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Betreff: Infos für Duisburger Piraten
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[NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN Duisburg: Keinen "Rettungsschirm" für Dr. Greulich
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- From: Piratenpartei NRW - Pressemitteilung <duisburg AT piratenpartei-nrw.de>
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- Subject: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN Duisburg: Keinen "Rettungsschirm" für Dr. Greulich
- Date: Wed, 12 Sep 2012 16:34:56 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
- List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>
Um einen lukrativeren Posten für Stadtdirektor Dr. Greulich zu schaffen, soll
eine weitere Geschäftsführerstelle bei den Wirschaftsbetrieben Duisburg (WBD)
entstehen, während gleichzeit innerhalb der Wirtschaftsbetriebe und anderer
städtischen Betriebe und Einrichtungen hunderte Stellen einem Sparpaket zum
Opfer fallen sollen. Die Piratenpartei in Duisburg fordert die politisch
Verantwortlichen nachdrücklich auf, dieses Vorhaben nicht umzusetzen.
Noch im Juni diesen Jahres wurden die Duisburger Bürger und Bürgerinnen
aufgefordert, sich aktiv am Haushaltssanierungplan der Stadt Duisburg zu
beteiligen. Es wurde darauf hingewiesen, dass ohne ein Sparpaket ein
ausgeglichener Haushalt für Duisburg nicht erreichbar ist. Empfindliche
Einschnitte für die Bürger und Bürgerinnen sind unumgänglich. Es wurde u.a.
um den Erhalt des Stadttheaters, der Rheinhausenhalle und des Kombibads in
Homberg gestritten.
"Das jetzige Vorhaben der Stadtspitze kann nur als ein Affront gegen die
Bürger und Bürgerinnen und die Beschäftigten der Stadt gewertet werden"
erklärt Hans-Peter Weyer, Pressesprecher der Duisburger PIRATEN.
"Streichungen bei Bildung, Freizeit und Kultur, zusätzlich Kündigungen für
Mitarbeiter städtischer Betriebe, alles um zu sparen - und gleichzeit wird
einem unliebsamen Stadtdirektor ein finanzieller Rettungschirm geschnürt. Das
ist nicht zu fassen"
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind zu 100% im Eigentum der Stadt Duisburg.
Der Rat der Stadt Duisburg trifft daher die grundsätzlichen Entscheidungen.
Die Ausweitung der Geschäftsführung der WBD um eine weitere Stelle war schon
früher diskutiert, aber aufgrund der schlechten Finanzlage immer wieder
verworfen worden. Durch die vorgesehene Übernahme der GfB soll nun einer der
beiden Geschäftsführer der GfB in die WBD übernommen werden. "Damit" so Weyer
"wird bereits eine Erweiterung in der Geschäftsführung der WBD geschaffen.
Wieso dann noch eine dritte Stelle?"
Dr. Greulich gilt wegen seiner freundschaftlichen Verbindung zu Adolf
Sauerland und seiner Rolle bei der Loveparade 2010 als Störfaktor im Rathaus.
Die PIRATEN finden es einen seltsamen "Zufall", dass genau zu diesem
Zeitpunkt ein zweiter bzw. sogar dritter zusätzlicher Vorstand für die WBD
erforderlich wird. Vorstandsposten städtischer Gesellschaften sind ihrer
Meinung nach weder Fluchtburgen für amtsmüde noch ein Abstellgleis für
unliebsame Dezernenten. "Die Duisburger Bürger haben ein Anrecht darauf, dass
die Positionen in städtischen Gesellschaften rein nach Qualifikation und
nicht nach politischer Wetterlage besetzt werden." so Weyer weiter. "Wenn Dr.
Greulich als Dezernent für die Ratsmehrheit nicht mehr tragbar ist, muss sie
ihn abwählen. Wenn sich Herr Dr. Greulich in seinem Arbeitsverhältnis nicht
mehr wohl fühlt, wird er sicherlich Möglichkeiten finden, es zu beenden."
Jemanden mit einem lukrativen Posten rauszukaufen wäre nach Ansicht der
Duisburger Piraten ein fatales Signal für Duisburg .
Verantwortlich für diese Pressemitteilung:
Hans-Peter Weyer
Presseteam Piratenpartei Duisburg
Goebenstrasse 94
47169 Duisburg
Tel: 0203-5090895
Mobil: 0172-2583569
E-Mail: duisburg AT piratenpartei-nrw.de
Über die Piratenpartei Deutschland:
Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) wurde am 10. September 2006 in Berlin
gegründet und ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte der nicht im
Bundestag vertretenen Parteien.
Die PIRATEN treten ein für mehr Transparenz des Staates, direkte Demokratie
und stärkere Bürgerbeteiligung, Bekämpfung von Monopolen, gebührenfreie
Bildung, Offenlegung von öffentlich geförderten Forschungsergebnissen,
Stärkung der Bürgerrechte sowie Wahrung der Grundrechte. Zur Landtagswahl in
Nordrhein-Westfalen erweiterten die PIRATEN ihr Programm zudem um Themen wie
Arbeit und Soziales, Bauen und Verkehr, Verbraucherschutz, Gesundheits- und
Drogenpolitik, Kultur, Umwelt sowie Wirtschaft und Finanzen.
Mit ihren programmatischen Zielen hat die Piratenpartei bereits einige
Erfolge erzielt: Die Bürgerrechtspartei ist mit Berlin, dem Saarland,
Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in vier Länderparlamente
eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2009 gewannen die PIRATEN 2,0 Prozent der
Stimmen und konnten bei der Landtagswahl im Mai 2012 in Nordrhein-Westfalen
7,8 Prozent der Wähler überzeugen. Im Europaparlament stellen sie durch die
schwedische „Piratpartiet“ zwei Abgeordnete. In Jüchen ist die Piratenpartei
im Gemeinderat sowie in Aachen, Münster und Werl im Stadtrat vertreten.
- [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN Duisburg: Keinen "Rettungsschirm" für Dr. Greulich, Piratenpartei NRW - Pressemitteilung, 12.09.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN Duisburg: Keinen "Rettungsschirm" für Dr. Greulich, Thorpirat, 13.09.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN, Thorpirat, 14.09.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN, Thorpirat, 14.09.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN, Thorpirat, 14.09.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN, Thomas Meiser, 14.09.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN, Thorpirat, 14.09.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN, Thorpirat, 14.09.2012
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