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nrw-duisburg - Re: [NRW-Duisburg] Rücktritt Winkler

nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Infos für Duisburger Piraten

Listenarchiv

Re: [NRW-Duisburg] Rücktritt Winkler


Chronologisch Thread 
  • From: Michael Ke <Michael+Ke AT news.piratenpartei.de>
  • To: nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [NRW-Duisburg] Rücktritt Winkler
  • Date: Thu, 07 Jun 2012 09:35:03 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
  • List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Ahoi Piraten!

Lasst uns unaufgeregter an die Sache herangehen.

Wir hatten einige Probleme, wie sie unser Ex-Pressesprecher (hat er UNS gegenüber seinen Rücktritt schon bekanntgegeben?) in weit übertriebener und skandalisierender Art über die WAZ verbreiten ließ.
Wir haben sie auch heute noch.
Wir werden sie weiter haben, wenn wir sie nicht sachlich, offen und kooperativ lösen.

Leider (nein, glücklicherweise) kann ich mir meine Mitpiraten nicht selbst backen, und viele von Euch werden mich auch nicht als das gelungenste Exemplar betrachten. So what!
Fast jeder von uns engagiert sich bei den Piraten, um Veränderungen zu erreichen, die allein nicht zu stemmen wären. Wir haben trotz aller Reibereien immense Wahlerfolge und Zustimmung durch die Bevölkerung erfahren. Etablierte Parteien arbeiten sich an uns ab, weil sie meinen „Erfolgsrezepte“ abkupfern zu können.

Woher kommt dieser Erfolg? Wir werden bisher nicht wegen umfassender Sachkompetenz in jedem nur denkbaren Bereich gewählt und geschätzt, sondern weil unser Prinzip „Transparenz“ etwas verspricht, was von mehr und mehr Bürgern als unerläßlich für eine moderne, demokratische Gesellschaft, die ihren Namen verdient, angesehen wird.

Diese Transparenz auch der innerparteilichen Diskussion ist neu für Presse und Bevölkerung, und auch wir Piraten selbst müssen lernen, diesem Weg konsequent zu folgen. Wir sind dabei, nicht zuletzt durch unsere offenen Diskussionen hier auf der ML.

Herr Winkler hat dieses Herangehen nicht verinnerlicht, er scheut bisher jede sachliche Diskussion. Für das gesamte Jahr 2012 fand ich von ihm nicht mehr als zwei Beiträge hier, die zudem nicht unbedingt richtungsweisend waren. Er bevorzugt es, die Presse zu benutzen, um von außen Zwietracht zu sähen, statt die von ihm vorgebrachten Kritikpunkte hier anzusprechen, und zu beginnen, sich an der Entwicklung von Lösungen zu beteiligen.
Nebenbemerkung: Die Presse erfüllt hierbei nur ihre Aufgabe, durch ihre Berichterstattung unser Handeln den Bürgern transparent zu machen. Das ist gut und nicht schlecht.

In welchem Ton und auf welchem Niveau diese Lösungen erarbeitet werden, ob es mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen oder sachlich-argumentativ geschieht, und ob wir schließlich eine konstruktive oder eine destruktive Lösung finden werden, all das möchte ich nicht von einem Herrn Winkler bestimmt sehen!

Ich bitte deshalb alle: lasst uns uns auf unsere Stärken besinnen, nämlich die offene und konstruktive Diskussion und basisdemokratische Grundsätze.

Rufe nach Einstellung unserer Diskussionen finde ich kontraproduktiv, wir haben keinen Grund uns zu verstecken. Wenn angegraute Wäsche gewaschen wereden muss, dann in der Waschmaschine, die uns mit der Mailing-Liste und unseren allen offenstehenden Versammlungen zur Verfügung steht. Diese Waschmaschine hat ein Bullauge, damit der Vorgang auch von außen überwacht werden kann.
Auch eines Parteiausschlussverfahrens bedarf es nicht, das löst sich von selbst.
Ich kenne es aus Familien-Erzählungen, dass in den Waschkauen des Pütts die Kumpel sich gegenseitig „gepuckelt“ haben, um nach Schichtende auch den Rücken sauber zu bekommen. Wer sich unkollegial verhielt, fand keinen, der ihm dabei half. Er blieb zwar auf der Zeche, war aber eben ein „Schmutzpuckel“.

Abschließend wiederhole ich meinen Vorschlag v. 04.06.2012:
„Ich schlage vor, dass, da Hans-Peter persönlich angegriffen wurde und
somit nicht unbefangen agieren kann, nach Möglichkeit Gerd eine
Presseerklärung dazu vorbereitet und vor Veröffentlichung hier zur
Diskussion stellt.“

Warum sollten wir uns von einer Knallcharge in die Defensive drängen lassen, und in Schockstarre verfallen? Dazu gibt es nicht den geringsten Grund. Die von Herrn Winkler mit leicht zu durchschauender Intention aufgebauschten Differenzen, die es unter uns durchaus gibt, sollten in einer solchen PM deutlich benannt werden, ebenso wie unsere demokratischen und eben transparenten Lösungswege.
Nur darauf zu warten, dass die hier mitlesende Presse das Thema von selbst in unserem Sinne aufgreift, würde uns dieses wichtigen Mittels der Selbstdarstellung berauben.

Wir werden noch ganz andere Sachen abzuwettern haben, also ´raus aus dem Hafen. Mit der richtigen Segelstellung können wir auch gegen den Wind unseren Kurs halten.

Reise, reise!

Michael




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