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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Nachfrage: http://sozialpiraten.piratenpartei.de/2011/12/08/als-vorschlag-zur-diskussion-das-ebner-ponader-modell/

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Nachfrage: http://sozialpiraten.piratenpartei.de/2011/12/08/als-vorschlag-zur-diskussion-das-ebner-ponader-modell/


Chronologisch Thread 
  • From: Michael Ebner <piraten AT tabu-datentechnik.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Nachfrage: http://sozialpiraten.piratenpartei.de/2011/12/08/als-vorschlag-zur-diskussion-das-ebner-ponader-modell/
  • Date: Tue, 24 Jan 2012 22:01:19 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


sozialpiraten schrieb:
http://sozialpiraten.piratenpartei.de/2011/12/08/als-vorschlag-zur-diskussion-das-ebner-ponader-modell/

Nachfrage:
1. Welche Argumente sprechen im Fall einer Grundsicherung gegen eine freiwillige Renten- und Arbeitslosenversicherung? - Wegfall von Arbeitsbürokratie!

Über die Arbeitslosenversicherung könnte man nachdenken, wobei man dabei ohne Not wirksame Mittel der Arbeitsmarktpolitik aus der Hand geben würde. Zur Fortführung der Rentenversicherung gibt es nicht viel Alternativen, da die erworbenen Ansprüche irgendwie bedient werden müssen. Aus dem System kommt man quasi nicht mehr raus.

2. Der Steuerfreibetrag entspricht dem kulturellen Existenzminimum. Es gibt kein gesetzlich verankertes Recht eines jeden Bürgers auf bezahlte Arbeit. Warum soll in Eurem Modell das bedingungslose Grundeinkommen trotzdem nur 70 % des kulturellen Existenzminimums betragen - ?

Weil es sich anders nicht finanzieren lässt - zumindest nicht auf absehbare Zeit. Ich würde mir auch wünschen, dass der Kniff mit dem Wohngeld entfallen könnte, aber das reisst eine Deckungslücke von näherungsweise 150 Mrd Euro.

3. Für Mittel der Grundexistenz (Wohnung, Nahrungsmittel, Verkehr, Information) könnten/sollten Mehrwertsteuern abgeschafft werden. Eine Erhöhung auf 20 % wäre eine Preissteigerung von 13 % - !?

Nein, der ermäßigte Steuersatz bleibt bei 7%. Oder - wenn er auf 20% erhöht wird, wird entsprechend das BGE erhöht.

Es ist nur eine Steuererhöhung von 19% auf 20%.

4. Im herrschenden System werden u.a. Familiengründungen massiv bestraft. Ihr wollt die Diskriminierung (im Bereich Mietenfinanzierung) fortführen?

Familien (zumindest solche mit geringen und mittleren Einkommen) werden in unserem Modell massiv besser gestellt. Wo da eine Diskriminierung entstehen soll, erschließt sich mir nicht.




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