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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Grundsicherung als Grundvergütung im Urheberrecht / nicht kommerz

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Grundsicherung als Grundvergütung im Urheberrecht / nicht kommerz


Chronologisch Thread 
  • From: Christian Schmidt <csc AT schmifu.de>
  • To: aloa5 <aloa5 AT news.piratenpartei.de>
  • Cc: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Grundsicherung als Grundvergütung im Urheberrecht / nicht kommerz
  • Date: Sat, 26 May 2012 10:33:49 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>

Am Samstag, den 26.05.2012, 07:43 +0000 schrieb aloa5:
> Csc schrieb:
> > M. E brauchst Du wieder mehr Arbeitswert Theorie in Erziehung und
> > Bildung, d. h. jeder muss sich so entwickeln dürfen, das er ein
> > persönliches Maximum an individuellen Fähigkeiten entwickeln kann, die
> > auch seinen Neigungen entsprechen.
>
> Hm. Jein. Sagen wir ich bin kein Freund von Homeschooling o.ä.. Vom
> Bildungsaspekt abgesehen geht es dabei m.E. auch um den sozialen Aspekt.
> Man kann sich nur schwerlich um Integration bemühen wenn man die Kinder
> schon nicht "mischt".

Konsens an dieser Stelle. Das hat ja m.E. zu dem "Problem" geführt, was
wir aktuell haben, das die "unteren Bildungsschichten" (wo ich mich in
manchen Themen zuzählen würde) ein rational zu begründendes und immer
stärker werdendes Gefühl der "Ausgrenzung" entwickeln (Was ich nicht
habe), während die "oberen" immer "abgehobener" wirken, da sie
eigentlich "überfordert" sind ;-)

Eine soziale Mischform wie z. B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Montessorip%C3%A4dagogik
ist bestimmt förderlicher für das soziale Miteinander, als das aus der
Zeit des Nationalsozialismus stammende mehrgliedrige Schulsystem
http://de.wikipedia.org/wiki/Gegliedertes_Schulsystem#Weimarer_Republik_und_Nationalsozialismus

Das heißt ja nicht, das es keine "Eliteschule" für intellektuelle
Überflieger geben darf, aber meiner persönlichen Erfahrung nach bestehen
da dann auch schon mal "soziale" Inkompetenzen.

> Bei der Kunst ist es m.E. jedoch der Tausch Museum und Büchereien für
> sehr viele Menschen vs. 600 Euro p.M. für Künstler welche bei sich zu
> Hause ein paar Aquarelle malen welche nicht gerade der Masse dienen.
>
> Also: Kultur und Bildungsetat
> A) damit viele etwas davon haben (heute; Künstler und Autoren profitieren
> davon auch aber weniger und indirekt)
> oder
> B) damit mehr Künstler etwas davon haben

Nein, ich würde hier A) Bildung absolut von B) Kultur trennen.

A zur Förderung des sozialen Miteinanders ist in viel stärkerem Maße
notwendig wie B.

A in "Mischform" gibt Dir die Möglichkeit herauszufinden wo denn deine
persönlichen Stärken und Schwächen liegen und ich persönlich wäre selbst
mit einem BGE ein fürchterlich schlechter Künstler ;-)

B ist gesellschaftlicher Konsens wie viel Stellenwert man "Kunst und
Kultur" einräumen möchte, bzw. in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
"kann"

Just my 2 cents
Christian






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