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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Fw: [PPH]Neues Tool zur Unterstützung eines transparenten, basisdemokratischen Meinungsbildungsprozesses

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

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Re: [AG Liquid Democracy] Fw: [PPH]Neues Tool zur Unterstützung eines transparenten, basisdemokratischen Meinungsbildungsprozesses


Chronologisch Thread 
  • From: bvdb_pp AT kanka.de
  • To: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Fw: [PPH]Neues Tool zur Unterstützung eines transparenten, basisdemokratischen Meinungsbildungsprozesses
  • Date: Mon, 31 Oct 2011 14:04:49 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Hallo,

On 31.10.2011 10:30, Marc wrote:
Mir - und anderen - fehlt die Nachvollziehbarkeit in der innerparteilichen
Meinungsbildung.

Willst du genauer wissen, a) wie jemand zu seiner Meinung kam oder b) wie Partei-Aussagen aus den Meinungen (der Mitglieder/Amtsträger) entstanden sind?

"Nachvollziehbar" heisst ja (vgl. auch die Diskussion bei Liquit) ggf. vor allem: "Beweisbar".
Hiesse dann, wenn jemand seine Haltung ändert, oder anders stimmt als es vorher in den nachlesbaren Diskussionen vermuten liess, dann müsste man diesen "Wechsel" oder (scheinbare) Inkonsistenz ihn zwingen, noch einmal explizit zu erklären.
Es liegt in der Natur der Sache, dass das kaum funktioniert, denn niemand gibt (von sich aus) gerne zu, dass er seine Meinung änderte (u.a. weil das impliziert, das die neue Position vll auch nicht so nachhaltig ist, usw.).
Also, mMn bringt es nichts, diesen Positionswechseln nachzuspüren.
Aber vll meinst du mit "Nachvollziehbarkeit" ja etwas anderes.

Gerade nicht Experten oder Neueinsteiger haben eine extrem hohe Hürde zu
nehmen, um den Diskussionen folgen zu können.

Das klingt ganz anders, demnach ginge es mehr um Übersichtlichkeit.

Auch gibt es viele verschiedene
Angebote - was per se gut ist - die aber nicht zu einer gemeinsamen Ideen-,
Informations-, Wissens- und Meinungssammlung zusammengeführt werden.

So isses.
Das zu vermindern würde aber bedeuten: Sortierung, Zentralisierung der Medien.

.. Aber es wird einem immer schwer fallen den Konsens aus diesen
Diskursen zu extrahieren. Hier unterstützt der Consenser elementar.

Nur wenn die Organisation sich entsprechend ändert - aber das tut sie sicher nicht allein durch ein Tool.
Es ist immer schon - in der PP und in anderen Organisationen - das Problem (gewesen), die Tools zu zentralisieren, anders gesagt, Freiheit (welche Tools benutzt werden) und Übersichtlichkeit gehen nicht gleichzeitig. Was ist dir wichtiger?
Bei Liquit sah dann die "Lösung" so aus, dass mit allen möglichen Machtspielchen und intransparenten Strukturen ein Tool durchgedrückt wurde, nach dem Motto "der Zweck heiligt die Mittel".

... So könnte am Ende ein zentrales Kommunikations-,
Ideen-, Informations-, Wissens- und Meinungsportal entstehen, welches
schlußendlich auch den Bürger vollständig in den Meinungsbildungsprozess mit
integrieren könnte. ...

Wenn der Bürger daran interessiert wäre... - das ist aber stark schwankend, siehe der Berliner Wahlerfolg, der IMO beruht auf "Wir sind harmlos und wissen es alles nicht so genau".
Siehe auch die tendenziell weiter abnehmende Wahlbeteiligung.

Kann die 'AG Liquid Democracy' hier unterstützen?

Die AG ist keine Organisation, sondern - AFAIK - nur eine Liste, also Arbeitsleistung kann man von hier kaum erwarten. Du müsstest dir einzelne Mitstreiter für das Projekt "Consenser für Piraten evaluieren" zusammensuchen und organisieren.

Gruß / Bernd

--
- Bernd Brincken -
- http://public-process.de -




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