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nrw-ak-tierschutz - [nrw-ak-tierschutz] Tausende Tiere wegen Hitzewelle in Massentierhaltung verendet

nrw-ak-tierschutz AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW

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[nrw-ak-tierschutz] Tausende Tiere wegen Hitzewelle in Massentierhaltung verendet


Chronologisch Thread 
  • From: Anja Moersch <anja.moersch AT piratenpartei-rhein-sieg.de>
  • To: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW <nrw-ak-tierschutz AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: [nrw-ak-tierschutz] Tausende Tiere wegen Hitzewelle in Massentierhaltung verendet
  • Date: Wed, 22 Aug 2012 01:59:13 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-tierschutz>
  • List-id: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW <nrw-ak-tierschutz.lists.piratenpartei.de>

Hallo, ihr habt es sicherlich mitbekommen.

Im Fernsehbeitrag in der Aktuellen Stunde wurde gesagt, dass das Agrarministerium hierbei keine Notwendigkeit sieht, eine Verbesserung der Lüftungsanlagen in solchen Massentierhaltungsbetrieben anzustreben.

Das kann doch nicht sein....oder ich habe es falsch verstanden...?!



http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/Huehner100.html

Tausende Tiere bei Hitze verendet

Die Fälle häufen sich: Bereits dreimal sind in den letzten Tagen Puten und Hühner in ihren Ställen verendet. Mindestens 13.000 Tiere starben. Mehr als 50.000 sind gefährdet. Offenbar fielen in einigen Mastbetrieben die dringend nötigen Klimaanlagen aus oder ihre Leistung war zu gering.



Tausende Tiere auf engstem Raum

In Emmerich-Elten verendeten 8.000 Puten wegen der großen Hitze. Offenbar reichte dort die Kapazität der Lüftungsanlagen nicht aus. Nach Angabe der Kreisbehörde Kleve waren die Tiere weder krank, noch war die Anlage defekt. Die Feuerwehr konnte noch 10.000 der auf engstem Raum lebenden Tiere retten. In einem Mastbetrieb im belgischen Maaseik nahe der Grenze sind 5.000 Hühner verendet.


Unterstützung durch die Feuerwehr

Zusätzliche Kühlung der Ställe

Bei vielen Mastbetrieben ist mittlerweile die Feuerwehr vor Ort, um die Landwirte zu unterstützen. Sie kühlt Stalldächer mit Wasser und stellt zusätzliche Industrielüfter auf. Die Vorkommnisse der vergangenen Tage werfen aber erneut ein schlechtes Licht auf die Massentierhaltung. Offenbar wird nicht überall wert darauf gelegt, auch bei großer Hitze ausreichende Kühlungen bereitzustellen.

Ralf Bilke, Agrarreferent beim BUND-Landesverband NRW, sorgt sich, dass bei der Hitze noch mehr Tiere verenden könnten. Die Ställe der Zuchttiere seien alle nach einem ähnlichen Prinzip gebaut. Er fordert deshalb das Umweltministerium auf, in den zuständigen Kreisveterinärämtern nach weiteren Fällen zu fragen, in denen Tiere verendeten. "Wenn ja, muss der gesetzliche Rahmen geändert werden, damit die Ställe besser belüftet werden."





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