ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft
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- From: sepp25 <sepp25 AT news.piratenpartei.de>
- To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
- Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Wir wollen Armut verhindern, nicht Reichtum
- Date: Fri, 17 Feb 2012 06:28:31 +0000
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
- List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
- Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver
CAP schrieb:
@ *Robotersteuer*Version D.) Man entlastet die LOHNArbeit von Sozialabgaben und besteuert das Produkt sehr stark. z.B. 80% Mwst. -- Damit wird die Lohnarbeit günstiger, die Maschinenarbeit aber teurer. Durch die einheitliche Besteuerung von Mensch und Maschine im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit, des Produktes wäre ein Ausgleich geschaffen.
Ich halte die Robotersteuer für einen Irrweg.
Version a.)
Man wählt die Steuer entsprechend der Investitionssummer des Roboters. Das würde bedeuten, dass man das Kapital bzw. dessen geplanten Ertrag besteuert. Kapital ist nur leider sehr mobil. Wir würden dann Gefahr laufen, dass der Roboter nicht in Deutschland aufgestellt wird und auch die Arbeitskraft, die ihn betreut hier nicht arbeiten wird. Es könnte sein, dass unsere Arbeistkraft dann bei uns nicht mehr gebraucht wird oder dass sie viel billiger wird, weil ihre Produktivität nicht mehr durch den Roboter gehebelt wird.
Version b.)
Man wählt die Steuer entsprechend des realisierten Ertrages durch den Roboter. Hier wirst Du ein Abgrenzungsproblem haben. Denn auch die Arbeitnehmer werden sich einen Teil des Roboterertrages via ihre erhöhte Produktivität vereinnahmen. Ansonsten gilt a.)
Version c.)
Man versucht die ersetzte Arbeitszeit abzuschätzen und bewertet diese.
Dann stellt sich sofort die Frage, wo wir anfangen.
Fangen wir an bei der Vermittlungsdame, die heute durch Elektonik ersetzt wird?
Fangen wir bei Kommunikation wie dieser an, wo wir uns mit jedem Post die Briefmarke sparen, die all die Briefträger finanziert?
Kurz wir leben in einer Welt der Technik. Und erst diese Technik ermöglicht unser heutiges Leben. Wenn wir die Vorteile dieser Technik wegsteuern würden, würde unser Leben ganz anders aussehen, weil uns dann die Lenkungsmechanismen fehlen.
Folge: Der KFZ mechaniker oder der Bauarbeiter kostet die Häfte, der Ipod oder der USB Stik das doppelte.
also machbar
--
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Wir wollen Armut verhindern, nicht Reichtum, sepp25, 17.02.2012
- <Mögliche Wiederholung(en)>
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Wir wollen Armut verhindern, nicht Reichtum, Christian Seiler, 17.02.2012
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Wir wollen Armut verhindern, nicht Reichtum, Christian Seiler, 17.02.2012
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Slogan: Armut verhindern, nicht Reichtum, - aber:, sozialpiraten, 18.02.2012
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Slogan: Armut verhindern, nicht Reichtum, - aber:, Christian Seiler, 18.02.2012
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Slogan: Armut verhindern, nicht Reichtum, - aber:, sozialpiraten, 19.02.2012
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Slogan: Armut verhindern, nicht Reichtum, - aber:, Christian Seiler, 18.02.2012
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Wir wollen Armut verhindern, nicht Reichtum, milton2011, 18.02.2012
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