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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Bundesparteitag 2011.2/Antragsfabrik/Programmänderung 135

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Bundesparteitag 2011.2/Antragsfabrik/Programmänderung 135


Chronologisch Thread 
  • From: rubbeldekatz <rubbeldekatz AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Bundesparteitag 2011.2/Antragsfabrik/Programmänderung 135
  • Date: Sat, 29 Oct 2011 10:03:06 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


CAP schrieb:
rubbeldekatz schrieb:
"Der Staat (als Organisation der Bürger) ist bestrebt, jedem Bürger die Entwicklung..."

der letzte Satz widerspricht aber so ziemlich allem, was ich bisher von Dir gelesen habe!
...

Aber noch kurz: In dem Satz steckt erstens das Pareto-Optimum und zweitens die Verpflichtung zur Ermöglichung von Entwicklung (bzw. Optimierung - im Zweifelsfall Wirtschaftsentwicklung) drin, also letztlich die Forderung nach einem passenden Regelrahmen - beides Grundfesten eines Ordoliberalen.

Die Formulierung "Der Staat (als Organisation der Bürger)" klang für mich nicht nach einem ordoliberalen Staatsbegriff (Regelrahmen), sondern nach einem Sozialdemokratischen (Steuerung der Wirtschaft im Interesse einer Mehrheit). Das hatte ich wohl missverstanden.

Aber zu deinem Verweis auf ein Pareto-Optimum:
Würdest du die Verwirklichung eines vermeintlichen Pareto-Optimums zur Rolle des Staates im ordoliberalen Sinne zählen?
Denn damit kann man ja viele Maßnahmen legitimieren, die über das Setzen von Regeln hinausgehen. Und wird nicht jede Reform, die die Streichung staatlicher Privilegien impliziert (z.B. der Finanzmärkte, der Banken, Subventionsabbau, Ausnahmetatbestände im Steuerrecht) durch den Verweis auf das Pareto -Optimum unmöglich gemacht? Ich denke bei dem Begriff immer an die Ausrede "können wir nicht machen, gefährdet den Standort/ senkt die Gewinne/ kostet Arbeitsplätze", die so manchen ordnungspolitischen Quatsch rechtfertigt.

Gruß

Stephan




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