Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

ag-soziale_marktwirtschaft - [Ag-soziale_marktwirtschaft] 1. Abstimmung : Zentralbank-Politik und Bankenaufsicht

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

Listenarchiv

[Ag-soziale_marktwirtschaft] 1. Abstimmung : Zentralbank-Politik und Bankenaufsicht


Chronologisch Thread 
  • From: aloa5 <aloa5 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: [Ag-soziale_marktwirtschaft] 1. Abstimmung : Zentralbank-Politik und Bankenaufsicht
  • Date: Sun, 23 Oct 2011 12:10:45 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver
  • Supersedes: <312$79775$1319371824 AT news01.piratenpartei.de>


Macht eigentlich relativ wenig Sinn da exakt.... null Änderungswünsche hier kamen. Ich habe daher nun ein paar Änderungen eingebaut welche ich als berechtigte Kritikpunkte aus der Wiki-Diskussion mitgenommen habe bzw. welche aus Sicht der Leser als Erklärung m.E. benötigt werden.

Wenn ich aus einem anderen Thread etwas konkretes und sichtbar verwertbares übersehen haben sollte, dann bitte gleich melden! Dann mache ich das hier zu und korrigiere die Optionen entsprechend.

Das Original steht hier:
https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=76406
Wiki-Diskussion hier:
http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsfabrik/Programm%C3%A4nderung_027

/*Zentralbank-Politik und Bankenaufsicht*

Wir bekennen uns zur *grundsätzlichen* Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie zu ihrem Auftrag der Sicherung einer wertstabilen, gemeinsamen, europäischen Währung. *Diesem politisch gesetzten Primärauftrag soll ein weiterer hinzugefügt werden. Es hat sich gezeigt das die Unterschiede der Volkswirtschaften welche den Euro als Währung führen zu Problemen bei der Erfüllung des Primärauftrages führen können. Das ermitteln der Preisstabilität u.a. anhand eines harmonisierten Verbraucherpreisindex aller Mitgliedsstaaten innerhalb eines Verbundes wird den Zielen einer einzigen Währung nicht gerecht. Die Ausgleichsmomente u.a. durch Währungsschwankungen und unterschiedlichen Zentralbank-Zinsen fehlen und dem resultierenden Problemfeld muss adäquat begegnet werden.

Aus diesem Grunde soll der EZB eine Berücksichtigung der unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen im Sinne einer Förderung aller Mitgliedstaaten als zusätzlicher Auftrag gegeben werden. Wir gehen davon aus das durch diese zusätzliche Aufgabe die Problematik der sich an saldierten Preissteigerungen orientierenden Stabilitätspolitik durch den EZB-Zinssatz etwas entspannt. Alternative Methoden wie das aktive einsetzen des Mindestreservsatzes, einem breiteren Inflationskorridor sowie ggfs. einer differenzierten Zinspolitik innerhalb der Euro-Zone oder auch andere Methoden könnten in den Vordergrund treten.*

Die EZB setzt geeignete Mittel der Marktbeobachtung sowie der allgemeinen Bankenaufsicht zur Erhebung von Realwirtschaft- und Finanzmarktdaten ein. Die Analyse der Marktdaten dient der Justierung der EZB-Instrumente mit dem Ziel, einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf zu ermöglichen und frühzeitig auf Fehlentwicklungen im Finanz- und Bankensektor hinweisen zu können. Diese Analysen müssen in regelmäßigen Abständen publiziert und mit der interessierten Öffentlichkeit diskutiert werden. *Ziel dabei ist neben dieser Justierung auch das die Bürger auf die Politik entsprechend Einfluss nehmen können. Denn die EZB ist nicht für die Unterschiede der Volkswirtschaften verantwortlich und kann dementsprechend auch nicht alleine für die Folgen verantwortlich gemacht werden. Sie ist jedoch ein zentrales Element welches auch eine aufklärende Arbeit zu leisten hat.*/




Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang