nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund
Listenarchiv
- From: Claudia Behlau <cbehlau AT stadtdo.de>
- To: evorstand AT dielinke-dortmund.de
- Subject: [AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung zum Arbeitsmarkt
- Date: Mon, 8 Jun 2015 13:26:38 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
- List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>
(See attached file: PM Arbeitsmarkt 08.06..doc)(See attached file:
Klink_Carsten_0001.jpg)
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei übersenden wir Ihnen eine Pressemitteilung mit der Bitte um
Veröffentlichung und Kenntnisnahme.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Behlau
Fraktion DIE LINKE & PIRATEN
Geschäftsstelle
Friedensplatz 1, 44135 Dortmund
Tel.: (0231 ) 50-27241
Pressemitteilung – 08.06.2015
Beschäftigtenzahl sagt nichts über Einkommenshöhe und Qualität der Arbeit
Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN begrüßt die Zunahme der Zahl der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Dortmund. Doch die Euphorie
des Wirtschaftsförderers Thomas Westphal, dass das Beschäftigungsniveau aus
der montanindustriellen Zeit übertroffen werde, mögen Linke und Piraten
nicht ganz teilen. „Das Einkommensniveau dieser Zeit wird nämlich nicht
erreicht“, so der finanzpolitische Sprecher Carsten Klink (DIE LINKE).
Des Weiteren würden zwar die Beschäftigtenzahlen ansteigen, nicht aber die
Zahl der geleisteten Arbeitsstunden. Somit würde zwar mehr gearbeitet,
insgesamt aber nicht mehr verdient. „Was nützt eine Beschäftigung mit
prekärer Bezahlung, von der man kaum leben kann und die eine Rente auf
Mindestsicherungsniveau zementiert?“, fragt Ratsmitglied Klink. Die Linken
und Piraten berufen sich auf den Wirtschaftsbericht 2014 der Stadt
Dortmund, in dem es heißt, dass insbesondere die Zahl der
Teilzeitbeschäftigten zugenommen habe.
Ganz abgehängt seien aus Sicht der Linken und Piraten zudem nicht nur die
37.767 Arbeitslosen, von denen fast die Hälfte Langzeitarbeitslose seien,
sondern auch die 48.622 Unterbeschäftigten ohne Kurzarbeit. Diese würden
zwar gerne mehr arbeiten und stehen dem Arbeitsmarkt auch zur Verfügung
stehen, finden aber keine zusätzliche Arbeit. „Bildung, Qualifizierung und
Betreuung der Betroffenen ist wichtig. Die Arbeitslosenzahlen wirklich
senken kann aber nur ein freiwilliger, sozialversicherungspflichtiger,
öffentlich-geförderter Beschäftigungssektor mit einem Mindestlohn von 10
Euro“, so Ratsmitglied Klink.
Attachment:
PM Arbeitsmarkt 08.06..doc
Description: MS-Word document
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Klink_Carsten_0001.jpg
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- [AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung zum Arbeitsmarkt, Claudia Behlau, 08.06.2015
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