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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Negative Einkommensteuer einführen!?

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Negative Einkommensteuer einführen!?


Chronologisch Thread 
  • From: milton2011 <milton2011 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Negative Einkommensteuer einführen!?
  • Date: Tue, 06 Mar 2012 13:55:39 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Richard C schrieb:
Auch das jemand was bekommen muss oder das man jemandem was wegnehmen muss halte ich für Konstrukte, die man auf einen Algorhytmus draufsetzt, der eigentlich nichts damit zu tun hat.
Dummes Geschwafel, kein Mensch entwickelt einen Algorithmus, wenn er nicht gebraucht wird. Das GG fordert den Familien- und Sozialausgleich, der einfachste Algorithmus stammt nun mal vom Gauß.

Wirtschaft funktioniert einfach. Wenn Geld verdient wird, dann expandierd sie, wenn Geld verloren wird, dann schrupft sie.
Ganz einfache Sicht.

Und was ist nun Wirtschaft, Fritzle ? Es wird immer Geld verdient, das ist kein Problem. Es landet nur zu wenig davon wieder im Realmarkt zurück, die Löhne sind zu niedrig.:)

Wenn man zuviel Geld aus der Wirtschaft abzieht, für was auch immer, dann geht sie kaputt.

Das ist nicht das Problem, die Wirtschaft ersäuft im Geld, sie weiß nur nicht wohin, und wundert sich noch, dass so wenig im Inland gekauft wird.:)

Sozialleistungen kosten erstmal und wir können nur einen bestimmten Satz bezahlen ohne in eine Abwärtsspirale zu gelangen. Wenn wir zu viele Menschen haben, die diese beziehen, dann sind wir in einer Abwärtsspirale und die ersten die Betroffen sind, das sind die Arbeitslosen die einen Job suchen.

Völliger Schwachsinn, Sozialtransfers kosten gar nichts, weil sie Privatausgaben im BIP generieren, wie die INSM ja zugibt. Der Wirtschaft ging es ohne Sozialtransfers viel schlechter.:)

Und hier suche ich nach einem Konzept, was die unnötigen Ausgaben für prekäre Arbeitslosigkeit vermindert. Nämlich unfreiwillige Arbeitslosigkeit. Wenn man hier das Problem durch Sanktionen beim ALGII erreicht, dann halte ich das nicht für schön. Aber wenn die Alternative lautet, dass immer mehr Menschen in die unfreiwillige Arbeitslosigkeit gezwungen werden, nur weil einige keinen Bock haben zu arbeiten oder einfach zu bequem sind (ich schließe mich bei der letzten Gruppe nicht ganz aus), dann halte ich es für hinnehmbar, diese Sanktionen durchzuführen.

Sie vergessen einfach, dass die Wirtschaft die Leute nicht mehr braucht. Da helfen auch keine Sanktionen. HarzIV führt nur zu Entlassungen, um die Arbeitsplätze billiger durch Niedriglöhne zu machen. Aber es führt nicht zu mehr Arbeit.:)

Du meinst wenn man die Arbeitslosen zu Kombilöhnen zwingt ist das nur zu ihrem Besten.... je nun. Die Ansicht kannst Du haben, setzt aber meine Aussage, nämlich das die Arbeitslosigkeit erst durch andere Fehlsteuerungen (seit den 70ern/80ern) stattgefunden hatten nicht außer Kraft.
Absenkung der Lohnquote erreichst du durch Verminderung der Arbeitslosigkeit.

Falsch, Absenkung der Lohnquote ist nur Ausbeutung, also unanständige Löhne. Umverteilung von Arbeit macht nur alle arm.:)

Aktuell arbeiten dei Deutschen richtig hart (in den unteren Jobs) und deshalb mach ich mir keine Sorgen, dass es weiter aufwärts gehen wird.
Andere vergleichbare Länder sind die Menschen deutlich fauler.

Nö, sie sind intelligenter und reißen sich bei unanständigen Niedriglöhnen keinen H... auf.:)




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