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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Wahlverfahren: Vorzugswahl vs. Interdependente Lösungen

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Wahlverfahren: Vorzugswahl vs. Interdependente Lösungen


Chronologisch Thread 
  • From: carlo von lynX <lynX AT pirate.my.buttharp.org>
  • To: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Wahlverfahren: Vorzugswahl vs. Interdependente Lösungen
  • Date: Mon, 19 Oct 2009 17:09:39 +0200 (CEST)
  • List-archive: <http://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Friedrich Lindenberg typeth:
| Wichtig ist dann allerdings, welche Maßnahmen andere Vorschläge
| voraussetzen und welche sich untereinander widersprechen (die

ja! so einen gedankengang hatten nekrad und ich neulich auch.
um eine finale umfassende entscheidung über einen wirklich
komplexen themenbereich zu treffen, ist es hilfreicher, wenn
von den entscheidern nicht eine pauschale aburteilung des
ganzen erwartet wird, sondern sie sich von aspekt über aspekt,
von detailfrage zu detailfrage vorarbeiten können, und sich
ihre eigene finale meinung quasi durch feine überschaubare
entscheidungen erarbeiten. passend dazu solle man auch die
gewichtung mitgeben können, wie wichtig man diese oder jene
detailfrage findet für die eigene gesamtwertung, und letztlich
sollte man die entscheidungen über detailfragen delegieren
können *obwohl* man selbst entscheidet, wie stark man diese
gewichtet. man kann also bespielsweise alle entscheidungen
von pavel übernehmen, sie aber vollkommen anders gewichten,
und auf die art auf ein anderes endresultat kommen.

somit delegiert man die verantwortung, jedes detail korrekt
einschätzen zu können, und behält aber das recht über die
konsequenzen daraus selbst zu entscheiden.

beispielszenario: "sollen die techies doch entscheiden,
ob wir computersysteme wirklich versiegeln können, aber
wenn dem so ist, ist meine konsequenz daraus, dass alle
melderegistercomputer versiegelt werden sollten"

technische umsetzung: bei der machbarkeitserwägung klicke
ich mir eine delegation auf andy müller maguhn, schiebe
den relevanzregler auf 100% und mache somit alle anderen
aspekte für meine entscheidung irrelevant. sobald andy
weiss, ob er den "siegeln" traut, könnte mein user agent
mein votum publizieren, zum beispiel via NNTP digital
signiert redundant auf zwei zufällig ausgewählten newsservern.

p.s. die "siegel" sind ein fiktives beispiel.





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