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nrw-ak-drogen - Re: [NRW-AK-Drogen] Verkaufsverbot für Alkohol

nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Nrw-ak-drogen mailing list

Listenarchiv

Re: [NRW-AK-Drogen] Verkaufsverbot für Alkohol


Chronologisch Thread 
  • From: mendoza AT piratenpower.de
  • To: "J. Löblein" <jl AT iridis.de>
  • Cc: nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de, "Liste: AG_Drogen" <ag-drogen AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [NRW-AK-Drogen] Verkaufsverbot für Alkohol
  • Date: Fri, 05 Mar 2010 16:23:52 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-drogen>
  • List-id: <nrw-ak-drogen.lists.piratenpartei.de>

Das sehe ich auch so.
Der Umgang mit Alkohol stellt ja in vielen Fällen von Gewalt und Wandalismus das Problem dar.
Und zwar bei den Leuten, die grad ihre Erfahrungen damit sammeln oder bei denen die den Alkohol dazu Missbrauchen um ihren angestauten Agressionen Luft zu machen.
Es kann ja nun nicht sein, daß Millionen von Menschen nun über einen Kamm geschert werden. Es gibt durchaus auch Menschen, die wissen wann es genug ist.
Und wenn jemand über seine persönlichen Stränge schlägt, bedeutet das auch nicht gleich, daß er wandalierend und angstverbreitend durch die Weltgeschichte rennt.
Ich kann nur immer wieder betonen, daß die Menge das Gift macht.
Vor allem bei denen, die wenig bis gar keine Erfahrungen haben, als auch bei denen die die Wirkung von Alkohol kennen und diesen auf eine Art anwenden, welche der Gesellschaft schadet, jedoch von der Gemeinschaft geduldet und getragen wird.
Diese Menschen haben dann meist auch ein starkes Wiederholungspotential und sollten den Behörden bekannt sein.
Ich finde daß jeder die Möglichkeit haben sollte sich beim Umgang mit diversen Substanzen zu beweisen. Wenn der eine oder andere eine bestimmte Droge wie Alkohol nicht verträgt sollte er es besser mal sein lassen, diese Droge zu konsumieren.
Erst schaut man drüber hinweg.

Dann kommt eine Belehrung.

Darauf folgen Ermanungen.

Und dann? Ja dann sind wir bei den Starfen angekommen, die sich in ihrer Güte und Höhe von einander unterscheiden.

Oder eben der andere Weg. Den der Hilfe.

Denn nicht jeder kennt den richtigen Weg und wenn man ihn nicht erlernt, woher soll man ihn auch kennen.

Aus Erfahrung, ja das kann aber wie gesagt auch nach hinten losgehen, wenn man sich selbst überlassen wir.

Und nun sind wir wieder am Anfang.

Was mich wieder dazu bringt, daß der Umgang mit Drogen nicht einfach nur Erfahren werden sollte, sondern daß er erlernt werden kann.

MfG

Mendoza



Zitat von "J. Löblein" <jl AT iridis.de>:


On 05.03.2010, at 14:14 , Spiff Pirat wrote:
...aber ich denke, daß die Regelung gar nichts bringen wird.

Schliesse mich da an - solche Massnahmen werden in der Realität immer wieder umgangen. Jugendliche und Tankstellen wollen doch das Gleiche: Alkohol gegen Geld tauschen, wenn man da keinen Polizisten an jede Tanke stellt werden die immer was finden.

Ich halte ja gar nichts von dem Thema, weil ich nicht wie alle anderen Parteien auch auf Jugendliche einprügeln will. Aber ein Konzept werden wir wohl oder übel zumindest für Nachfragen brauchen, vielleicht wird's ja sogar was für das Grundsatzprogramm.

Vielleicht wäre es Zeit über mehr Verantwortung nachzudenken, ähnlich Wirten die zur Verantwortung für das Verhalten ihrer Gäste zur Rechenschaft gezogen werden können: Entzug der Konzession, Geldstrafen, Kostenübernahme von Polizeieinsätzen, Strafrechtliche Mithaftung für Körperverletzung, etc. Man setzt der Gier auf Gewinn die Furcht vor (kostspieligen) Konsequenzen entgegen.

Das Ganze kann man ausdehnen auf die Supermarktkassiererin und den Marktleiter, welche persönlich für Personen oder Sachschäden aufkommen sollten für nachweislich unsachgemäss an Minderjährige verkauften Alkohol. Hart aber fair. Nicht mehr Gesetze gegen Jugendliche, sondern konsequentes haftbar machen von fahrlässigem Alkoholausschank, wobei auch ein Ladenverkauf von Alkohol zu gewissen Zeiten, schon als Ausschank gelten könnte.

Soviel meine erste Idee dazu: Haftung. Welche Prinzipien könnte man sonst noch einbringen?

Jochen Löblein - Koordinator & Sprecher AG Drogen, Piratenpartei.




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