nrw-rheinisch-bergischer-kreis AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Mailingliste des Rheinisch-Bergischen Kreis in NRW
Listenarchiv
- From: QuotenTroll <QuotenTroll AT news.piratenpartei.de>
- To: nrw-rheinisch-bergischer-kreis AT lists.piratenpartei.de
- Subject: [NRW-Rheinisch-Bergischer-Kreis] Weil´s so schön ist ... Kommende KV
- Date: Mon, 15 Oct 2012 13:32:27 +0000
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-rheinisch-bergischer-kreis>
- List-id: Mailingliste des Rheinisch-Bergischen Kreis in NRW <nrw-rheinisch-bergischer-kreis.lists.piratenpartei.de>
- Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver
Grüß´ Euch, (zuvorderst ein SOS: Als erwiesener Fan u.a. der preussischblauen Schrift leider ich nach wie vor unter einer Betriebsstörung meiner Layoutfunktionen im SyncForum, heißt ich kann seit Jüngstem weder Schriftart, noch -größe, noch -farbe verändern. Kennt wer den zugehörigen Zauberspruch? Oder ist diese Disfunktionalität nur eine erste Warnstufe ob meiner Beiträge ...)
jetzt geht´s los ...
bevor wieder kleine oder größere Scharmützel aufflammen,
nachfolgend noch einmal ein paar komprimiert richtungsweisende Beitragsauszüge
als fruchtversprechend keimender Denk-Humus oder mental konstruktive Leitplanken
für die nahende KV:
Also schrieb u.a. Reinhard, der Schinka:
Was wir meiner Ansicht nach besser machen können und müssen:
1. Lokale Themen finden - und diese dann in einem Wiki gemeinsam
priorisieren, nach Orten unterteilt. Ich will WISSEn, was in Bergisch
Gladbach brennt. Und ich kann beisteuern, wo es in Wermelskirchen zwickt.
2. Vor-Ort-Treffen anbieten (alle 2 Monate 1x Stammtisch reicht) - nicht
jeder mag Mumble! Und "Offline-Piraten" nicht herablassen behandeln, nur
weil sie mit dem einen oder anderen Tool nicht klarkommen!
3. Virtuelle Treffen in Mumble mit Aktiven bei Bedarf ansetzen (gerne
öfter)und diese kommunizieren!
4. Kompetenzteams finden und diese in eine professionelle Struktur
überführen - gute Leute dorthin wählen, wo sie mit ihren Talenten punkten
können!
5. Am Umgangston arbeiten. Und es nicht persönlich nehmen, wenn jemand an
Terminen oder Ständen nicht teilnimmt oder gar keine Freizeit opfert und
nur mal so seinen Senf dazu geben möchte - das ist erlaubt in einer
Mitmach-Partei!
Also schrieb u.a. Wolfgang, der Jäckel:
Es geht um die Grundsätze der politischen Arbeit der Piraten im RBK.
Meint mit anderen Worten:
Wie arbeiten wir als Piraten an politischen Themen des RBK?
Wie arbeiten wir innerhalb der Piraten Organisation im RBK?
Wie arbeiten wir mit Piraten anderer Kreise an (über-kommunalen und regionalen) Themen zusammen?
Wie arbeiten wir mit anderen Parteien zusammen (oder eben nicht)?
Wie arbeiten wir mit der Presse zusammen?
Also schrieb u.a. Tobias, der Opitz:
Dennoch können wir nicht alles über asynchrone Kommunikationsformen wie Email & Co. lösen. Für manche Dinge muss man sich in Echtzeit unterhalten und sich zumindest von Ohr zu Ohr, besser aber Auge in Auge gegenüberstehen. Viele Dinge lassen sich im direkten Gespräch schneller klären. Außerdem wird die emotionale Reaktion des Gegenübers sofort offenbar und Missverständnisse lassen sich meist ohne Probleme aus der Welt schaffen.
Zur Zeit finden sich Informationen an viel zu vielen Stellen und ich kann mir gut vorstellen, dass diese Situation manchen überfordert.
Ein monatliches Treffen würde also auch helfen, alle über die wichtigsten Vorgänge auf dem Laufenden zu halten und angemessen einzubinden.
Jeder politische Erfolg beginnt zuerst und vor allem auf lokaler Ebene
Also schrieb u.a. Lichti, das Lichti:
Erstmal die Ebene Kommune in den Griff bekommen. ;-) dann weiter sehen.
Und also schreibe noch ´mal ich, der HG:
Es scheint klar geworden, dass es primär darum gehen muss,
pirapolitisches Treiben je unmittelbar vom kommunalen Raum aus
so effektiv als möglich aufzubauen,
sich also nach unten (und gerade auch analog) zu verdichten,
um nach oben (und dann auch digital tragfähig) zu wachsen.
D.h. von den wahlkampfunabhängig regelmäßig lokalen Stammtischen
als echtzeitlich begehbare Nukleoide piratösen Geistes
und den wahlkampfunabhängig regelmäßig lokalen Öffentlichkeits-Präsenzen
als lebenswirkliche Gelegenheit, reale Piraten zu erleben,
also von diesen beiden standardanalogen Plattformen her
möglichst viele Mitglieder möglichst oft
zu Aufmerksamkeit, Anwesenheit und Aktivität zu bewegen,
möglichst viele Interessenten, Sympathisanten, Unterstützer und neue Mitglieder
zu gewinnen (im besten Falle daraus wieder Aktivisten zu motivieren),
im Zuge dessen durch bestenfalls entstehende und sichtlich handlungsfähige kommunalpolitische AK´s wahrnehmbar in die „kommunalpolitische Szenerie“ hineinzuwachsen
und sich als praxisrelevante Beispiele des pirademokratischen Gedankens
eben auf der gerade dafür prädestinierten Kommunalbühne
mit Stimmen und Gesichtern zu etablieren.
Davon abgesehen können von diesen lokalen „Zusammenrottungen“ aus
und bei entsprechender Lust wie Laune natürlich genauso
eigenständige Gesprächs- / Arbeitsgruppen zu „großen Themen“
im piratösen Geist entstehen, d.h. von Menschen,
die nicht alleine im digitalen Amazonasgebiet herumstreifen,
sondern sich mit Ähnlichgesinnten direkt austauschen wollen.
Der Kreisebene käme neben dem Herstellen
der administrativ und technisch dienstfunktionalen Verwaltungsbasis
(u.a. auch Bündeln und Straffen der digitalen Kommunikationswege nach innen wie außen)
primär die Aufgabe eines informatorischen und logistischen Koordinierens
der jeweiligen lokalen Aktivitäten zu (Wo findet Wann Was mit Wem und Wie statt / Wer braucht Wo und Wann bei Was und Welche Unterstützung / Wie könnte Was Wann und Wo möglichst wirksam initiiert / präsentiert werden ? …),
ebenso eine entsprechend konzertierte und dann gewichtigere Öffentlichkeitsarbeit (im besten Fall so etwas wie eine kleine „Kreisredaktion“, der u.a. das eigenständige Pflegen und Bestücken aller PiraMedien dieser Ebene obläge) ,
im Zuge dessen auch die politstrategische Kreation und Konzentration von Aktionen / Initiativen / möglichen Kooperationen sozusagen „geballterer“ Art …(im besten Fall so etwas wie ein „Kreis-ZK“, das entsprechende Vorschläge macht, Bündnisse auslotet und in rauchgeschwängerter Luft hin und wieder auch ´mal „revolutionäre Peaks“ ausbrütet …),
schließlich wäre noch zu klären, auf welche Weise das organisierte Piratentum sozusagen übersichtlich von außen ansprechbar sein soll, sprich Wen / bei Wem ruft ein Medienvertreter / der Repräsentant einer anderen Gruppierung / ein sonst Interessierter / Wer auch immer … bzw. Wen mailt er von außen an oder umgekehrt: Wer spricht (unmittelbar und kurzfristig) für das OP?
Und noch ein Letztes, um auch noch auf den Deckel dieses Fasses zu klopfen,
das ich aber jetzt nicht ganz öffnen will …
Natürlich werden die RBK-Piraten Wahlkampf treiben, sich mehr oder weniger beeindruckend, aber regelmäßig zeigen, Rede, Antwort und sich die Beine in den Bauch stehen, Plakate statt sich gegenseitig aufhängen, vielleicht auf die ein und andere originelle Idee kommen und sie möglicherweise auch umsetzen …
Ob das alles aber unbedingt und alternativlos um einen (bis jetzt zudem fiktiv gebliebenen) Direktkandidaten im Rahmen üblicher Strukturen passieren muss,
oder ob man sich ggf. andere und evt. intelligentere, wenn auch zweifellos gewöhnungsbedürftige Formen der Wahlkampfpräsenz vorstellen könnte,
das sei doch dann ´mal in die kommende Versammlung gestellt …
Gruß!
HG
- [NRW-Rheinisch-Bergischer-Kreis] Weil´s so schön ist ... Kommende KV, QuotenTroll, 15.10.2012
- Re: [NRW-Rheinisch-Bergischer-Kreis] Weil´s so schön ist ... Kommende KV, NeuPirat, 15.10.2012
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