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nrw-ag-presse-dortmund - [AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung zu HSP

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Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund

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[AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung zu HSP


Chronologisch Thread 
  • From: Claudia Behlau <cbehlau AT stadtdo.de>
  • To: evorstand AT dielinke-dortmund.de
  • Subject: [AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung zu HSP
  • Date: Tue, 2 Jun 2015 17:28:33 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
  • List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>


(See attached file: Kowalewski_Utz_0003.jpg)(See attached file: PM HSP
02.06..doc)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur aktuellen Situation bei HSP erhalten Sie nachstehende Pressemitteilung
mit der Bitte um Veröffentlichung und Kenntnisnahme.
Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Behlau
Fraktion DIE LINKE & PIRATEN
Geschäftsstelle
Friedensplatz 1, 44135 Dortmund
Tel.: (0231 ) 50-27241



Pressemitteilung – 02.06.2015

„HSP-Mitarbeiter wurden nach Strich und Faden verar….“

Unterstützung durch die öffentliche Hand fordert Utz Kowalewski,
Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN, für die Dortmunder HSP
Hoesch Spundwand und Profil GmbH. Dort zittern jetzt auch die verbliebenen
343 Beschäftigten um ihre Arbeitsplätze, nachdem erst vor acht Wochen 163
Mitarbeiter entlassen wurden.

Das Problem von HSP sind fehlende Aufträge und damit Millionenverluste. Im
Rahmen einer Betriebsvereinbarung hatte der Mutterkonzern, die Salzgitter
AG, mit dem Betriebsrat deshalb die 163 Kündigungen ausgehandelt. Zudem
wurden der Verzicht auf eine von bislang drei Schichten sowie technische
Neuerungen vereinbart. Diese Maßnahmen sollten einen langfristigen Erhalt
der verbliebenen Arbeitsplätze gewährleisten.

Er frage sich jetzt, wo die Vertragstreue geblieben sei, sagte Kowalewski.

Er könne es gut nachvollziehen, dass die verbliebene Belegschaft, die
solche Opfer gebracht habe, nun stinksauer sei. Schließlich sei sie nur
acht Wochen nach diesen rigorosen Sparmaßnahmen mit der bevorstehenden
Schließung des gesamten Werks konfrontiert worden.

„Das Dortmunder Unternehmen HSP hat durchaus eine Zukunftsperspektive, wenn
es ausreichend Aufträge von Bund, Land und Kommunen erhält“, sagte Utz
Kowalewski am Dienstag (2. Juni) auf der HSP-Belegschaftsversammlung. Die
produzierten Spundwände würden auch künftig dringend benötigt, nicht nur im
Dortmunder Hafen. Der Klimawandel und das überall drohende Hochwasser
würden den Einsatz der Stahlerzeugnisse dringend erforderlich machen.
„Städte, Land und Bund können die Ausschreibungen durchaus so steuern, dass
HSP einen Vorteil bei der Auftragsvergabe gegen die Konkurrenz hat“, sagte
Kowalewski.

HSP ist der einzige Spundwand-Hersteller in Deutschland. Neben HSP gibt es
nur noch in Großbritannien einen Anbieter, der derzeit mit Niedrigstpreisen
um das Monopol auf dem Europäischen Markt kämpft. „Man hat es der
Konkurrenz auch sehr einfach gemacht“, kritisierte Kowalewski. „Es geht
doch nicht an, dass die Geschäftleitung der Salzgitter AG ihre eigene
Tochter HSP öffentlich als Problem bezeichnet.“

„Die Salzgitter AG hat die HSP-Belegschaft nach Strich und Faden verar…,“
sagte der linke Ratsvertreter Carsten Klink, der Kowalewski zur
Belegschaftsversammlung begleitet hatte.

Kowalewski forderte die Belegschaft auf: „Kämpft!“ Denn hier gehe es nicht
nur um 343 Dortmunder Arbeitsplätze, sondern auch um den letzten Stahl
verarbeitenden Betrieb in einer der strukturärmsten Städte Deutschlands.

Zudem käme langfristig ein großer wirtschaftlicher Schaden auf die
öffentliche Hand zu, wenn sie ihre Spundwände künftig bei einem
Monopolisten einkaufen müsse.

Attachment: Kowalewski_Utz_0003.jpg
Description: JPEG image

Attachment: PM HSP 02.06..doc
Description: MS-Word document



  • [AG ÖA Dortmund] Pressemitteilung zu HSP, Claudia Behlau, 02.06.2015

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