nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund
Listenarchiv
- From: Claudia Behlau <cbehlau AT stadtdo.de>
- To: evorstand AT dielinke-dortmund.de
- Subject: [AG ÖA Dortmund]Pressemitteilung zur BürgerApp
- Date: Fri, 28 Nov 2014 12:36:43 +0100
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
- List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Anlage übersenden wir Ihnen eine Pressemitteilung der Fraktion DIE
LINKE & PIRATEN zur Dortmunder BürgerApp.
Wir bitten um Kenntnisnahme und Veröffentlichung.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Behlau
Fraktion DIE LINKE & PIRATEN
Geschäftsstelle
Friedensplatz 1, 44135 Dortmund
Tel.: (0231 ) 50-27241
Pressemitteilung – 28.11.2014
Zweifel am Sinn einer BürgerApp
Linke und Piraten wollen sich erst einmal über Kosten und Nutzen
informieren lassen
Bekommen die Dortmunder eine BürgerApp? Die Stadtverwaltung Dortmund prüft
derzeit, mit welchem Aufwand und welchen Kosten eine solche App überhaupt
zu realisieren wäre. Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN sieht diese App
allerdings kritisch.
„Die Idee ist ja eigentlich nicht schlecht, dass Bürger auf ganz kurzem Weg
eine defekte Straßenlaterne melden können“, sagt der stellvertretende
Fraktionsvorsitzende Christian Gebel. Das Problem sei aber, dass die
meisten Bürger ein solches Angebot gar nicht nutzen könnten. „Nicht jeder
hat ein geeignetes Smartphone“, sagt Gebel. Im Gegenzug würden aber die
meisten Dortmunder mittlerweile über einen Internet-Anschluss verfügen, mit
dem sie – unabhängig von der Art des Betriebssystems – auf das
Internetangebot der Stadt Dortmund zugreifen könnten. Dieses
Internetangebot sei auch den meisten Bürgern bekannt, sagt Gebel.
Eine neue App müsse dagegen erst einmal beworben werden und zwischen
unzähligen anderen Apps gefunden werden, sagt Gebel. „Hinzu kommen die
Kosten“, ergänzt Najda Reigl (Piraten). Die App müsse schließlich für drei
verschiedene Betriebssysteme angeboten werden: Windows, Apple und Android.
„Und diese Betriebssysteme werden jährlich aktualisiert. Die BürgerApp
müsste also ständig angepasst werden“, ergänzt Gebel. „Das bedarf der
richtigen Software, die immer gepflegt werden muss. Und das verursacht
immense Kosten.“
Die Fraktion LINKE & Piraten ist deshalb im Ausschuss für Bürgerdienste,
öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden dem Vorschlag der Grünen
gefolgt, erst einmal die möglichen Kosten zu ermitteln und die Resonanz auf
andere Apps zu ermitteln. Auch soll die Frage geklärt werden, wer diese App
einrichten und pflegen soll. Nadja Reigl: „Es gibt ja schon einige
DortmundApps, die selbst die Dortmunder Politiker oft nicht kennen. Genutzt
werden diese Apps jedenfalls nicht großartig.“
„Ich befürchte, die Idee einer BürgerApp ist eher dem Zeitgeist
geschuldet“, sagt Gebel. „Das Konzept fehlt noch. Gegen eine App ist nichts
einzuwenden, wenn sie als 5. oder 6. Schritt in einigen vernünftigen
Internet-Auftritt der Stadt eingebunden wird.“ Vorher sei aber noch einiges
andere zu tun: „Versuchen Sie mal, auf der Internetseite der Stadt die
Vorlagen für den nächste Ratssitzung zu finden. Da kann man noch vieles
verbessern.“
(See attached file: PM BürgerApp.doc)
Attachment:
PM BürgerApp.doc
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- [AG ÖA Dortmund]Pressemitteilung zur BürgerApp, Claudia Behlau, 28.11.2014
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