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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Antragsdiskussion: Wirtschaftsthesen der Piratenpartei

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Antragsdiskussion: Wirtschaftsthesen der Piratenpartei


Chronologisch Thread 
  • From: Andena <andena AT versanet.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Fwd: Antragsdiskussion: Wirtschaftsthesen der Piratenpartei
  • Date: Thu, 20 Oct 2011 17:51:50 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


rubbeldekatz schrieb:
ich finde der Punkt „Moderne Wirtschaftspolitik“ sollte noch stärker herausgehoben werden.

Ok. Hast Du einen entsprechenden Textvorschlag?

Aber die Feststellung „Keine Lehrmeinung hat sich bisher als fehlerfrei und treffsicher in der Vorhersage erwiesen.“ stellt m. E. die ersten Punkte, zumindest teilweise, infrage.
Dort ist die Rede von „Vorhersehbarkeit“, „ganzheitlicher Beurteilung“ und der „Berücksichtigung der Auswirkungen heutigen Wirtschaftens“. Ich finde diesen Anspruch gut und unterstützungswert, aber ich würde gerne stärker Betonen, dass diese Dinge eben erkenntnistheoretisch nur selten zu realisieren, bzw. meistens fehlerhaft sind.

Ich denke, Du hast die Intension des Textes sehr gut umschrieben. Wir haben den Fakt, dass sich sämtliche makroökonomischen Modelle der Volkswirtschaftslehre als wiederlegbar und widerlegt erwiesen haben, jedoch wirtschaftspolitische Entscheidungen immer noch mit Verweis auf diese widerlegte Theorien politisch begründet werden.

Oder anders formuliert:
Ich würde gerne in der Wirtschaftspolitik der Piratenpartei den Grundsatz verankert sehen, dass man die Möglichkeit politischer Steuerungs- und Planungsfähigkeit auf der Basis theoretischer, wissenschaftlicher Modelle, grundsätzlich skeptisch beurteilt!

Deshalb auch unser Ansatz eines Umschwenkens und weg von "wie XYZ in Modell BLA" und hin zu einer Benennung der Auswirkungen und einer breit verständlichen Alternativenabwägung. Was auch eine Grudnvoraussetzung ist, um politische Fragestellungen auch in Elementen einer direkten Demokratie (Bürgerentscheid) beurteilen zu lassen.

Wenn Du hierzu einen verbesserten Textvorschlag hast, dann immer her damit. ;)

Und die Forderung „[…]dass die Staaten innerhalb der EU, die trotz ausreichender Wirtschaftskraft bisher nicht der Eurozone beigetreten sind, den Euro einzuführen haben.“, würde ich rausnehmen. Nur die jeweiligen Länder sollten über die Einführung des Euros entscheiden, und gerade im Moment sollte man da Keinen zu zwingen.

Ok, kann ich gut nachvollziehen - eine Mitgliedschaft in einer Währungsunion sollte demnach nicht auf Zwang denn auf Freiwilligkeit beruhen.

@ Anhalter: Sollten wir am Besten dementsprechend ändern.

Gruß, Andena




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