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nrw-duisburg - Re: [NRW-Duisburg] Michael Rubinstein Termin: Montag, 26. März 2012

nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Infos für Duisburger Piraten

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Re: [NRW-Duisburg] Michael Rubinstein Termin: Montag, 26. März 2012


Chronologisch Thread 
  • From: bonbini <bonbini AT news.piratenpartei.de>
  • To: nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [NRW-Duisburg] Michael Rubinstein Termin: Montag, 26. März 2012
  • Date: Sun, 01 Apr 2012 12:46:30 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
  • List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Aerosmither schrieb:
Wo ist Duisburg denn bitte für eine erfolgreiche Integration bekannt? Wenn man sich mal die Ballungsgebiete anschaut, haben wir ein riesiges Integrationsproblem und sollten deshalb die kulturelle Annäherung fördern. Die Beweise für das Duisburger Integrationsproblem sind doch gerade die Ballungsgebiete, in denen sich jeder Deutsche fremd vorkommt und nicht gerne durchläuft- bzw. durchfährt. Und integrieren müssen sich nicht die deutschen Bürger. Wir können zwar die Hand reichen und dabei Hilfe anbieten...die helfende Hand muss aber auch angenommen werden. Und das ist genau das Problem das wir haben.

Irgendwer muss hier irgendwas verpasst haben. Ich vielleicht? Ich lebe in einem Wohnhaus mit Mietern unterschiedlicher Abstammung; manche haben einen türkischen Hintergrund, manche (oder deren Eltern) kommen vom Balkan, manche aus diesem Land - und wir kommen alle gut miteinander klar.

Mein Friseur ist Berber Ufuk in Meiderich; und im Zentrum Marxlohs fühle ich mich recht wohl, weil da manchmal mehr Leben auf den Straßen ist als in anderen Stadtteilen. Da komme ich mir überhaupt nicht fremd vor, denn die Menschen sind freundlich und die meisten von ihnen sind einfach nur Duisburger wie ich.

Ich habe noch nie Angst gehabt, durch irgendein Viertel zu fahren oder zu gehen, weder durch Marxloh noch Homberg noch Hochfeld.

Sicher gibt es hier und da Probleme - aber darunter leiden in erster Linie die Bewohner der genannten Viertel. Und es ist die Aufgabe der Stadt, da vorbeugend und helfend einzugreifen, was sie oft genug unterlässt.

Bei meinen IKiBu-Lesungen habe ich Schulklassen aus allen Duisburger Stadtteilen und unterschiedlichster Herkunft erlebt, und mein Eindruck war immer, dass es nicht in erster Linie um Nationalität oder Religion geht, sondern um soziale Schicht und ökonomische Lage.

Und mit so Sätzen wie "Wir können zwar die Hand reichen" kann ich gar nichts anfangen, denn das ist so von oben herab gedacht und so arrogant "großmütig", dass es schon fast eine Beleidigung ist.

Gerd




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