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nrw-ag-presse-dortmund - [AG ÖA Dortmund] Stellungnahme zur Schulsozialarbeit

nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund

Listenarchiv

[AG ÖA Dortmund] Stellungnahme zur Schulsozialarbeit


Chronologisch Thread 
  • From: Claudia Behlau <cbehlau AT stadtdo.de>
  • To: evorstand AT dielinke-dortmund.de
  • Subject: [AG ÖA Dortmund] Stellungnahme zur Schulsozialarbeit
  • Date: Thu, 27 Nov 2014 14:08:55 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
  • List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>


(See attached file: Stellungnahme Schulsozialarbeit.doc)

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Anlage überreichen wir Ihnen eine Stellungnahme der Fraktion DIE
LINKE & PIRATEN zur Schulsozialarbeit. Wir bitten um Kenntnisnahme und
Veröffentlichung.

Vielen Dank.


Mit freundlichen Grüßen

Claudia Behlau
Fraktion DIE LINKE & PIRATEN
Geschäftsstelle
Friedensplatz 1, 44135 Dortmund
Tel.: (0231 ) 50-27241


Stellungnahme der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN zur Schulsozialarbeit –
27.11.2014

Jubel über Landesmittel ist unangebracht

Mit Unverständnis reagiert die Dortmunder Fraktion DIE LINKE & PIRATEN auf
den allgemeinen Jubel über die Landeszuschüsse für die Schulsozialarbeit.

Das Land NRW hat zugesagt, rund 70 Prozent der Kosten für Schulsozialarbeit
zu übernehmen, bei Stärkungspakt-Kommunen – zu denen Dortmund nicht zählt -
„sogar etwas mehr“. „Wie großzügig“, spottet Nursen Konak, schulpolitische
Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken & Piraten.
Schließlich liege die Schulsozialarbeit seit fast einem Jahr ausschließlich
im Zuständigkeitsbereich des Landes NRW.

Dass sich die Landesregierung von SPD und Grünen und ihre Dortmunder
Landtagsabgeordneten jetzt für die Übernahme eines 70-prozentigen Anteils
feiern lassen, sei regelrecht hämisch, so Nursen Konak. Nicht erwähnt
werde, dass die ohnehin klammen Städte und Gemeinden auf den restlichen 30
Prozent sitzen bleiben.

Bis Ende 2013 sind die Gelder für die Schulsozialarbeit aus den
Bundesmitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes geflossen. Aus nicht
abgerufenen Geldern durften und konnten viele Kommunen die
Schulsozialarbeit auch nach dieser Frist noch eine geraume Zeit weiter
finanzieren.

In Dortmund haben für das laufende Schuljahr 81 Schulsozialarbeiter einen
befristeten Arbeitsvertrag erhalten. Laut Schulausschuss muss sich die
Stadt Dortmund an ihren Gehältern für das laufende Schuljahr
voraussichtlich mit 665.000 Euro beteiligen. Vom Land NRW sollen rund 2,7
Millionen Euro überwiesen werden.

Da die Arbeit der Schulsozialarbeiter sehr wichtig sei und sie unbedingt
fortgesetzt werden müsse, begrüße man natürlich dennoch die finanzielle
Entlastung der Stadt, sagt Nursen Konak abschließend.

Attachment: Stellungnahme Schulsozialarbeit.doc
Description: MS-Word document



  • [AG ÖA Dortmund] Stellungnahme zur Schulsozialarbeit, Claudia Behlau, 27.11.2014

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