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nrw-ak-drogen - Re: [NRW-AK-Drogen] Xberarbeitung Kapitel 7.6, Vorschlag

nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Nrw-ak-drogen mailing list

Listenarchiv

Re: [NRW-AK-Drogen] Xberarbeitung Kapitel 7.6, Vorschlag


Chronologisch Thread 
  • From: Spiff Pirat <spiffpp AT yahoo.de>
  • To: Daniel Schwerd <schwerd AT gmx.de>, AK Drogen <nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [NRW-AK-Drogen] Xberarbeitung Kapitel 7.6, Vorschlag
  • Date: Fri, 5 Feb 2010 17:29:37 +0000 (GMT)
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-drogen>
  • List-id: <nrw-ak-drogen.lists.piratenpartei.de>

Hallo Daniel,

wir reden in einigen Punkten aneinander vorbei und gehen von
unterschiedlichen Prämissen aus. Was machst Du heute abend noch? Von mir aus
könnten wir gleich einfach mal 'ne Runde zu zweit mumblen, da lassen sich
sicherlich die meisten Mißverständnisse ausräumen. Schriftlich ist mir das
gerade zu heikel und außerdem glaube ich, daß wir in 20 Minuten mumblen mehr
klären können als in 3 Stunden ML-Diskussion.

Bis später,
Spiff

------
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----- Ursprüngliche Mail ----
Von: Daniel Schwerd <schwerd AT gmx.de>
An: nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de
Gesendet: Freitag, den 5. Februar 2010, 18:19:00 Uhr
Betreff: Re: [NRW-AK-Drogen] Xberarbeitung Kapitel 7.6, Vorschlag

nrw-ak-drogen-request AT lists.piratenpartei.de schrieb:

> ------------------------------
>
> Message: 2
> Date: Fri, 5 Feb 2010 16:42:27 +0000 (GMT)
> From: Spiff Pirat <spiffpp AT yahoo.de>
> Subject: Re: [NRW-AK-Drogen] Xberarbeitung Kapitel 7.6, Vorschlag
> To: Daniel Schwerd <schwerd AT gmx.de>, AK Drogen
> <nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de>
>
> Hallo Daniel,
>
> ich habe jetzt alle Deine Ausführungen gelesen und jetzt habe ich den
> Eindruck, daß Du zu nah am Thema ADHS dran bist, als das Du da wirklich
> objektiv urteilen kannst. Tut mir echt Leid, aber ich habe mitbekommen, wie
> leichtfertig mit solchen Diagnosen und Medikamenten umgegangen wird und es
> gibt viele Möglichkeiten, ADHS begleitend zu unterstützen. Und ich bleibe
> bei meiner Meinung: Medikamente nur in Verbindung mit Therapie und nur dann
> wenn weniger invasive Alternativen aufgebraucht sind.
> Übrigens, die persönlichkeitsverändernden Nebenwirkungen bishin zu
> Depressionen werden im Beipackzettel erwähnt. Wenn schon die Hersteller
> diese Dinge erwähnen, dann stehen sie alles andere als auf wackeligen Füßen.
>

Hallo Spiff,

ganz richtig, ich bin nah am Thema ADHS dran. Falls das ein Fehler ist.
Ich gebe mir Mühe, objektiv zu sein, kann es aber natürlich nicht
verhindern, auch emotional betroffen zu sein. Ich bin auch kein Arzt
oder Chemiker. Ich hoffe, dass Ihr dennoch davon profitieren könnt.

Ich bin zugegebenermaßen sehr empfindlich, wenn ich zweifelhafte oder
unbelegte Aussagen lese. Daher habe ich mir Mühe gegeben, den Abschnitt
so zu gestalten, dass die daraus gezogenen Folgen noch erhalten bleiben,
ohne dass diese Aussagen noch enthalten sind. Ich dachte, wir kommen auf
diesem Wege zu einem Konsens.

Ich habe mich bemüht, alle meine Argumente zu begründen, und eine
inhaltliche Auseinandersetzung damit wäre mir wichtig, die fehlt mir noch.

> Ich bleibe auch dabei:
> - Es muss eine sorgfältig gestellte Diagnose geben.
> -
> Ärzte, die mit diesem Medikament umgehen, müssen darin erfahren sein
> (Keine Verschreibungen durch Hausärzte, Kinderärzte ohne entsprechenden
> Hintergrund)..
> - Das Medikament muss unbedingt von einer Therapie
> begleitet werden (multimodales Konzept). Mit einer "Pille" alleine ist
> es nicht getan..
> - Patienten müssen kontinuierlich medizinisch überwacht
> werden (was wohl leider nicht immer geschieht).
> - Zulassung von MPH
> für erkrankte Erwachsene, denn Off-Label-Verschreibungen an der
> Krankenkasse vorbei sorgen für Nachschub auf Schwarzmärkten.
>
> Das sind sicherlich sinnvolle Ideen, aber über ihre Umsetzung schreibst Du
> nix. Du kannst nicht einfach dem Patient mehr Arbeit aufhalsen, damit ist
> der nämlich noch mehr überfordert, als er es jetzt schon ist. Du kannst
> auch nicht einfach daher gehen und den Hausärzten verbieten, einen Haufen
> von Medikamenten zu verschreiben, ohne zu klären, wo die Patienten dann
> ihre Medikamente herbekommen. Begleitung mit Therapie fördern ist auch
> schön und gut, aber wie soll das in der Praxis umgesetzt werden und wer
> soll die ganzen Therapieplätze bezahlen? Und woher nimmt man die
> Therapeuten? Die durchschnittlichen Wartezeiten für einen Therapieplatz in
> meiner Umgebung sind mindestens 3 Monate. Was bedeutet medizinische
> Überwachung konkret? Blutbild? Gespräch? Und die Sache mit den
> Off-Label-Verschreibungen ist auch so eine Sache, sehr schwieriges Thema,
> weil natürlich totaler Murks, andererseits im Moment für die Ärzte
> notwendig.
>

Nein, es soll nicht dem Patienten aufgehalst werden. Mit dem Argument
der Kosten kann man alles ablehnen - entweder will man etwas verbessern,
und den Missbrauch verhindern, oder nicht. Umsonst wird man das nicht
bekommen.

Therapieplätze müssen ggf. geschaffen werden, soweit das nicht ambulant
möglich ist (meist sollte das reichen). Und die Weiterbildung der Ärzte
in dieser Richtung muss gefördert werden.

Medizinische Nachsorge sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Es liegt
in der Hand des Arztes, die Rezepte nicht einfach immer weiter
auszustellen, sondern von Zeit zu Zeit mal ein Blutbild anzufertigen,
die Leberwerte zu bestimmen, Kreislauf zu checken und das Gewicht. Das
stellt m.E. kein Problem dar.

Im wesentlichen rede ich hier doch schon vom Umsetzung, denn genau das
sind meiner Meinung nach die Schritte, die ergriffen werden sollen, um
den Missbrauch einzudämmen.

Ich bin überrascht, dass man mir zu wenig Konzepte zur Umsetzung
vorwirft. Ich kann im bisherigen Kapitel 7.6. nicht ein einziges Konzept
mehr erkennen. Daher ist mir Euer Problem damit nicht ganz klar. Das
einzige, was das Kapitel wirklich mehr enthält, sind Aussagen und
Beschreibungen.

> In der gesamten Psychiatrieszene läuft sehr vieles schief. Dadurch, daß
> unsere bisherigen Programmpunkte sehr punktuell waren, konnten wir uns da
> ein bißchen aus der Verantwortung stehlen, umfassende Ansätze entwerfen zu
> müssen. Und das ist das Hauptproblem, was ich mit Deinem Vorschlag habe. Er
> deckt sehr viele Bereiche ab ohne ihnen gerecht zu werden. Mal abgesehen
> davon, daß solche Dinge auch Fragen der Drogen- UND Gesundheitspolitik sind
> und wir uns deshalb mit dem AK Gesundheit kurzschließen müßten, was
> zeitlich sehr eng wird, bin ich der Auffassung, wenn wir uns mit dem
> Monster der Psychiatrie auseinander setzen wollen, dann in umfassendem Maße
> und mit dem nötigen Tiefgang.
>

Ganz richtig. Aber dem Thema Psychatrie habe ich mich auch nicht
angenommen, da habe ich auch keine Ahnung von. Mir ging es einzig um den
Missbrauch dieser Medikamente, und den Maßnahmen, das zu verhindern.

> Also mumblen wäre echt mal angebracht, wir haben zu Anfang der AK Gründung
> auch einige grundlegende Dinge festgelegt und ich denke das läßt sich in
> einem Gespräch besser vermitteln als schriftlich und außerdem hab ich auch
> nur sehr begrenzte Zeit gerade.
>

Schon richtig, aber wie gesagt habe ich am Montag abend schon eine
andere Konferenz. Wann findet Eure statt?

Was meine Zeit angeht: Auch die ist begrenzt. Ich habe mir hier sehr
viel Zeit genommen, darauf einzugehen, immerhin hast Du auch danach
gefragt. Wir können es ansonsten auch lassen, wenn ihr meint, und ihr
beschließt, was ihr wollt. Ich kann jedenfalls so wie es im Moment ist
nicht dahinterstehen, was ich sehr schade finde.

> Bis später,
> Spiff

Sag Bescheid, wie das mit Mumble ist,

Viele Grüße

Daniel

>
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>
>
>
> ----- Ursprüngliche Mail ----
> Von: Daniel Schwerd <schwerd AT gmx.de>
> An: nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de
> Gesendet: Donnerstag, den 4. Februar 2010, 23:27:36 Uhr
> Betreff: Re: [NRW-AK-Drogen] Xberarbeitung Kapitel 7..6, Vorschlag
>
> Hallo Spiff,
>
> meine Anmerkungen habe ich unter Deine geschrieben.
>
> -----------------------
>> Message: 4
>> Date: Thu, 4 Feb 2010 19:54:51 +0000 (GMT)
>> From: Spiff Pirat <spiffpp AT yahoo.de>
>> Subject: Re: [NRW-AK-Drogen] Xberarbeitung Kapitel 7.6, Vorschlag
>>
>> Ich habe jetzt noch mal alles gelesen und drüber nachgedacht und nehme
>> alle vorherigen Meinungsäußerungen zurück. Stattdessen wäre ich dafür
>> Andis Vorschlag beizubehalten in der jetzigen Form und vielleicht die
>> Überschrift auszutauschen gegen "Mißbrauch von Psychopharmaka zur
>> Leistungssteigerung".
>> Nach dem ich Daniels Vorschlag noch mal gelesen habe, komme ich zu dem
>> Schluß, daß das ein guter Blogeintrag wäre, aber nicht in ein Wahlporgramm
>> gehört, damit meine ich Sätze wie: "Die Piraten bedauern, dass scheinbar
>> immer mehr Menschen zu chemischen
>> Mitteln greifen, um den steigenden Anforderungen aus Schule,
>> Ausbildung, Studium und Beruf gerecht zu werden. Wir würden uns
>> wünschen, in einer menschlichen Welt zu leben, in der die
>> Anforderungen den Möglichkeiten der Menschen Rechnung tragen, ohne
>> dass Doping erforderlich wird.".
>
> Klar ist das nicht konkret. Aber das kann man doch kaum konkret fordern,
> oder? Wenn es Euch stört, lasst es weg.
>
>> Davon ab werden in Daniels Entwurf direkt ein Haufen von Themen
>> angeschnitten, dafür geht der Vorschlag aber einfach nicht genug in die
>> Tiefe.
>>
>
> Das tat der alte auch nicht. Die vorgeschlagenen Maßnahmen entsprechen
> genau denen des alten Vorschlages. Lediglich die beschriebenen Aussagen
> gehen weiter in die Tiefe, sind aber größtenteils falsch, vermischen
> verschiedene Aspekte, und beleuchten meiner Meinung nach nicht die
> Probleme. Siehe weiter unten.
>
>>>> Der Missbrauch von Medikamenten birgt erhebliche gesundheitliche
>> Risiken bis hin zu schwerer Abhängigkeit. Die Grenzen zur Sucht mit
>> allen bekannten Folgen sind fließend.
>> Hier mäßte man schon differenzieren, was Sucht mit allen bekannten Folgen
>> genau heißen soll.
>>
>
> Das ist eben gar nicht so einfach. Schwere Folgen von Missbrauch sind z.B.
> die bekannte Talkum-Embolie, Nierenversagen, Halluzinationen oder
> Herz-Kreislaufprobleme, wobei das dann sehr abhängig von der jeweiligen
> Substanz ist. Wenn ihr wollt, können wir dort einige dieser Folgen
> aufzählen.
>
>>>> Es muss verstärkt Aufklärung über diese Medikamente bei den Zielgruppen
>>>> erfolgen,
>> Wer ist denn da jetzt gemeint? Ursprüngliche Zielgruppe wären Patienten,
>> die benötigen aber keine Suchtaufklärung und man sollte ihnen vielleicht
>> auch nicht unbedingt erzählen, wieviel sie für ihr Ritalin auf dem
>> Schwarzmarkt bekommen könnten. Wer wären die Zielgruppen für
>> Präventionsarbeit? Studenten? Mütter? Manager? Sportler? Das ist dann ja
>> schon fast die ganze Gesellschaft.
>>
>
> Da hast Du natürlich recht.. Ich meine die Gruppen, die für Missbrauch
> anfällig sind. Das sind gerade Schüler, Studenten und Personen in besonders
> leistungsfordernden Berufen. Selbstverständlich nicht die Zielgruppen des
> normalen Gebrauchs.
>
>>>> Darüber hinaus sollen die Quellen der Mittel aufgedeckt und womöglich
>> ausgetrocknet werden. Eine mögliche Quelle sind Verschreibungen ohne
>> ausreichende ärztliche Diagnose und gesundheitlicher Kontrolle.
>> Und was schlägstDu als Gegenmaßnahme vor? Wir können nicht einfach
>> fordern,
> daß immer ein Facharzt mit eingeschaltet wird, ohne uns vorher mal zu
> erkundigen, ob das praktisch überhaupt umsetzbar ist.
>
> Was ich fordere, steht eben genau im Absatz danach:
>
>>>> Daher fordern die NRW-Piraten, das bei verschreibungspflichtigen
>> Medikamenten, die dieses Missbrauchspotential der Leistungssteigerung
>> bieten, eine sorgfältig gestellte Diagnose durch im Umgang mit dem
>> verschriebenen Medikament erfahrene Ärzte erfolgen soll.
>> Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Diagnose als sorgfältig
>> gilt?
>>
>
> Ich kenne das nicht für jede Krankheit, aber beispielsweise für AD(H)S
> existieren zwei Kriterienkataloge, der sogenannte ICD 10, bzw. der DSM IV.
> Diese müssen sorgfältig abgearbeitet und überprüft werden, und daraus wird
> ein bestimmte Quote ermittelt, aus der man dann auf das Vorhandensein von
> AD(H)S schließen kann. Fakt ist aber, das oft Kinder- oder Hausärzte solche
> Mittel verschreiben, ohne wirklich Ahnung davon zu haben und ohne diese
> Kriterien zu überprüfen. Was andere Krankheiten angeht, können Ärzte
> sicherlich besser überblicken als ich, welche Diagnosemöglichkeiten es
> gibt, die unbedingt erfolgen sollten.
>
> Ich finde aber, dass diese Angaben in einem Wahlprogramm zu weit gehen.
>
>>>> Medikamentengaben sollten möglichst von einer Therapie begleitet
>> werden ("Multimodales Konzept"), und die Gesundheit der Patienten muss
>> kontinuierlich überwacht werden.
>> Überwachung kommt bei den Piraten nie so gut an, in welcher Form soll
>> diese Überwachung laufen?
>>
>
> Gesundheitliche Überwachung ist gemeint - also z.B. die regelmäßige
> Kontrolle des Blutbildes, mit Leberwerten und dem ganzen PiPaPo, der
> Gewichts- und Größenkontrolle, Blutdruck und sonstiger Vitalwerte. Kann
> sein, dass man bei Überwachung zu schnell auf George Orwell kommt, nennen
> wir es vielleicht medizinische Kontrolle, oder Nachsorge. Wäre das besser?
>
>> Ich denke, da wird vieles aufgegriffen, ohne daß es in der Tiefe
>> bearbeitet wurde.
>
> Das ist ganz richtig. Aber der alte Artikel ging eben auch nicht in die
> Tiefe, was die vorgeschlagenen Maßnahmen angeht. Statt dessen las man
> einige Punkte zum Missbrauch und zu Risiken, ohne dass aber Maßnahmen zur
> Vermeidung einhergehen.
>
> Die Chancen stehen gut, daß Du auf dem Podium dafür auseinandergenommen
> wirst.
>
> ...wenn ich auf dem Podium stehen sollte. Ich bin kein AK-Mitglied, wäre
> aber willens, meine Ausführungen zu erläutern, falls gewünscht. Ich kann
> das ggf. auch aushalten, denn wie ihr an meinem Engagement sehen könnt, ist
> mir der Punkt sehr wichtig.
>
> Andis Vorschlag deckt zwar nur ein Partikularthema ab, aber das meiner
> Ansicht nach gut. Hast Du Lust Deine Kritikpunkte aus dem Telefonat hier
> noch mal über die Liste zu jagen?
>
> Genau das wollte ich zunächst vermeiden, kann es aber gerne tun. Achtung,
> das wird jetzt etwas länger - bitte aber trotzdem damit auseinandersetzen.
>
> An folgenden Aussagen habe ich mich gestört:
>
> *
> Ob es einen "ständig steigenden Missbrauch" tatsächlich gibt, hatte ich in
> Frage gestellt. Ich habe dazu in der Diskussion des letzten
> Wahlprogrammentwurfs eine Studie angeführt, in der berufstätige Erwachsene
> befragt wurden. Die - meines Erachtens unabhängigen - Autoren der Studie
> können einen steigenden Missbrauch nicht erkennen. Tatsache ist, dass von
> solchem Missbrauch immer häufiger berichtet wird, und das reflektiert die
> derzeit überarbeitete Version. Es gibt m.W. keine Studien, die einen
> tatsächlich steigenden Missbrauch belegen.
>
> Ich habe die Befürchtung, dass wir es mit einem Medien-Hype zu tun haben.
> Ein Massenmedium quatscht dem anderen hier einen neuen "Trend" nach, der
> vielleicht gar nicht existiert. Ich finde, wir sollten hier nicht Fiktion
> zu Fakten machen und dem nicht aufsitzen. Deswegen bevorzuge ich die
> indirekte Formulierung, was uns dem Problem enthebt, belastbare Studien
> oder Zahlen vorlegen zu müssen, wenn jemand nach dem Ausmaß der Steigerung
> des Missbrauchs stellt.
>
> Ganz ehrlich fürchte ich, das viele Studenten überhaupt erst durch die
> Berichterstattung auf die Idee gebracht werden, Ritalin auszuprobieren,
> weil sie sich irgendwelche Wunderdinge davon versprechen.
>
> Den Missbrauch selbst gibt es, und das steht außer Frage.
>
> *
> Das Talkum zu Gefäßverstopfungen führt, ist ein ganz großes Problem, teilt
> Ritalin aber mit allen Tabletten, die nicht geschluckt, sondern zerstoßen
> und geschnupft oder (noch viel gefährlicher) aufgelöst und gespritzt werden
> - bekannt als "Talkumembolie". Talkum ist ein "Füllstoff", mit dem der
> Wirkstoff zu Tablettengröße aufgefüllt wird.
>
> Hier vermischt man Missbrauch als Drogenersatz (wenn Ritalin geschnupft
> oder gespritzt wird) mit dem Missbrauch als vermeintlich
> leistungssteigernde Droge (die Studenten, die sich damit dopen wollen,
> werden das kaum in Spritzenform, sondern auf herkömmlichen Wege als
> Tablette einnehmen). Alle möglichen Medikamente werden auf diese Art
> missbraucht, und die Talkumembolie ist ein großes Problem dieser Art von
> Missbrauch. Hier wird es aber zum Hauptproblem eines einzelnen Medikamentes
> erklärt, was schlicht falsch ist.
>
> *
> Es gibt bei MPH nur Rauschpotential, wenn man es sehr hochdosiert spritzt
> oder schnupft - Leute, die ihre Leistung steigern wollen, wollen aber
> keinen Rausch, sondern eben die Leistungssteigerung. Erst wenn es extrem
> überdosiert wird, kann ein Rauscheffekt eintreten, der allerdings mit Speed
> nicht zu vergleichen ist.
>
> Der Begriff "Aufputscheffekt" ist auch nicht ganz korrekt - es geht beim
> Einsatz zur Leistungsteigerung nicht ums Aufputschen, sondern um die
> Fähigkeit, besser zu konzentrieren, und seine Aufmerksamkeit besser zu
> fokussieren. Man wird zwar wacher, aber eben nicht aufgeputscht oder
> euphorisch, sondern eher in Richtung nüchterner.
>
> In der Drogenszene wird es als Speed-Ersatz nur dann genommen, wenn es gar
> nichts anderes gibt. Problem wird da nur der günstige Preis und die hohe
> Verfügbarkeit in der Szene sein. Die Wirkung wird auch bei hoher Dosierung
> nicht vergleichbar.
>
> *
> Methylphenidat ist tatsächlich dem Amphetamin (vulgo: Speed) ähnlich. Damit
> ist aber nicht automatisch vergleichbare Wirkungsweise verbunden.
>
> Methylphenidat hemmt die Wiederaufnahme der Neurotransmitterstoffe Dopamin
> und Noradrenalin. Daher steigt deren Niveau im Gehirn an (weil es einfach
> langsamer abgebaut wird). Es wird aber nicht etwa mehr dieser Stoffe
> ausgeschüttet. Daher führt auch eine Dosiserhöhung von MPH nicht zu einer
> beliebigen Erhöhung des Niveaus, solange die Ausschüttung nicht gesteigert
> wird.
>
> Amphetamin hingegen führt zu einer aktiven, erhöhten Ausschüttung dieser
> Neurotransmitterstoffe, zudem auch noch der Transport dieser in umgekehrter
> Richtung durch die Zellmembran. Durch höhere Dosierung ist auch ein höherer
> Ausstoß möglich. Letztlich wird das Niveau dadurch sehr viel stärker
> erhöht, als es durch MPH möglich ist. Die Wirkungen können alleine daher
> schon nicht vergleichbar werden.
>
> Übrigens findet Amphetamin auch noch als Medikament Anwendung.
>
> *
> Der Punkt, das Methylphenidat zu Wesensveränderungen, gesteigerter
> Agrressivität und schweren Depressionen führen kann, ist medizinisch
> unbewiesen! Es gibt keine Studie, die entsprechende Folgen aufzeigt. Ich
> finde es absolut gewagt, hier eine solche Aussage zu treffen, die nicht zu
> beweisen, sondern sogar widerlegbar ist.
>
> Im Gegensatz zu vielen anderen Drogen und Medikamenten ergibt MPH keinen
> "Spiegel" im Blut bzw. im Gehirn. Es wird vollständig metabolisiert, und
> ist dann abgebaut. Alle Untersuchungen haben ergeben, dass MPH keine
> körperliche Abhängigkeit hervorrufen kann - auch bei hoher Überdosierung
> und über längeren Zeitraum. Vielleicht wurden hier Hinweise, die für den
> Missbrauch von Speed gelten, für MPH generalisiert, das ist allerdings
> nicht zutreffend.
>
> Sehr wohl kann es nach langem Missbrauch bei plötzlichem Absetzen zu
> Entzugserscheinungen führen, und auch zu psychischer Abhängigkeit. Ebenso
> ist bei hoher Überdosierung die Leber und das Herz-Kreislaufsystem (durch
> Bluthochdruck) gefährdet.
>
> Übrigens ist auch Ephedrin dem Amphetamin verwandt, dies wird bei niedrigem
> Blutdruck und gegen Asthmaanfälle angewendet. Auch hier gibt es ein
> Missbrauchspotential eines ansonsten sinnvollen Medikamentes (Dr. House
> lässt grüßen). Übrigens, "chemisch": Ephedrin kommt in der Natur vor (in
> bestimmten Pflanzen). Nicht alle Stoffe dieser Strukturklasse sind also
> synthetisch.
>
> *
> Was die Wettbewerbsverzerrung durch Ritalin angeht: MPH macht "wach", aber
> nicht "besser". Man ist vielleicht leistungsfähiger als ohne Ritalin, aber
> das ist man mit Kaffee und ausreichend Schlaf sicher auch mehr als
> unausgeschlafen. Der Effekt, sich mit Ritalin zu dopen, ist ganz gewiss
> überschätzt. In entsprechenden Studien konnten die Experten bei gesunden
> Erwachsenen praktisch keine Leistungssteigerung nachweisen - obgleich sich
> die Untersuchten oft selbst so einschätzten, stieg die Leistung kaum an. Es
> ist nicht möglich, Lernerfolge mit MPH zu manipulieren - niemand wird
> dadurch klüger oder besser. Allenfalls seine Aufmerksamkeitspanne kann er
> verlängern.
>
> Ich finde daher das Problem der "Wettbewerbsverzerrung" in Unis etwas fehl
> am Platze. Nach meinem Geschmack klingt es ein bischen so, als wäre der
> Autor beleidigt, dass diese Form des Gehirndopings mit Geld bezahlen muss,
> und sie nicht allen zur Verfügung stellt. Dabei finde ich das zwar
> unglücklich, aber bei weitem nicht das schlimmste Problem des
> Medikamentenmissbrauchs..
>
> Viel wichtiger finde ich nämlich:
>
> - Es muss eine sorgfältig gestellte Diagnose geben.
> - Ärzte, die mit diesem Medikament umgehen, müssen darin erfahren sein
> (Keine Verschreibungen durch Hausärzte, Kinderärzte ohne entsprechenden
> Hintergrund).
> - Das Medikament muss unbedingt von einer Therapie begleitet werden
> (multimodales Konzept). Mit einer "Pille" alleine ist es nicht getan. -
> Patienten müssen kontinuierlich medizinisch überwacht werden (was wohl
> leider nicht immer geschieht).
> - Zulassung von MPH für erkrankte Erwachsene, denn
> Off-Label-Verschreibungen an der Krankenkasse vorbei sorgen für Nachschub
> auf Schwarzmärkten.
>
> *
> Im jetzigen Text findet sich der Hinweis, dass die Rate der Verschreibung
> um mehrere hundert Prozent gestiegen sei. Damit wird suggeriert, dass es
> sich um eine Tendenz-Diagnose handelt, die oft unbegründet erfolgt..
>
> Die Aussage, das "häufig keine ausführliche ärztliche Diagnose mehr
> zugrunde" liegt, ist zwar möglich, aber nicht bewiesen. Ich fände es
> gewagt, das so zu postulieren - ob das "häufig" oder "gelegentlich" der
> Fall ist, weiß keiner. Fakt ist selbstverständlich, das das eigentlich gar
> nicht passieren darf, da stimmen wir überein. Ich kann auch aus eigener
> Erfahrung und Beobachtung sagen, dass die Diagnose fast immer hinterfragt
> und in Zweifel gezogen wird, und daher keineswegs leichtfertig gestellt
> oder akzeptiert ist. Die meisten Erkrankten oder deren Familien haben eine
> lange Odyssee von Therapien, Gesprächen, Homöopathie, Nahrungsmitteltests
> usw. hinter sich, bis sie endlich beim MPH landen, das vielen dann endlich
> hilft - und zum ersten Mal so etwas wie ein normales Leben ermöglicht.
>
> Tatsache ist, dass bis heute nicht mal jedes vierte Kind, welches an AD(H)S
> leidet, diagnostiziert, oder mit MPH behandelt wird. Ich finde das ganz
> furchtbar, denn ich kann aus eigener Erfahrung und Beobachtung sagen, wie
> sehr die betroffenen Kinder leiden.. Ich würde mir wünschen, die Diagnosen
> und Verschreibungen würden noch viel weiter steigen, damit noch mehr Kranke
> behandelt werden können. Leider geschieht das immer noch zu selten, und zu
> wenig Ärzte haben Erfahrung mit AD(H)S..
>
> Berücksichtigt auch die vielen Erwachsenen, die an AD(H)S leiden - denn bei
> rund der Hälfte AD(H)S-kranker Kinder dauern die Symptome auch im
> Erwachsenenalter noch an.
>
> Aus der bloßen Steigerung auf einen Missbrauch zu schließen, diskriminiert
> die Betroffenen als Simulanten oder dumme Opfer der Pharmaindustrie. Da
> würde ich sehr dringend raten, mit Betroffenen und deren Angehörigen zu
> sprechen. Die Kritik daran hört man immer nur von Leuten, die selbst nicht
> betroffen sind.
>
> Auch die vielen hundert Tonnen MPH, die heutzutage auf den Markt geworfen
> werden, sind - aufgeteilt auf eine durchschnittliche Tagesdosis, und
> gemessen an der durchschnittlichen Rate von zwischen 2 und 6%
> AD(H)S-erkrankten Kindern in der gesamten Peer Group - nicht mal dazu
> geeignet, mehr als ein Viertel aller betroffenen erkrankten Kinder zu
> behandeln. Von den Erwachsenen ganz zu schweigen. Ein Potential für
> massenhaften Missbrauch der Substanz sehe ich da ehrlich gesagt nicht.
>
> *
> Insgesamt störe ich mich sehr daran, dass wir gerade mit Händen und Füßen
> versuchen, einen Stoff wie Cannabis seiner gesellschaftlichen Ächtung zu
> entziehen, und seinen sinnvollen, gesunden und vernünftigen Verwendungen
> zuzuführen - und dann auf der anderen Seite auf der gesellschaftlichen
> Ächtung, die MPH derzeit erlebt, aus populistitschen Gründen herumreiten,
> ohne dass wir mehr Maßnahmen zur Verhinderung des Missbrauchs anzubieten
> hätten, als aufgezählt sind.
>
> MPH wird neben Aufmerksamkeitsstörungen auch bei Narkolepsie und bei
> Depressionen eingesetzt. Die betroffenen Erkrankten kämpfen jetzt schon mit
> großem Unverständnis in der Öffentlichkeit, da in den Medien immer wieder
> das Vorhandensein von AD(H)S überhaupt in Frage gestellt wird. Die jetzige
> Formulierung ist geeignet, das zu verstärken. Wir sollten in diese Falle
> nicht gehen.
>
> Bevor ihr also das Kapitel 7.6 lieber in der derzeitigen als in der von mir
> vorgeschlagenen Form sehen wollt, würde ich dafür plädieren, vollständig
> darauf zu verzichten.
>
>> Davon ab wäre ich dafür, daß am Montag im Mumble zu klären.
>
> Das können wir gerne machen, ich habe allerdings am Montag abend schon eine
> andere Mumble-Sitzung. Wann soll die Sitzung stattfinden?
>
> Viele Grüße
>
> Daniel
>
>> Bis später,
>> Spiff
>>
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>> jeder elektronische Kontakt mit mir sechs Monate lang gespeichert wird.
>> Please note that according to the German law on data retention,
>> information on every electronic information exchange with me is retained
>> for a period of six months.
>>
>>
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>>
>>
>>
>> ----- Ursprüngliche Mail ----
>> Von: Daniel Schwerd <schwerd AT gmx.de>
>> An: "Andi@pp-w" <andi AT piratenpartei-wesel.de>;
>> nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de
>> Gesendet: Donnerstag, den 4. Februar 2010, 18:07:31 Uhr
>> Betreff: Re: [NRW-AK-Drogen] Xberarbeitung Kapitel 7.6, Vorschlag
>>
>> Hi Andi,
>>
>> Deine Argumentation verstehe ich nicht. Inwieweit ist es keine
>> PP-Position, sondern ein Arguliner? Welche Forderung stellst Du in der
>> alten 7.6 auf, die hier nicht enthalten ist? Ich kann - ausser einer Reihe
>> von Aussagen, die jede einzelne in Zweifel gezogen werden kann, wie wir
>> telefonisch schon besprochen haben - keine anderen Inhalte finden. Hinter
>> dem jetzigen 7.6 kann ich jedenfalls nicht stehen.
>>
>> Statement der Anderen wäre nett.
>>
>> Viele Grüße
>>
>> Daniel
>>
>>
>>
>>
>> Andi@pp-w schrieb:
>>> ----- Original Message ----- From: "Daniel Schwerd" <schwerd AT gmx.de>
>>> To: <nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de>
>>> Sent: Thursday, February 04, 2010 5:29 PM
>>> Subject: [NRW-AK-Drogen] Überarbeitung Kapitel 7..6, Vorschlag
>>>
>>>
>>>> Hallo liebe Liste,
>>>>
>>>> ich habe gestern Abend mit Andi telefoniert, und wir haben abgesprochen,
>>>> dass ich einen Vorschlag zur Umformulierung des Kapitels 7.6 mache, um
>>>> einerseits die enthaltenen Fallstricke zu entschärfen, so dass aber
>>>> andererseits die gewünschte Intention erhalten bleibt.
>>>>
>>>> Hier also mein Vorschlag, den ich hiermit gerne zur Diskussion stelle:
>>>>
>>>> ------------------------------
>>>> 7.6. Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten zur
>>>> Leistungssteigerung
>>>>
>>>> Es wird ein steigender Missbrauch von verschreibungspflichtigen
>>>> Medikamenten außerhalb ihrer Anwendungsgebiete zur kognitiven
>>>> Leistungssteigerung berichtet. Ein Beispiel ist der Wirkstoff
>>>> "Methylphenidat", der eigentlich zur Behandlung von
>>>> Aufmerksamkeitsstörungen verschrieben wird.
>>>>
>>>> Die Piraten bedauern, dass scheinbar immer mehr Menschen zu chemischen
>>>> Mitteln greifen, um den steigenden Anforderungen aus Schule, Ausbildung,
>>>> Studium und Beruf gerecht zu werden. Wir würden uns wünschen, in einer
>>>> menschlichen Welt zu leben, in der die Anforderungen den Möglichkeiten
>>>> der Menschen Rechnung tragen, ohne dass Doping erforderlich wird.
>>>>
>>>> Der Missbrauch von Medikamenten birgt erhebliche gesundheitliche Risiken
>>>> bis hin zu schwerer Abhängigkeit. Die Grenzen zur Sucht mit allen
>>>> bekannten Folgen sind fließend.
>>>>
>>>> Zudem sehen wir die Gefahr, dass durch den finanziellen Zugang zu
>>>> solchen Mitteln eine Zweiklassengesellschaft von "Hochleistern" und
>>>> "Minderleistern" eingeführt wird.
>>>>
>>>> Entwicklung dieser Richtung gilt es zu stoppen. Es muss verstärkt
>>>> Aufklärung über diese Medikamente bei den Zielgruppen erfolgen, um
>>>> einerseits die Wirksamkeit zu entmystifizieren (denn die
>>>> Leistungssteigerung wird womöglich überschätzt), andererseits vor den
>>>> Risiken des Missbrauchs eindringlich zu warnen. Die Piraten des
>>>> Landesverbandes NRW wollen eine landesweite Aufklärungskampagne ins
>>>> Leben rufen, die wiederum Vorbildcharakter haben soll für die
>>>> Bundesrepublik.
>>>>
>>>> Darüber hinaus sollen die Quellen der Mittel aufgedeckt und womöglich
>>>> ausgetrocknet werden. Eine mögliche Quelle sind Verschreibungen ohne
>>>> ausreichende ärztliche Diagnose und gesundheitlicher Kontrolle..
>>>>
>>>> Daher fordern die NRW-Piraten, das bei verschreibungspflichtigen
>>>> Medikamenten, die dieses Missbrauchspotential der Leistungssteigerung
>>>> bieten, eine sorgfältig gestellte Diagnose durch im Umgang mit dem
>>>> verschriebenen Medikament erfahrene Ärzte erfolgen soll.
>>>> Medikamentengaben sollten möglichst von einer Therapie begleitet werden
>>>> ("Multimodales Konzept"), und die Gesundheit der Patienten muss
>>>> kontinuierlich überwacht werden.
>>>> -----------------------------
>>>>
>>>> Ich habe vor allen Dingen die vielen Details auf allgemeinere
>>>> Formulierungen geändert, um die vielen diskussionswürdigen Punkte zu
>>>> entschärfen, und die Diskriminierung von Kranken zu verhindern. Ich
>>>> denke aber, dass auch so ganz klar ist, wo die Reise hingehen soll..
>>>>
>>>> Es besteht hier eine gewisse Redundanz zu 7..5 im Bereich
>>>> Medikamentenmissbrauch, das war allerdings bei der alten Formulierung
>>>> auch schon so. Vielleicht lassen sich die beiden Punkte auch anders
>>>> aufteilen.
>>>>
>>>> Alternativ könnte man den Punkt 7.6 vor die 7.5 platzieren, um
>>>> klarzumachen, dass die Regelungen des 7.5 die des 7.6 ergänzen sollen -
>>>> das würde ich so vorschlagen.
>>>>
>>>> Was meint ihr?
>>>>
>>>> Vielen Dank und viele Grüße
>>>>
>>>> Daniel (Netnrd)
>>> Hi daniel.
>>>
>>> Deinen Vorschlag empfinde ich aber nun eher als einen Arguliner denn als
>>> eine Parteiprogramm-Position....und du hast auch recht damit, dass das so
>>> quasi eine doppelung von 7.5 wird...von der eigentlichen aussage (meiner
>>> Absicht) ist da fast nix mehr übrig geblieben. SO können wir uns die
>>> Position sicher sparen...fast alles ist in 7.5 enthalten...(;o)
>>>
>>> Ich hab aber auf jeden fall die Überschrift schonmal geändert....sowie
>>> den begriff 'Jugenpsychopharmaka' heraus genommen.
>>> *winx*
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>>> Andi R. , Wesel , NRW , Tel: 0152 - 29 27 43 75
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