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nrw-ag-presse-dortmund - [AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung Westbad

nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund

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[AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung Westbad


Chronologisch Thread 
  • From: Claudia Behlau <cbehlau AT stadtdo.de>
  • To: evorstand AT dielinke-dortmund.de
  • Subject: [AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung Westbad
  • Date: Thu, 4 Dec 2014 13:22:05 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
  • List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>


(See attached file: PM Westbad.doc)

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei übersenden wir Ihnen eine Pressemitteilung mit der Bitte um
Kenntnisnahme und Veröffentlichung.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Behlau
Fraktion DIE LINKE & PIRATEN
Geschäftsstelle
Friedensplatz 1, 44135 Dortmund
Tel.: (0231 ) 50-27241


Pressemitteilung – 4.12.2014

Fraktion DIE LINKE & PIRATEN legt sich fest
Weiterhin ein eigenes Hallenbad für Dorstfeld

Dorstfeld. Nach einem Gespräch mit den Stadteltern steht für die Fraktion
DIE LINKE & PIRATEN fest: Im Kortental muss es auch in Zukunft ein
Hallenbad geben. Das Westbad darf nicht ersatzlos geschlossen werden.
Entweder muss es eine Sanierung des maroden Bades geben. Oder einen Neubau
an gleicher Stelle.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Thomas Zweier,
sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN. Aber den
ersatzlosen Komplettabriss des Bades werde seine Fraktion nicht mittragen.
Von der vorgeschlagenen Alternative – einem Umbau des großen
Freischwimmerbeckens im Freizeitbad Wischlingen zu einem überdachten
25-Meter-Becken mit aufschiebbarer Fassade - sei seine Fraktion nicht
überzeugt.

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN teilt die Meinung der Stadteltern, dass im
Freizeitbad Wischlingen Schulschwimmen oder auch regelmäßiger Vereinssport
undurchführbar sind. „Die Umkleiden sind zu weit entfernt. Es gibt aktuell
zu wenig Duschen für ganze Schulklassen. Und für die Lehrkräfte gibt es
wegen der Weitläufigkeit der Anlage ein eklatantes Aufsichtsproblem“, sagt
Zweier.

Fraktionssprecher Utz Kowalewski ergänzt: „Wischlingen zieht mit seinem
Sauna- und Wellnessbereich ein ganz anderes Klientel an. Dieses Publikum
mit den klassischen Kunden eines Hallenbades – also vor allem Schülern und
Vereinssport, aber natürlich auch Frühschwimmer und Freizeitsportler – zu
mischen, ist nicht ganz unproblematisch. Hinzu kommt, dass selbst das
großzügige Freizeitbad Wischlingen Platzprobleme bekommen könnte, wenn dort
täglich möglicherweise gleich mehrere Hundert Schwimmer zusätzlich
auftauchen.“

„Ohnehin ist es etwas fragwürdig, dass die Stadt Dortmund über einen Umbau
in einem Freizeitbad nachdenkt, das nicht ihr selbst gehört, sondern zu 50
Prozent dem RVR“, sagt Kowalewski. Zwar habe der RVR durchaus Verständnis
für die angedachte Erweiterung des Freizeitbades signalisiert, sagt
Kowalewski, der auch Mitglied der RVR-Verbandsversammlung ist. Dennoch
wurde seitens des RVR sofort darauf hingewiesen, dass im Falle eines Umbaus
unter anderem eine Änderung der Betriebsabläufe und eine Neuorganisation
des Kassenbereichs notwendig würden. „Vor allem aber steht für den RVR
fest, dass bei einer Realisierung des Hallenbad-Ersatzes in Wischlingen
auch zusätzliche Umkleidebereiche geschaffen werden müssten“, so
Kowalewski.

„Wir verstehen, dass ein Umbau im Freizeitbad Wischlingen für die Stadt
Dortmund günstiger werden könnte als eine Sanierung des Westbades. Aber
nachdem wir uns ein Bild gemacht haben, müssen wir diese Idee ablehnen“,
sagt Zweier.

Zum Hintergrund: Das 30 Jahre alte städtische Hallenbad West befindet sich
in einem sehr schlechten Zustand. Aus diesem Grund wird die
Betriebserlaubnis immer nur um ein halbes Jahr verlängert. Die
detaillierten Kosten einer Sanierung (Bausubstanz und Technik) soll nun ein
Sachverständiger ermitteln, ebenso wie die Kosten für einen Abriss plus
Neubau und die Kosten für die Ausbauvariante im Freizeitbad Wischlingen,
die auf jeden Fall auch die Stadt Dortmund tragen müsste.

Nach Vorliegen dieses Gutachtens werde man die Entscheidung treffen, ob man
eine Sanierung oder einen Neubau befürworte, sagte Zweier. Auf keinen Fall
aber dürfe der Stadtteil Dorstfeld noch eine weitere Einrichtung verlieren.
„Die Bewohner in diesem Stadtteil haben sich schon längst entschieden. Wir
finden, 14.000 gesammelte Unterschriften sind ein deutliches Signal“, so
Kowalewski.

Attachment: PM Westbad.doc
Description: MS-Word document



  • [AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung Westbad, Claudia Behlau, 04.12.2014

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