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ag-soziale_marktwirtschaft - [Ag-soziale_marktwirtschaft] Arbeitszeiten, Arbeitslose und Wohlstand - BRD/DDR

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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[Ag-soziale_marktwirtschaft] Arbeitszeiten, Arbeitslose und Wohlstand - BRD/DDR


Chronologisch Thread 
  • From: aloa5 <aloa5 AT news01.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Arbeitszeiten, Arbeitslose und Wohlstand - BRD/DDR
  • Date: Wed, 16 Feb 2011 16:03:16 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Ich möchte einmal kurz nach Eurer /Einschätzung/ fragen. Es ist imho
eine Glaubensfrage. Ich kann mir nicht vorstellen das man das sicher
sagen kann.


Seht Euch noch einmal den Blogbeitrag an:

http://logicorum.wordpress.com/2010/11/23/die-entwicklung-der-arbeitszeit-stuttgart-21-und-das-bge/

Bzw. es reicht sich den bereinigten Verlauf anzusehen:
http://logicorum.files.wordpress.com/2010/11/berstd.jpg

Noch einmal zur Erklärung was ich für die Grafik gemacht habe:
Ich habe die Erwerbs /tätigen/ quote - also alle welche tatsächlich als
"arbeitend" gelten (Voll- oder Teilzeit) festgesetzt auf den Wert von
anno 1960, nämlich 46,58%. Ich habe also so getan als ob in jedem Jahr
exakt 46,58% der Bevölkerung erwerbstätig gewesen wäre. Dann habe ich
die Anzahl der Stunden welche in der Volkswirtschaft gearbeitet wurden
gleichmäßig auf diese 46,58% der Bevölkerung verteilt.


Es scheint mir so auszusehen das sich zwischen 1975 und 1990 absolut gar
nichts verändert hat. 1975 waren es 1639,62h und im Jahre 1990 waren es
1650,22h. Hätten sich nicht mehr Personen auf dem Arbeitsmarkt getummelt
wäre die Stundenzahl der nivellierten 46,58% arbeitenden offenbar
konstant geblieben.


Von einem Knick nach der Einheit abgesehen haben wir nun scheinbar ein
identisches Bild - nur auf niedrigerem Niveau.



Daraus ergeben sich meiner Ansicht nach ein paar Fragen.
- Warum das niedrigere Niveau innerhalb weniger Jahre?
- Ist das bereits ein Ausdruck eines gesunkenen Wohlstandsniveaus bzw.
ein höherer Level an "Gleichgewicht bei Unterbeschäftigung" durch den
Zusammenschluss induziert?

- Technologieschock und tatsächlich weniger Arbeit?
- Arbeitsplatz-Verlagerung in den Ostblock und nach China?
- Aber wenn Verlagerung, warum so konstant?
- Ist ein erneutes höheres Niveau denkbar?

Es ist diese Konstanz seit 1975 welche mich beschäftigt. Ich hatte es
bisher nicht gesehen (deswegen kommt das auch im Blogbeitrag nicht vor).



Meinungen?

Grüße
Otmar





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