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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung


Chronologisch Thread 
  • From: sepp25 <sepp25 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Angst vor Mitbestimmung kontra Grundsicherung
  • Date: Sun, 01 Apr 2012 14:36:36 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


sozialpiraten schrieb:
Grundsicherung ermöglicht Mitbestimmung! Wie überwinden wir die Angst von Bundestagspolitikern vor Mitbestimmung der Bürger?

sepp25 schrieb: #

sozialpiraten schrieb:
Die Staatskanzlei von Althaus behauptete 2006, dass das Solidarische Bürgergeld in 3 - 4 Jahren realisiert sein wird. Das Modell sah 800 Euro und einen steuerlichen Freibetrag von 1600 Euro/Person vor, 50 % Einkommenssteuern - aber keine zusätzlichen Versicherungskosten. Das sei finanzierbar. Aber es wurde nicht realisiert.
Angst vor Mitbestimmung der Bürger! Das ist laut Recherchestand das Hauptproblem.
Sorry, was hat das Eine mit dem FETT Anderen zu tun?

Wenn von 800.- € schon 200.- € für Gesundheit vorab abgezogen werden und keinerlei weiteren Kosten geltend gemacht werden können ist das kein "soziales BG" sondern ein *assoziales BG*. Alle Alleinstehenden und Alleinerzieher(inen) werden zu * Obdachlosen *

Das Althausmodell ist genau der gleiche Humbug, wie das Traurige Ergebnis der Arbeitsgruppe.

Ich hab gar nichts gegen (relativ) geringe bGE-Sätze am Anfang, um einer Einführung und einer Anpassung genüge zu tun. Aber das Ziel muss, und ist es ja auch, anders definiert sein.

Eine NIFT oder Negative Einkommensteuer oder wie der Schwachsinn mit Vereinheitlichung der Steuer ohne wirtschaftliche Folgenberechnung auch aussieht wird der Sache einfach nicht gerecht.

Ihr müsst zumindest einmal einen Betrieb mit 20 MA durchrechnen.
1) Produktpreisentwickung bei verschiedenen Maschinenanteilen an der Kalkulation
2) Mitarbeiter Brutto und Netto heute und dann. (kein bGE Bezug, sonst ist es Kombilohn)
3) Gewinnbesteuerung des Unternehmens und Attrakivitäts-Index zur Umsiedelung ins nahe oder ferne Ausland.

Der alleinige Bezug zu, ist ja besser als H4, hilft der Gesellschaft wenig.
Da sind die beschlossenen Maßnahmen schon besser als euer trauriges Modell.

Gruß

O.K. Aber Grundsicherung kann keine Mitbestimmung garantieren, wenn die Grundsicherung eben nicht emanzipatorisch ausgerichtet ist. Und, tut mir leid, aber euer Modell hat nichts drinn, was einen Bürger, der nichts hat, emanzipieren würde.

Abgesehen davon wird über die NIFT45 die Wirtschaft gerade dazu aufgefordert Produktionsplätze und damit Arbeitsplätze zu verlagern.
Ein Gedankengang zur Besteuerung von Maschinenleistung ist nicht enthalten, damit ist das Modell auch nicht zukunftsfähig.
Es baut nur auf die "Arbeitskraft des Menschen" als Einnahmequelle. Wenn die Industrie in der Lage ist, 100% der Güter mit 50% der Arbeitsmenschen herzustellen, ist das Projekt gescheitert, weil keine Einnahmequelle mehr vorhanden ist.

Gruß






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