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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Alternative zu LF?

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Alternative zu LF?


Chronologisch Thread 
  • From: Bernd Brincken <brincken_pp AT kanka.de>
  • To: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Alternative zu LF?
  • Date: Tue, 17 Aug 2010 18:11:05 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Hallo Alex,

Adhocracy "hat runde Ecken" ist nett gesagt :-)

Also LF ist ja auch korrekt benutzbar, es sind eher kleine Dinge, etwa ein Feld das heisst "Name", wo man erstmal an den Benutzernamen denkt, gemeint ist aber der Name der Initiative. Bei Adhocrcy gibt es pro Feld dagegen eine Infobox, die aufklappt und da steht dann etwa "Name bzw. Titel Ihres Vorschlags".
So etwas lernt man ja noch schnell, wenn man öfter eigene Vorschläge einreicht, aber schwieriger fand ich dann die Sache mit dem "Soll nicht", "kann nicht" usw. - da wäre ein Satz "Ich würde diesen Vorschlag unterstützen, wenn er meine u.g. Anregung aufnehmen würde." schon notwendig.

Den Piraten wurde dann ja nahegelegt, eine Schulung zu besuchen, wo solches dann erklärt wurde - was bei einer Partei, deren Anhänger eher als jung und IT-affin gelten, und in Zeiten, wo eigentlich alle Internet-Anwendungen selbsterklärend angelegt sind, schon etwas erstaunt.

Bei ERP-Projekten in der Industrie hat man teils argumentiert "Wer die Schulung nicht besucht, der will die Software dann wohl auch nicht benutzen, da ist es ganz gut, dass er draußen bleibt."
Ob diese Logik in Unternehmen greift, sei mal dahingestellt, aber bei "Irgendwas-Demokratie" geht es ja tendenziell um eine Vielzahl von Menschen, die man erreichen will. Es kann doch darum gehen, eine Art "Society Ressource Planning - SRP" Software zu etablieren, die praktisch ein Eigenleben entwickelt.

Was bei der Piratenpartei passiert ist daher vielleicht auch die gegenteilige Botschaft: Dass es durchaus erwünscht ist, "die Reihen zu schließen", also eine Subkultur zu bedienen bzw. auszudrücken.
Ob diese Subkultur dann die angepeilten "6 Prozent" (Maha) bei der Berliner Wahl nächstes Jahr aufbringt, das wird noch spannend.

Gruß / Bernd

--
Bernd Brincken - Berlin
http://liquid-politics.de/




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