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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Re: Notwendig: Bürokratieabbau - Lohnnebenkosten nicht nebensächlich

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Re: Notwendig: Bürokratieabbau - Lohnnebenkosten nicht nebensächlich


Chronologisch Thread 
  • From: sozialpiraten <sozialpiraten AT kunstlandschaft-spandau.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Re: Notwendig: Bürokratieabbau - Lohnnebenkosten nicht nebensächlich
  • Date: Mon, 13 Feb 2012 18:30:58 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>

Wir durchlebten die Arbeitsgeberposition als Mitarbeiter eines gemeinnützigen Vereins und sagten danach:
Wir verstehen, dass niemand im Mittelstand Lust hat, Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen! Mitarbeiter von Behörden stimmten zu.

Firmen lassen Mitarbeiter Überstunden leisten statt befristet Mitarbeiter zu beschäftigen.
Zeitarbeitsfirmen sind für Kleinfirmen zu teuer,
Arbeitnehmer werden in Zeitarbeitsfirmen nicht fair bezahlt...:-)

Am 13.02.2012 17:58, schrieb aloa5:
sozialpiraten schrieb:

Bürokratie frisst in Unternehmen Zeit, Nerven.
Was spricht gegen eine Entbürokratisierung?

1. Krankenkassenbetrag wird vom Bürgergeld finanziert
2. Arbeitslosenversicherung ist infolge der Grundsicherung eine
freiwillige Zusatzversicherung.
Herzlich ines

Entbürokratisierung ist immer gut. Nur spart es hier m.E. nichts. Das sind automatische Vorgänge, insbesondere bei der AV. Und es wäre was die AV angeht auch eine Entsolidarisierung. Die KV wird auch nicht vom Bürgergeld finanziert (da ein Bürgergeld keine Quelle ist) sondern aus einer Steuer (welcher auch immer). Der Umweg Staat->Bürger->SV macht bei einer Pflichtversicherung m.E. relativ wenig Sinn sondern gibt auch nur wieder Reibungsverluste. Zum Beispiel wenn jemand seine Beiträge nicht zahlt (Mahnung, ist "versichert"?, Gerichtsvollzieher etc.).

Dann lieber: Bürger meldet wo er versichert sein möchte (so wie bisher) und z.B. Steuereinnahmen werden entsprechend überwiesen (Staat->KV). Der Schritt AG->KV ist nicht sonderlich lang. Das macht wenig Arbeit.

Was Arbeit macht sind Direktversicherungen, Bausparverträge etc.. Bei den KVen macht man ein Kreuz und fertig. Bis man die entsprechenden Versicherungen/Nummern angelegt hat, die sich laufend ändern, Rücküberweisungen, Vertragsänderungen etc. gepflegt sind.... wei, da kannst Du mit nur 10 solchen Verträgen locker den Aufwand von 1000 KVen simulieren.

Grüße
Otmar







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