Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Positiv-/Negativ-Liste für Delegationen

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Positiv-/Negativ-Liste für Delegationen


Chronologisch Thread 
  • From: Semon <semon3496 AT arcor.de>
  • To: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Positiv-/Negativ-Liste für Delegationen
  • Date: Mon, 23 Jan 2012 20:45:37 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Hallo,
die Idee von Michael finde ich gar nicht so schlecht. Der technische Aufwand würde sich meiner Meinung nach in Grenzen halten. Vorteilhaft finde ich, das ich als Nutzer die Weiter-Delegation meiner Stimme an andere erlauben kann, aber bestimmte Personen explizit explizit ausnehmen kann. Wenn man eine solche Negativliste baut sollte diese allerdings nicht öffentlich sein. Sonst kann man gleich Knüppel verteilen :-)

Die Anforderungsbeschreibung von Stefan werde ich in den Anforderungskatalog mit aufnehmen.
Gruß
Semon

Am 20.01.2012 12:04, schrieb Stefan Dirnstorfer:
Am 1/18/2012 9:32 PM, schrieb Michael Vogel:
Andere Situation: Ich habe die Option aktiviert, dass mein Delegierter
meine Stimme grundsätzlich nicht weiterreichen darf. Ich sehe aber, dass
er selber auf jemanden delegiert, den ich sehr schätze. Also setze ich
ihn auf die Positivliste. Wenn ich jetzt delegiere, wird meine Stimme
solange verwendet, wie sie von Delegierten verwendet wird, denen ich
traue. Kommt sie dann bei jemanden an, den ich nicht positiv markiert
habe, verfällt sie.

Was meint ihr?
Das Verhältnis zwischen technischem Aufwand bei der Konfiguration und
dem zusätzlichen Nutzen für den Delegierenden erscheint mir etwas
ungünstig, oder täusche ich mich?

Das Delegationsverfahren sollte meiner Meinung nach folgende Ziele erfüllen.

1. Einfachheit: Das System richtet sich an Leute mit wenig Zeit. Es
sollte so wenig Klicks wie möglich erfordern.
2. Transparenz: Man muss schnell sehen wo seine Stimme gelandet ist, und
wo sie in anderen Situationen landen wird.
3. politischer Fokus: Beim arbeiten mit dem Delegationssystem sollte ich
mich hauptsächlich auf inhaltliche Themen konzentrieren müssen anstatt
wahltaktische Kniffe anzuwenden. (Vorbild: Wahlomat)
4. Vernetzung: Mit Delegationen spricht man ein besonderes Vertrauens-
oder gar Freundschaftsverhältnis aus. Damit ist das System ein soziales
Netzwerk.
5. Information: Neben der Vertreterfunktion erwarte ich von jedem
politischen Delegierten auch eine Rechenschaft. Er soll mir erklären
warum er wie abgestimmt hat und welche Werte er für wichtig hält.


Grüße,
Stefan







Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang