Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Notwendig: Bürokratieabbau - Lohnnebenkosten nicht nebensächlich

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

Listenarchiv

Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Notwendig: Bürokratieabbau - Lohnnebenkosten nicht nebensächlich


Chronologisch Thread 
  • From: milton2011 <milton2011 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Notwendig: Bürokratieabbau - Lohnnebenkosten nicht nebensächlich
  • Date: Mon, 13 Feb 2012 18:05:00 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
sozialpiraten schrieb:
Bürokratie frisst in Unternehmen Zeit, Nerven.
Was spricht gegen eine Entbürokratisierung?
1. Krankenkassenbetrag wird vom Bürgergeld finanziert
2. Arbeitslosenversicherung ist infolge der Grundsicherung eine
freiwillige Zusatzversicherung.
Herzlich ines
Entbürokratisierung ist immer gut. Nur spart es hier m.E. nichts. Das sind automatische Vorgänge, insbesondere bei der AV. Und es wäre was die AV angeht auch eine Entsolidarisierung.
Was für eine Entsolidarisierung ? bGE ist eine Solidarisierung aller Bürger und ersetz ALG 2, AV würde als ALG 1 eine Solidarisierung der Arbeitnehmer entsprechen. Das wäre wieder klar getrennt.
Dasselbe gilt für RV.

Die KV wird auch nicht vom Bürgergeld finanziert (da ein Bürgergeld keine Quelle ist) sondern aus einer Steuer (welcher auch immer). Der Umweg Staat->Bürger->SV macht bei einer Pflichtversicherung m.E. relativ wenig Sinn sondern gibt auch nur wieder Reibungsverluste. Zum Beispiel wenn jemand seine Beiträge nicht zahlt (Mahnung, ist "versichert"?, Gerichtsvollzieher etc.).

Es ist grds. sinnvoll, die KVn von Sozialtarifen zu befreien und die KV-Kopfpauschale einzuführen aus Steuermitteln, dem Bürger steht dann die Wahl der Versicherung frei. Das erwartet die EU in der Liberalisierung des Gesundheitsmarktes.
Es gibt auch heute keine staatliche KVn, nur gesetzliche.
Und übrigens, Quelle der KV ist immer Beitrag des Versicherten. Ihr ständige Verwechslung von Steuern und Abgaben für Versicherungen.

Dann lieber: Bürger meldet wo er versichert sein möchte (so wie bisher) und z.B. Steuereinnahmen werden entsprechend überwiesen (Staat->KV). Der Schritt AG->KV ist nicht sonderlich lang. Das macht wenig Arbeit.

Das ist doch bei bGE noch einfacher, das Einwohnermeldeamt notiert einfach 2 Kontonummern, Bürger und KV. Der Arbeitgeber bleibt außen vor, z.B. bei Trennungen muss doch der eine Partner sich und seine Kinder einfach ummelden können und nicht abhängig vom Ex sein:)
bGE ist bürgerbezogen, nicht lohnbezogen. Also bitte keine patriarchalischen Vorstellungen.




Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang