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nrw-ag-presse-dortmund - [AG ÖA Dortmund]Stellungnahme zur der Situation in der Notunterkunft in der Brügmann-Sporthalle

nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund

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[AG ÖA Dortmund]Stellungnahme zur der Situation in der Notunterkunft in der Brügmann-Sporthalle


Chronologisch Thread 
  • From: Claudia Behlau <cbehlau AT stadtdo.de>
  • To: evorstand AT dielinke-dortmund.de
  • Subject: [AG ÖA Dortmund]Stellungnahme zur der Situation in der Notunterkunft in der Brügmann-Sporthalle
  • Date: Fri, 23 Jan 2015 12:48:16 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
  • List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>


Sehr geehrte Damen und Herren,

zu der Berichterstattung über die Situation in der Notunterkunft in der
Brügmann-Sporthalle übersenden wir Ihnen
eine Stellungnahme mit der Bitte um Kenntnisnahme und Veröffentlichung.

Vielen Dank und ein schönes Wochenende! (See attached file: PM
Brügmannhalle 23. Januar.doc)


Mit freundlichen Grüßen

Claudia Behlau
Fraktion DIE LINKE & PIRATEN
Geschäftsstelle
Friedensplatz 1, 44135 Dortmund
Tel.: (0231 ) 50-27241


(Embedded image moved to file: pic12623.jpg)





Stellungnahme
zur Flüchtlingssituation in der Brügmannhalle (Notunterkunft) – 23.01.2015


„Situation muss umgehend geändert werden“

Betroffen reagiert die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN auf den Brief, in dem
100 in der Brügmann-Sporthalle untergebrachte Flüchtlinge wegen
menschenunwürdiger Bedingungen die sofortige Schließung dieser
Notunterkunft fordern.

„Wir sind betroffen und haben Verständnis für die Klagen der Bewohner“,
sagt Christian Gebel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion
DIE LINKE & PIRATEN. „Aber leider sagt der Begriff ‚Notunterkunft’ schon
aus, dass es sich um eine notdürftige Unterbringung handelt.“

Dennoch müsste die geäußerte Kritik sofort geprüft werden. Wichtig sei in
erster Linie, ob die Vorwürfe mit der unzureichenden Essens- und
Getränkeversorgung zutreffend seien, ergänzt Fraktionsvorsitzender Utz
Kowalewski. In diesem Falle müsse diese Situation – ohne Wenn und Aber –
umgehend geändert werden.

Zudem müsse der Rat der Stadt darüber informiert werden, wie lange die
Verweildauer der Flüchtlinge in der Brügmann-Sporthalle noch tatsächlich
andauern soll, fordert Kowalewski. Und selbstverständlich müssten die
Verantwortlichen in der Stadtverwaltung alles Nötige veranlassen, um diese
vorübergehende Unterkunft nicht zur Dauerunterkunft werden zu lassen. „Ich
rede von der Anmietung von Wohnungen und der Unterbringung in anderen
Dortmunder Flüchtlingsheimen, von denen derzeit ja mehrere aktuell oder in
Kürze bezogen werden können“, sagte Kowalewski.

Natürlich hätte man sich in Dortmund schon früher um ausreichende
Flüchtlingsunterkünfte kümmern können, sagt Christian Gebel. Aber Vorwürfe
würden an der aktuellen Situation der Menschen in der Brügmannhalle und dem
nicht abreißenden Menschenstrom aus den Kriegsgebieten nichts ändern. Es
sei vor allem wichtig, dass die Stimmung nicht kippe. Mit dieser Bitte
richtet sich Gebel besonders an die Schulen und Vereine, die die
Brügmannhalle schon wesentlich länger als erwartet nicht mehr für den Sport
nutzen können.

Attachment: PM Brügmannhalle 23. Januar.doc
Description: MS-Word document

Attachment: pic12623.jpg
Description: JPEG image



  • [AG ÖA Dortmund]Stellungnahme zur der Situation in der Notunterkunft in der Brügmann-Sporthalle, Claudia Behlau, 23.01.2015

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