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nrw-duisburg - Re: [NRW-Duisburg] Fwd: Ob Kandidatur Herr Stefan Sünwoldt

nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Infos für Duisburger Piraten

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Re: [NRW-Duisburg] Fwd: Ob Kandidatur Herr Stefan Sünwoldt


Chronologisch Thread 
  • From: Ulrich <ulrics AT gmx.de>
  • To: nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [NRW-Duisburg] Fwd: Ob Kandidatur Herr Stefan Sünwoldt
  • Date: Wed, 28 Mar 2012 19:47:20 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
  • List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>

Für Sünwoldt spricht ein internationales Miteinander, was nicht immer einfach ist, wenn zwei Kulturen aufeinander stoßen.
Allerdings ist ein kein Duisburger und wenn ich das richtig sehe lebt er hier auch nicht. Kann natürlich auch von Vorteil sein unvoreingenommen an die Sache ran zu gehen, anderseits kann es aber auch nach mir die Sintflut heißen.

Bin gespannt auf ein Meinungsbild von dem heutigen Gespräch.

Am 28.03.2012 18:32, schrieb Hans-Peter Weyer:
Hier macht sich scheinbar jemand für Sünwoldt stark

---------- Weitergeleitete Nachricht ----------

Sehr geehrte Damen und Herren in Duisburg,

ich habe von Herrn Sünwoldt gehört, dass er sich bei Ihnen um die
Kandidatur als Oberbürgermeister bewirbt. Das hat mich veranlasst, mal eine
gehörige Lanze für ihn zu brechen:

Herr Stefan Sünwoldt ist mir seit seinem Wahlkampf um den
Bürgermeisterposten in Kaltenkirchen im Jahre 2004 bekannt. Er wohnte
damals noch in Magdeburg, war in der Betriebsleitung des dortigen
Landesforstbetriebes beschäftigt, und fuhr in zwei intensiven
Wahlkampfmonaten mehrmals die Strecke Magdeburg-Kaltenkirchen und wieder
zurück (310 km einfache Fahrt), um die Menschen und die Strukturen in
Kaltenkirchen im Schnelldurchlauf kennen zu lernen, was ihm super gelungen
ist. In Duisburg wird er sich dann wohl eine Wohnung im Wahlkampf nehmen
(ist ja noch ein bischen weiter). Wir vom Wahlkampfteam haben uns damals
schon gefragt, wo der Mann die Energie hernimmt. Und die hat er in fast
sechs Jahren als Bürgermeister nach seinem fulminanten Wahlsieg im ersten
Wahlgang gegen mehrere Wettbewerber nach Amtsantritt im Juni 2005 dauerhaft
gehalten. Der Mann hat eine schier unerschöpfliche Power! Damit hat er aber
auch sein berufliches und politischen Umfeld erheblich ge- und
herausgefordert. Seine Gründung eines regionalen Ausbildungs- und
Arbeitsplatzbündnisses schon Anfang 2006 angesichts zu vieler unv
ersorgter Entlasschüler des Jahres 2005 in unseren weiterführenden Schulen
hat gleich die Neider auf den Plan gerufen. „So etwas brauchen wir doch
nicht, so was hat doch auch der Vorgänger mal gemacht“, so die Stimmen. Ich
weiß nur, dass sich viele hundert Schülerinnen und Schüler seitdem neuer
Lehrverträge erfreut haben. Und für mich zählt das Ergebnis. Als Herr
Sünwoldt mit seinem Team von der Verwaltung in 2006 auch noch ein Bündnis
für Familie auf den Weg brachte, nahm ihm dies die Politik sofort wieder
aus der Hand mit den sinngemäßen Worten „Wir oder sonst keiner macht hier
Politik!“ Parallel dazu begann eine Art Bürgermeister-Mobbing, indem man
anfing, Herrn Sünwoldt öffentlich zu verunglimpfen. Einige Krankheitstage
wurden zu „langen Fehlzeiten“, das „Berichtswesen“ wurde kritisiert –
obgleich Herr Sünwoldt dieses seinen Angaben nach gar nicht gegenüber
seinem Vorgänger verändert hatte -, und Stichelei reihte sich an Stichelei i
n den Jahren. Herr Sünwoldt hielt fast vier Jahre still, dann haute er auf
den Tisch. Ab da – in 2009/2010 - begannen aus meiner Sicht die
Vorbereitungen für seine Abwahl.

Ich möchte Ihnen hiermit nahebringen, was für ein Mensch Herr Sünwoldt ist:

Er ist im Gespräch mit den Bürgern unglaublich autentisch und hat bis
zuletzt, als die Abwahlbefürworter das Volk dann doch erheblich
verunsichern konnten, einen guten Stand bei den Bürgern gehabt. Da die
„Stichler“ und „Meuterer“ aber aus dem Mehrheitslager der Kaltenkichener
Politik kamen (CDU und FDP; Herr Sünwoldt hatte bei seiner Wahl 2004 den
CDU-Favoriten deutlich aus dem Feld geschlagen und sich einmal in seiner
Amtszeit mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden angelegt), ließen die keine Ruhe
und erreichten beim Wahlvolk schließlich seine Abwahl. Es war ein
Machtkampf, und die SPD als bisherige Partei von Herrn Sünwoldt hielt sich
die ganzen Jahre vornehm zurück. Der Mann braucht nur die richtige
Unterstützung, dann ist er ein Gemeinschaftsplayer, wie sie ihn ansonsten
wohl lange suchen können. Er wird Ihnen im persönlichen Gespräch bei Bedarf
gerne viele Erfolge aufzählen können, auch im Zusammenwirken mit der
Politik, aber vor allem mit den Bürger
n. Dabei hat Herr Sünwoldt immer auf die nötige Balance zwischen
zukunftsweisenden Invests und frühzeitiger Bürgerbeteiligung geachtet. Er
hat auf die soziale Situation seiner Mitbürger geachtet und Betriebe
angesiedelt, Wartezeiten im Rathaus verkürzt, die Sicherheitslage in
Kaltenkirchen verbessert und Barrieren im öffentlichen Straßenraum
abgebaut; ich weiß gar nicht, was sonst noch alles. Aber er wird noch heute
von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Senioren freundlich auf der Straße
angesehen und manchmal immer noch bewusst mit „Hallo Herr Bürgermeister!“
angesprochen, nur wenige, die sich schämen, schauen weg. Irgendwie hat es
Herr Sünwoldt in seiner unnachahmlichen Art bei vielen Bürgern geschafft,
trotz Abwahl so etwas wie ein heimlicher Elder Statesman für Kaltenkirchen
zu werden, obwohl es keiner von den Politikern bisher vermocht hat, Herrn
Sünwoldt zu den immer noch laufend aktuell in die Vollendung gelangenden
Projekte, die mit und von ihm be
gonnen wurden (Schulanbauten, neues Jugendhaus, die von ihm eingefädelten
Firmenansiedlungen wie Jungheinrich, das 23 Mio.-Invest am Bahnhof etc.)
auch nur einmal zu Richtfesten, Einweihungen usw. einzuladen. Man könnte
sich ja was vergeben.
Herr Sünwoldt brennt auf die neue Herausforderung in Duisburg, ist
bürgernah, freundlich, arbeitet hart mit seinem Team an den Erfolgen und
ist zudem sehr umgänglich, wenn man ihn nur nicht immer wieder unter der
Gürtellinie schlägt, was er in Kaltenkirchen schlimm und dauerhaft erlebt
hat.
Geben Sie Herrn Sünwoldt ihre Unterstützung, Herr Sünwoldt gibt Ihnen ein
Vielfaches davon zurück! Und er reibt sich auf für seine
(Ober-)Bürgermeisteraufgabe. Seine Familie hat Herrn Sünwoldt in seiner
Amtszeit kaum gesehen. Dennoch war Frau Aminpur-Sünwoldt immer da, wenn es
darum ging, gemeinsame Repräsentationsaufgaben wahrzunehmen. Sie war so
etwas wie die First Lady von Kaltenkirchen und hat zum Beispiel auch
zusammen mit Herrn Sünwoldt und der Volkshochschule das Fest der Nationen
aus der Taufe gehoben und belebt; Frau Aminpur-Sünwoldt ist gebürtige
Afghanin und hat sich in Kaltenkirchen nicht nur bei Migranten Achtung
verschafft. Beide haben auch die türkisch-islamische und die evangelische
Gemeinde zusammengebracht, die sich seitdem jedes Jahr gegenseitig zu ihren
Gemeindefesten einladen. Auch soviel zu der Fähigkeit von Herrn Sünwoldt,
Brücken zu schlagen (was ihm zum Schluss von seinen Abwählern naturgemäß,
wie übrigens alle Erfolge, öffentlich
abgesprochen wurde).

Meine Zusammenfassung: Der Mann will Ihnen Erfahrungen zur Verfügung
stellen, die andere nicht haben. Denn er hat wirklich alles erlebt, was ein
Bürgermeister erleben kann. Und er ist, kombiniert mit der richtigen
dauerhaften Unterstützung, auch richtig gut! Der wird Ihr Duisburg wieder
zu Ansehen verhelfen!

Kibar Sezis, eine Bürgerin mit Migrationshintergrund
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