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nrw-duisburg - Re: [NRW-Duisburg] Google Streetview

nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Infos für Duisburger Piraten

Listenarchiv

Re: [NRW-Duisburg] Google Streetview


Chronologisch Thread 
  • From: "andre.landskron" <andre.landskron AT piratenpartei-nrw.de>
  • To: Hans-Peter Weyer <hpw AT ag-pos.de>
  • Cc: "nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de" <nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [NRW-Duisburg] Google Streetview
  • Date: Sun, 15 Aug 2010 20:04:35 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
  • List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>

Ahoi,
Ich will nur soviel zum Thema sagen, wenn ich ein Foto im Urlaub von der Straße mache und es dann ins Netz Stelle z.b. Panoramio dann bin ich doch genauso evil wie Google Streetview?!? Komisch, denn einige Photos von mir sind sogar als Schappschuss des Monats nominiert worden...

Gruß
Andrè

P.s. Passt auf was ihr im Urlaub fotografiert wir wollen doch nicht alle Google sein ;-)

Am 15.08.2010 um 16:49 schrieb Hans-Peter Weyer <hpw AT ag-pos.de>:

Ahoi!

Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Seipenbusch hat sich in einem WDR-Interview in der vergangenen Woche insofern für Google Streetview ausgesprochen, dass er die Meinung äußerte, das sei alles nicht so schlimm. Da ist es sicher parteipolitisch nicht so besonders klug als Stadtgruppe öffentlich gegen etwas vorzugehen, dass der Bundesvorsitzende offensichtlich und öffentlich nicht so schlimm ansieht.

Darüber hinaus sind solche Dienste schon lange üblich. Zum Beispiel kooperiert der WDR schon seit langer Zeit mit Sightwalk.de, die einen ähnlichen (bzw. nahezu identischen)  Dienst anbieten ( http://sightwalk.de/#pano=83605;city=357 ). Oder auch der Dienst "Bilderbuch Köln", der den Service als Bildzusammenschnitte darstellt ( http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/98594 ). In beiden und vielen ähnlichen Fällen hat kaum Jemand sich aufgeregt.

Die wenigen Leute, die sich, auch per Klage, gegen Bilderbuch Köln ausgesprochen haben, haben alle die Klagen verloren, da die zuständigen Gerichte sich ähnlich äußerten, wie die meisten Sachverständigen: es ist nicht mehr zu sehen, als ich als Spaziergänger auch sehen würde (und sogar mit einer Video- oder Handycam aufnehmen könnte). Insofern ist nicht die Privatsphäre verletzt. Häuser in durchgängigen Strassenzügen haben zumeist keine Privatsphäre, sondern die Menschen hinter den Fassaden - und die sind nicht zu sehen, solange sie nicht grad am Fenster stehen.

In diesem Falle scheint es nicht gegen das Streetview selbst zu gehen, sondern nur gegen Google - und da sollten vielleicht auch die Piraten so langsam mal persönliche von poltitischen Affinitäten unterscheiden lernen.
Immerhin bietet Google als einer der wenigen Anbieter solcher Dienste bisher als einziger an, Häuser unkenntlich zu machen. Sie zu schwärzen wäre wohl zu viel verlangt. Immerhin könnte ja jeder hingehen und das unkenntliche Haus mit dem Handy filmen und bei Youtube einstellen, sozusagen eine private Ergänzung von Streetview.

Gruss
Hans-Peter



--
Hans-Peter Weyer
Psychologischer Berater für
Familien-, Kinder- und Jugend-Coaching
Goebenstrasse 94  *   47169 Duisburg (Fahrn)
Telefon 0203 50 90 895  *  Mobil 0172 25 83 569
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