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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antragsdiskussion: Gleichstellung aller Einkommensarten

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antragsdiskussion: Gleichstellung aller Einkommensarten


Chronologisch Thread 
  • From: Manfred <wl-pirat AT online.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antragsdiskussion: Gleichstellung aller Einkommensarten
  • Date: Tue, 18 Oct 2011 14:02:15 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>

Grundsätzlich ist deine Aussage o.k.
Nur: Erbschaften, Veräußerung
von Wertpapieren oder Liegenschaften sind m.E. nicht als "Einkommen" zu werten. Es könnte sich in diesem Zusammenhang nur um die "Gewinne", also Mehrerlöse gegenüber dem "Einkaufspreis" handeln. Die Substanz dagegen ist als "Vermögen zu sehen. Diese soll ebenfalls zu besteuern sein, dann aber mit anderen Sätzen.
Gruß


Am 18.10.2011 13:45, schrieb T-Bone Hacker:
Als erstes Ergebnis des Threads "Steuer- und Abgabenpolitik" habe ich einen ersten groben Entwurf geschrieben. Es ist mein erster Versuch, über Kritik, Verbesserungen und Erweiterungen würde ich mich freuen.

Zum Mitschreiben und Ändern bitte hier:
http://piratenpad.de/T-Bone1
Danke an CAP fürs einrichten :)

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*Antragstitel*
Gleichbehandlung aller Einkommensarten

*Antragstext*
Es wird beantragt, in das Grundsatzprogramm folgenden Passus an geeigneter Stelle einzufügen:
Alle Einkommensarten, sei es Lohn, Gehalt, Mieten, Pacht, Zinsen, Dividenden, Erbschaften, Glücksspiel, privatisierte Unternehmensgewinne, Einkommen durch Veräußerung von Wertpapieren oder Liegenschaften, sollen zukünftig einem einheitlichen, progressiven Einkommenssteuersatz unterliegen. Darüber hinaus sollen alle Einkommensarten sozialversicherungspflichtig werden.
Gleichzeitig sind neue Grenzen für Freibeträge einzurichten. Steuerfrei bleiben zukünftig Einkommen bis zu einer Höhe von 25.000€ pro Jahr.
Die Beitragsbemessungsgrenzen entfallen vollständig.

*Begründung*
Eine sozial gerechte Steuer- und Sozialpolitik kann nur dann funktionieren wenn alle Bürger in gleicher Art und Weise ihren Beitrag zum sozialen Miteinander leisten. Niemand sollte sich aus den Sozialsystemen verabschieden können.
Alle Bürger, die heute ihren Lebensunterhalt nicht über Gehalt sondern über Kapitalerträge erwirtschaften, sind nicht sozialversicherungspflichtig und werden pauschal mit 25% besteuert.
Hierdurch entgehen dem Staat erhebliche Steuereinnahmen.
Durch die aktuelle Abgabenpolitik werden die Geringverdiener und die Mittelschicht über Gebühr belastet, während der reichste Teil der Bevölkerung nur gering besteuert wird und keinen oder im Verhältnis zum realen Einkommen äußerst geringen Teil zum Sozialsystem beiträgt.



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