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nrw-duisburg - Re: [NRW-Duisburg] Fwd: Für ein umfassendes Streikrecht - www.politischer-streik.de - Appell online unterzeichnen

nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Infos für Duisburger Piraten

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Re: [NRW-Duisburg] Fwd: Für ein umfassendes Streikrecht - www.politischer-streik.de - Appell online unterzeichnen


Chronologisch Thread 
  • From: schollsky AT arcor.de (Stefan Czinczoll)
  • To: nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [NRW-Duisburg] Fwd: Für ein umfassendes Streikrecht - www.politischer-streik.de - Appell online unterzeichnen
  • Date: Mon, 02 Jul 2012 13:32:09 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
  • List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver

Am Montag, den 02.07.2012, 10:19 +0000 schrieb Kurt Klein:

> Das die Gewerkschaften den Bach runtergegangen sind haben sie sich mit
> Masse selbst zu zuschreiben. Und wer nachvollziehen moechte inwiefern
> Gewerkschaften zum Regionensterben beigetragen haben sollte sich
> vielleicht mal ansehen was die Jahre ueber lief bevor dann in Rheinhausen
> die Lichter ausgingen weil der Konzern den Stecker zog.

Da muß ich als Rheinhauser vehement widersprechen. Die Gewerkschaften
haben damals alle Unterstützung gegeben die möglich war. Mehr
Arbeitskampf wäre nur noch mit einem politischen Streik möglich gewesen
- wenn überhaupt. Der Standort Dortmund hat mitgezogen obwohl er
zunächst nicht betroffen war, auch die Bergleute haben sich
solidarisiert. Auch der Rest der Bevölkerung. Das war einmalig.

Das Argument von Cromme, daß auf europäischer Ebene entsprechende
Stahlquoten ausgehandelt worden sind, und Rheinhausen als modernstes
Werk seinerzeit dicht machen mußte ist für mich heute - aus seiner Sicht
- nachvollziehbar. Der Tod von Rheinhausen hat so für höhere Stahlpreise
auf dem Weltmarkt gesorgt. Fakt ist aber, daß dieser Strukturwandel
unseren Stadtteil ökonomisch fast ruiniert hat - die Auswirkungen kann
jede/r noch heute sehen.

Wir haben damals gegen strukturelle Gewalt demonstriert und waren
unterlegen. Wer soziale Gerechtigkeit will, sollte über das Instrument
politischen Streiks nachdenken.

CU,

Stefan

--
Sozialwissenschaftler/Politologe
schollsky AT arcor.de





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