ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft
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- From: posbi <posbi AT news.piratenpartei.de>
- To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
- Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV
- Date: Sun, 24 Jul 2011 13:19:24 +0000
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
- List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
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Danke für die Zahlen und Fakten zum Finanzierungsbedarf.
Was ich auch lange vermisst habe, war eine piratige Begründung für das
Thema. Das hier:
> Genau wie das Straßennetz, das Bildungswesen und auch die
> Krankenversorgung wird auch der öffentliche Nahverkehr von der
> Gemeinschaft unterhalten und soll dafür ohne direkte Kosten nutzbar
> sein.
reicht mir nicht. Das Fahrzeug, mit dem ich das Straßennetz nutze, muss
ich selbst bezahlen. Auch bei Krankenversorung ist es eine Mischung aus
sozialer Umlage und Eigenanteil.
Ich habe langsam den Eindruck, das ganze läuft unter dem Motto "Ich zahl
denn weniger als jetzt, dafür ANDERE mehr, ist gut so!"
Ich könnt es ja verstehen, wenn jemand argumentiert, ÖPNV wäre für
Umwelt, Energieverbrauch, Gesundheit usw. besser als viele Autos und
Parkplätze. Das müsste dann aber noch belegt werden, und selbst dann
wäre es ein typisch grüner Standpunkt.
Als aber in der allgemeinen Diskussion die Kopfpauschale zur Finanzierung
aufkam, hab ich mich endgültig ausgeklingt. Asozialer geht es doch nicht
mehr?
Einen positiven Punkt sehe ich darin noch...
Für Leute mit Auto, die für Fahrten nur den Spritpreis rechnen
(Eh-Da-Kalkulation), ist ÖPNV als Einzelkarte sehr teuer.
Wer sich mit Jahreskarte ganz auf den ÖPNV verlässt, kommt relativ
günstig weg (mit meinen 30 EUR monatlich könnte ich kein Auto
finanzieren)
Wenn das Ziel ist, weniger Individualverkehr und dafür mehr ÖPNV, wäre
etwas, das Autofahrer zahlen müssen (Parkgebühren, Maut, ...) und
wofür sie günstiger ÖPNV hätten (Mehrfahrtenkarte, 50%-Bonus,
sonstwas) sinnvoll, damit diese öfters mal das Auto stehen lassen.
Der Fahrscheinlose ÖPNV würde auch dazu führen, scheint mir aber für
dieses Problem die falsche Lösung zu sein.
Mir wäre langfristig jedoch lieber, den Verkehr insgesamt zu verringern.
Die Entfernung von Wohnort zu Arbeitsplatz steigt angeblich, dagegen
sollten Städteplaner vorgehen.
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, aloa5, 23.07.2011
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, Günter Weller, 24.07.2011
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, aloa5, 24.07.2011
- <Mögliche Wiederholung(en)>
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, posbi, 24.07.2011
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, aloa5, 24.07.2011
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, posbi, 24.07.2011
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, aloa5, 25.07.2011
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, posbi, 24.07.2011
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, aloa5, 24.07.2011
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] ÖPNV, Günter Weller, 24.07.2011
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