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wahlprogramm - [Wahlprogramm] Gedanken zum Grundsatzprogramm, zum Wahlprogramm und zu den Positionspapieren

wahlprogramm AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wahlprogramm mailing list

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[Wahlprogramm] Gedanken zum Grundsatzprogramm, zum Wahlprogramm und zu den Positionspapieren


Chronologisch Thread 
  • From: "PIRATEN NRW | Christian Kellers" <christian.kellers AT piratenpartei-nrw.de>
  • To: <wahlprogramm AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: [Wahlprogramm] Gedanken zum Grundsatzprogramm, zum Wahlprogramm und zu den Positionspapieren
  • Date: Sun, 6 Dec 2015 21:34:45 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/wahlprogramm>
  • List-id: <wahlprogramm.lists.piratenpartei.de>

Hallo zusammen,

leider war ich in den letzten Wochen beruflich derart eingespannt, dass ich
mich nicht eher in die aktuellen Diskussionen einbringen konnte.

Ich habe versucht den bisherigen Ausführungen zu folgen, sofern ich aber bei
der Verfassung dieses Beitrags etwas übersehen haben sollte, bitte ich dies
zu entschuldigen und wäre für entsprechenden Hinweis dankbar!


Zunächst etwas zum Verständnis:

1) Grundsatzprogramm
Um aus der Ecke der „temporären politischen
Randerscheinungen“ heraus zu kommen, benötigen wir nach meiner Einschätzung
ein vollumfängliches Grundsatzprogramm, das sämtliche politischen Bereiche /
Segmente / Themen inhaltlich füllt und nicht nur oberflächlich abdeckt.

Getreu dem erklärten Motto „Der Wurm muss dem Fisch
schmecken, nicht dem Angler“ muss es in einer leicht verständlichen Sprache
verfasst sein.

2) Wahlprogramm
Unser neues Wahlprogramm sollte jeden Bereich, jedes Segment,
jedes Thema aus dem Grundsatzprogramm mit einer Bandbreite expliziter Themen
füllen.

Ebenfalls getreu dem erklärten Motto „Der Wurm muss dem Fisch
schmecken, nicht dem Angler“ bitte wieder in einer leicht verständlichen
Sprache verfasst.

3) Positionspapiere
Sind quasi die „Hand-outs“ zu einzelnen politischen Bereichen
/ Segmenten / Themen und beinhalten den Text des Wahlprogramms.
Sie dienen als Informationsunterlage für spezifische
Gespräche mit dem gemeinen Wahlvieh, welchem man eben keinen „Dicken
Schmöker“ in Form des kompletten Wahlprogramms in die Hände drücken möchte.


Dann etwas zum Inhalt:

Wer beruflich damit zu tun hat, wird bestätigen können, dass es sich
bewährt hat, Präambeln zum Schluss als letztes zu schreiben, da sie die
Quintessenz des folgenden Textes ausdrücken sollten.
Ergo (auch wenn es politisch eigentlich andersherum aufeinander
aufbaut), könnte es Sinn machen den ursprünglich eingeschlagenen Weg (Erst
WP, dann GP) wieder einzuschlagen.

1) Grundsatzprogramm
Es bietet sich an, hier die Präambeln aus den einzelnen
Bereichen / Segmenten / Themen des Wahlprogramms zu verwenden. Diese sollten
jeweils nicht länger als 1/2 Seite DIN A5 sein.

2) Wahlprogramm
Ich habe hier folgende Bereiche / Segmente / Themen auf der
Liste und bitte ggf. um Vervollständigung:
a) Arbeit
Außenpolitik
b) Bau
Bildung
d) Digitale Infrastruktur
e) Energie
Ernährung
Europa
f) Familie
Finanzen
Forschung
Frauen
g) Gesundheit
i) Innenpolitik
j) Jugend
Justiz
l) Landwirtschaft
n) Naturschutz
s) Senioren
Soziales
Steuern
u) Umwelt
v) Verbraucherschutz
Verkehr
Verteidigung
w) Wirtschaft

Um nicht zur weiteren Ermüdung des Wählers beizutragen, sollten die
einzelnen Bereiche / Segmente / Themen den Umfang von 2 bis 3 DIN A 5 Seiten
nicht überschreiten.
Dies käme auch der lokalen Reproduktion für
Informationsveranstaltungen zu gute und könnte bei Bedarf noch mit einer
weiteren Seite kommunal- oder landesspezifischer Themen angereichert werden.

Auch sollten wir es, insbesondere in Anbetracht der knappen Zeit,
vermeiden, uns über Themen den Mund fusselig zu reden, die voraussichtlich in
2017 „keine Sau“ mehr interessieren, weil sie längst Geschichte sind bzw. aus
den Köpfen verschwunden sein dürften,
oder von den Altparteien zu ihrem Gedankengut gemacht wurden.

Als Beispiel möge hier die Bürgerbeteiligung dienen, die unlängst
sogar bei der CDU in diversen Kommunal-, als auch Landesverbänden immer mehr
in den Fokus gerückt wird.


Nun stellt sich dem getreuen Leser die Frage, warum ich das hier alles
Schreibe.

Recht simpel:
Aus der Vielzahl der bisherigen eMails heraus befürchte ich, dass wir
uns erneut wegen Wortklaubereien und themenspezifischen Untiefen ein Bein
stellen werden und hinterher mit nicht mehr, sondern eher weniger, da stehen
werden als vorher.
Das würde dazu führen, dass wir es erneut nicht schaffen aus der Ecke
der „temporären politischen Randerscheinungen“ heraus zu kommen und zum
Schluss weder 8, noch 6, sondern höchstens 2 Prozent der Wähler überzeugen,
somit also ein jähes Ende finden.


Zum weiteren Vorgehen:

Aktuell gibt es (nach meiner Kenntnis) zwei – ich nenne sie mal –
„Arbeitsgruppen“, die sich regelmäßig mit Grundsatzprogrammen bzw.
Wahlprogrammen beschäftigen. Einmal für den „Bund“ und einmal für „NRW“.
Inhaltlich sollte / dürfte es hier keine nennenswerten Abweichungen
geben, daher sollten wir unsere Kräfte hier bündeln und an einem GP und einem
WP arbeiten.

Darüber hinaus plädiere ich dafür, zu jedem Themenbereich einen
Koordinator zu benennen (muss nicht, aber könnte der jeweilige
Themenbeauftragte des Bundes sein, sofern vorhanden und interessiert).
Dessen Haupt-Aufgabe wäre die Organisation / Koordination und Leitung
von regelmäßigen Themensitzungen in kurzen Intervallen, um hier zügiger
„Handfestes“ zu erarbeiten, ohne 4,25 Mio. eMails generieren zu müssen.

Was denkt ihr?

Gruß
Christian Kellers


Mit freundlichen Grüßen

Christian Kellers
Sprecher im Ausschuss für
Umwelt, Energie, Ver- und
Entsorgung sowie Landwirtschaft


Piratenpartei Krefeld
im Rat der Stadt Krefeld

V.i.S.d.P.:
Michaela Sorger
Untere Mühlengasse 2c
47829 Krefeld

eMail Christian.Kellers AT piratenpartei-nrw.de
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