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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Kernproblem(e) der Wirtschaft und ein Lösungsansatz

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Kernproblem(e) der Wirtschaft und ein Lösungsansatz


Chronologisch Thread 
  • From: Shanks <Shanks AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Kernproblem(e) der Wirtschaft und ein Lösungsansatz
  • Date: Wed, 16 Nov 2011 19:45:57 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Ich sehe, dass es einige Kritikpunkte zu meinem Lösungsansatz gibt und auch einige Missverständnisse. Deswegen versuche ich mich etwas klarer auszudrücken. Da wäre z.B. die Sache mit den Maschinen deren Investition und Besitz. Der Einsatz von Maschinen war eigentlich so gedacht, dass eine Firma eine Maschine vom Staat beantragen kann und diese wird dann hergestellt. Die Investition kann aufgeteilt werden zwischen Staat und Firma z.B. 50-50. Danach wird die Maschine eingesetzt und ein Teil (vlt. 10%) von dem Gewinn, den sie erbringt wird für die Rückzahlung verwendet und ein Teil für diejenigen die sie betreiben und warten und der Rest wird an den Staat ausgezahlt, denn diese Maschine würde menschliche Arbeitskräfte ersetzen. Dieses Geld zahlt der Staat wiederum an die Arbeiter, die dadurch arbeitslos geworden. Als Gegenleistung kann der Staat die Fortbildung verlangen. Der ganze Prozess könnte auch direkt ausgeführt werden (von der Firma zum Arbeiter), aber ich denke das könnte zu Problemen führen. Sollte eine Firma die Maschinen nicht mehr benötigen so werden diese an den Staat abgegeben bzw. abgestellt. Die Beantragung der Maschinen verläuft übrigens so, dass der Staat nicht bestimmt, ob und welche Maschinen hergestellt werden. Er trägt lediglich einen Anteil des Investitionsrisikos und erhält für den Einsatz der Maschinen einen Lohn. Diesen Lohn muss er auch erhalten aus dem vorher genannten Grund. D.h., dass der Staat keinen Monopol bildet und zu dem sind alternativ noch menschliche Arbeitskräfte verfügbar. Es stimmt durchaus, dass dieses Konzept Merkmale des Kommunismus hat, jedoch gibt es gewisse Unterschiede. Einer wäre z.B., wie erwähnt, dass der Staat nicht die Kontrolle über den Markt hat. Ein anderer Punkt wäre, dass nach wie vor das Angebot und Nachfrage Prinzip besteht. D.h., dass der Kunde entscheidet wovon mehr und wovon weniger produziert wird.
So jetzt habe ich seh viel geschrieben, hoffentlich auch passend zu einigen Kritikpunkten. Wie dem auch sei, ich werd versuchen mich zu allen Kritikpunkten zu äußern (sofern mir mein Studium das zulässt ;).




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