus meiner Sicht wäre:
Überprüfung auf Scheinselbständigkeit völlig abschaffen /und/ dafür
die Beiträge zur Sozialversicherung gerecht auf alle Einkommen verteilen.

In welcher AG könnte das am besten diskutiert werden?

Beste Grüße,
Andreas


------------------------------

Message: 7
Date: Mon, 02 Apr 2012 08:19:48 +0200
From: sozialpiraten <sozialpiraten AT kunstlandschaft-spandau.de>
To: Andreas1964 <Andreas1964 AT news.piratenpartei.de>,
ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Scheinselbständigkeit und
selbstbestimmtes Arbeiten
Message-ID: <4F794504.1030800 AT kunstlandschaft-spandau.de>
Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed

Das bedingungslose Grundeinkommen soll Bürokratie abbauen helfen,
Lohnnebenkosten ersetzen. Auch für Selbständige.

Lobbyarbeit: Petitionen. Schreiben an Parteien. Gespräche mit
Bundestagsabgeordneten der Region. Protestschreiben an Gewerkschaften...

Am 01.04.2012 23:25, schrieb Andreas1964:
>
> Einige von Euch sind bestimmt auch als Freiberufler oder
> Ein-Personen-GmbH-ler tätig - nicht aus Not, sondern weil Ihr bewusst
> so arbeiten wollt.
>
> Vielleicht habt Ihr auch schon die Erfahrung gemacht, dem Einkauf
> Eurer Kunden nachweisen zu müssen, dass bei Euch kein Risiko der
> "Scheinselbständigkeit" besteht. Ich kenne hervorragende Experten, die
> in der Folge solcher Diskussionen ihr Projekt nur über einen
> Zwischenhändler durchführen konnten, der 20% des Umsatzes dafür
> abschöpft - ohne selbst etwas zu leisten.
>
> Warum wird einem Freiberufler / Selbständigen unterstellt, dass er
> Übles im Sinn hat oder sich selbst ausbeutet, wenn er beispielsweise
> über mehrere Jahre an nur einem großem Projekt mitarbeitet oder wenn
> er lieber in einem Netzwerk agiert anstatt Angestellte zu haben?
> Klar, wenn er als Externer die festangestellten Mitarbeiter im
> Kundenunternehmen kostenmäßig unterbietet, gehen die Gewerkschaften zu
> Recht auf die Barrikaden. Das ist bei vielen Fachexperten mit relativ
> hohen Honoraren nicht der Fall.
> Klar, wenn sich auf diesem Weg mehr und mehr gut bezahlte Leute aus
> dem staatlichen Rentensystem ausklinken, ist das ein Problem. Das wäre
> aber besser dadurch gelöst, dass schlichtweg jeder und nicht nur der
> abhängig Beschäftigte von seinem Einkommen zu diesem System beiträgt.
>
> Sinnvoll aus meiner Sicht wäre:
> Überprüfung auf Scheinselbständigkeit völlig abschaffen /und/ dafür
> die Beiträge zur Sozialversicherung gerecht auf alle Einkommen verteilen.
>
> In welcher AG könnte das am besten diskutiert werden?
>
> Beste Grüße,
> Andreas



------------------------------

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Ag-soziale_marktwirtschaft mailing list
Ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
https://service.piratenpartei.de/listinfo/ag-soziale_marktwirtschaft

Ende Ag-soziale_marktwirtschaft Nachrichtensammlung, Band 16, Eintrag 4
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