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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung


Chronologisch Thread 
  • From: sozialpiraten <sozialpiraten AT kunstlandschaft-spandau.de>
  • To: Ulrike Mös <ulrike.moes AT gmx.net>, ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung
  • Date: Sun, 01 Apr 2012 15:44:51 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>

Ja.
Aber die Regierenden geben uns das Geld nicht, obwohl der Paradigmenwechsel möglich, ein Grundsicherungssystem finanzierbar ist, - weil wir mit einer Grundsicherung Mitspracherechte nicht nur bei Löhnen, sondern auch Arbeitsinhalten hätten... sie haben in den letzten Jahren Mitspracherechte abgebaut...

Am 01.04.2012 14:16, schrieb Ulrike Mös:
Dann lass die KV vom Staat tragen plus 1000,00 € BGE. Das BGE soll die
Existenz sichern um einen frei und unabhängig machen. Es soll aber schon
dazu animieren, sich in Bewegung setzten, notfalls ehrenamtlich. Das,
was wir hier tun ist auch ehrenamtlich.

Alleinerziehende bekommen für ihre Kinder auch ein BGE und können so
Miete und Lebenshaltungskosten etc. tragen. Kinderreiche Familien können
sich Haushaltsunterstützung nehmen und für jedes Kind ein eigenes Zimmer
schaffen.

Am Sonntag, den 01.04.2012, 11:43 +0000 schrieb sepp25:
sozialpiraten schrieb:
Die Staatskanzlei von Althaus behauptete 2006, dass das Solidarische
Bürgergeld in 3 - 4 Jahren realisiert sein wird. Das Modell sah 800 Euro
und einen steuerlichen Freibetrag von 1600 Euro/Person vor, 50 %
Einkommenssteuern - aber keine zusätzlichen Versicherungskosten. Das sei
finanzierbar. Aber es wurde nicht realisiert.
Angst vor Mitbestimmung der Bürger! Das ist laut Recherchestand das
Hauptproblem.
Sorry, was hat das Eine mit dem FETT Anderen zu tun?

Wenn von 800.- € schon 200.- € für Gesundheit vorab abgezogen werden
und keinerlei weiteren Kosten geltend gemacht werden können ist das kein
"soziales BG" sondern ein *assoziales BG*. Alle Alleinstehenden und
Alleinerzieher(inen) werden zu * Obdachlosen *

Das Althausmodell ist genau der gleiche Humbug, wie das Traurige Ergebnis
der Arbeitsgruppe.

Ich hab gar nichts gegen (relativ) geringe bGE-Sätze am Anfang, um einer
Einführung und einer Anpassung genüge zu tun. Aber das Ziel muss, und
ist es ja auch, anders definiert sein.

Eine NIFT oder Negative Einkommensteuer oder wie der Schwachsinn mit
Vereinheitlichung der Steuer ohne wirtschaftliche Folgenberechnung auch
aussieht wird der Sache einfach nicht gerecht.

Ihr müsst zumindest einmal einen Betrieb mit 20 MA durchrechnen.
1) Produktpreisentwickung bei verschiedenen Maschinenanteilen an der
Kalkulation
2) Mitarbeiter Brutto und Netto heute und dann. (kein bGE Bezug, sonst ist
es Kombilohn)
3) Gewinnbesteuerung des Unternehmens und Attrakivitäts-Index zur
Umsiedelung ins nahe oder ferne Ausland.

Der alleinige Bezug zu, ist ja besser als H4, hilft der Gesellschaft wenig.
Da sind die beschlossenen Maßnahmen schon besser als euer trauriges
Modell.

Gruß






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