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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Beta-Test die Zweite

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Beta-Test die Zweite


Chronologisch Thread 
  • From: Jan Papmeier <j.papmeier AT sternwelt.org>
  • To: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Beta-Test die Zweite
  • Date: Tue, 26 Jun 2012 13:02:09 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Am 26.06.2012 11:57, schrieb Christoph "Pluto" Puppe:
> Am 26. Juni 2012 10:57 schrieb Sebastian Jabbusch <jabbusch AT googlemail.com>:
>> Hä? Was ist denn das für ein Argument? Sind wissenschaftliche Studien und
>> juristische Analysen auch "Manipulation" weil sie von den Wissenschaftlern
>> "geheim" (aka "in der Universität") geschrieben werden??
> Ja, es werden auch fragen gecrwodsoruced und ich sehe ehrlich gesagt
> keinen Grund für die geheimhaltung der Fragen bis zur Umfrage. Im
> gegenteil. Wir wollen ja Diskussion anregen, alle Meinungen einholen.
Es ist einfach unkonventionell, aber man kann es wohl machen. Das
Argument dagegen ist in aller Regel, dass das Ergebnis eines Fragebogens
stark von der Formulierung, der Reihenfolge der Fragen, dem Vorwissen
der Befragten, etc. abhängt. Wenn Fragen \ Varianten \ Design alles
vorher bekannt ist verfälscht es das Ergebnis. Insbesondere, da nur ein
Teil sich darüber informiert und daher mit anderen Voraussetzungen da
ran geht als ein anderer Teil.
>
>> Wichtig für eine Anerkennung eine Argumentation ist ihre Erarbeitung nach
>> wissenschaftlichen Kriterien, ihre vollständige Veröffentlichung und ihre
>> Unabhängigkeit. Ob eine Umfrage vorher mit dem Professor oder mit einer
>> Gruppe von 10 Personen auf einer Mailingliste ausdiskutiert wurde, ist
>> eigentlich egal. In diesem Fall sehe ich nur das Problem, dass die meisten
>> Leute auf der Mailingliste nicht wissen, wie Fragen so formuliert werden
>> müssen, damit sie nicht die Antworten beeinflussen. Ihr vergeudet hier
>> Eure Energie.
> Dann sollten wir die Umfrage wirklich so wie des der BuBernd will ganz
> von Extern entwickeln lassen, weil wir sind alle voreingenommen.
> Einfach schon deswegen weil wir betroffen sind. Account Inhaber oder
> eben nicht, Abstimmende und Beteiligte.
>
> Kannst Du einen Prof mit Leerstuhl empfehlen, der das ein paar
> Studenten hinwirft?
Ich kenne da nen Prof. für Methoden der Politikwissenschaften. Aber
Studenten machen da meist ihr erstes oder zweites Projekt, die Qualität
kann da sogar schlechter sein als wenn man das crowdsourced. Ihr habt
hier mind. 2 Soziologen die im Thema nur am Rande involviert sind.
>
>> Oder anders gefragt: Wenn Ihr eine Juristische Analyse haben wollt, gebt
>> ihr die doch auch bei einem Juristen in Auftrag? Warum glaubt ihr, dass
>> Umfragenforschung ein weniger komplexes Thema sei?
> Weil es geht. Weil dies die Fragen sind die Interessieren. Die Details
> der Ausformulierung da können und werden wir noch was dran ändern,
> ganz klar. Und wenn du da weiter mitmachen willst, lass es uns
> zusammen machen.
>
>> Wie gesagt: Wenn Ihr diese Fragen so stellen wollt, könnt ihr das gerne
>> tun. Ich glaube nur, dass ihr durch die Art der Frageformulierung keine
>> wirklichen Erkenntnissse erreichen könnt. Ich möchte dann auch nichts
>> damit zu tun haben und verbitte mir dann auch in diesem Zusammenhang
>> genannt oder vereinnahmt zu werden, wie das oben geschehen ist.
> Welche Vereinnahmung meinst Du?
>
>> Mein Angebot war an Christoph und an Euch war, die bisher erarbeiteten
>> Fragen so zu überarbeiten, dass die Ergebnisse tatsächliche Aussagekraft
>> erlangen können. Dafür brauche ich jedoch ca. 30 bis 50 Arbeitsstunden,
>> also ca. 1 bis 2 Wochen. Diese Arbeit kann ich gerne mit Christoph
>> zusammen oder aber auch alleine machen und natürlich wird das Ergebnis
>> zunächst hier besprochen. Aber ich rate dringend davon ab die gesamte
>> Arbeitsorganisation über die gesamte Mailingliste / kollektiv abzuwickeln.
> Das Kollektiv hat auch ganz klar Nachteile, doppelte Arbeit und so.
> Allerdings lernen alle die dabei sind auch was, Wissenstransfer ist
> mir auch wichtig. Mumble mit gemeinsamer Arbeit ist langsamer als
> konzentrierte Klausur, keine Frage.
Von mir aus auch gerne auch als AG Umfrageforschung, aber es ist schon
viel Arbeit wenn man nicht alles was man tut erklären und um inhaltliche
Positionen diskutieren muss.
>
> Wie gesagt, biste am Freitag im Mumble dabei?
Ich denke ich werde am Freitag dabei sein.
>
> --
> Gruss
>
> Pluto - SysAdmin of Hades
> Free information! Freedom through knowledge. Wisdom for all!! =:-)
>
> http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Christoph_Puppe
>
> If everything seems under control, you're not going fast enough
> - Mario Andretti






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