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nrw-ag-presse-dortmund - [AG ÖA Dortmund]Pressemitteilung - Betr: Räumlichkeiten für Avanti-Akteure

nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund

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[AG ÖA Dortmund]Pressemitteilung - Betr: Räumlichkeiten für Avanti-Akteure


Chronologisch Thread 
  • From: Claudia Behlau <cbehlau AT stadtdo.de>
  • To: evorstand AT dielinke-dortmund.de
  • Subject: [AG ÖA Dortmund]Pressemitteilung - Betr: Räumlichkeiten für Avanti-Akteure
  • Date: Wed, 12 Nov 2014 17:13:02 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
  • List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>


Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei überreichen wir Ihnen eine Pressemitteilung mit der Bitte um
Veröffentlichung und Kenntnisnahme.

Vielen Dank und freundliche Grüße

Claudia Behlau
Fraktion DIE LINKE & PIRATEN
Geschäftsstelle
Tel: (0231) 50-27241


PRESSEMITTEILUNG DER FRAKTION DIE LINKE & PIRATEN


Hoffnung für Avanti-Akteure

Auf Initiative der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN hält die Stadt Ausschau

nach geeigneten Räumlichkeiten



Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN setzt sich gemeinsam mit SPD und Bündnis

90/Die Grünen dafür ein, dass die über hundert jungen Avanti-Akteure

endlich eigene Räumlichkeiten in der Nordstadt erhalten. Dafür erwirkten

die drei Fraktionen im Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und

Liegenschaften jetzt einen Mehrheitsbeschluss.



Die politisch links orientierten Jugendlichen hatten durch Besetzung der

maroden Albertus-Magnus-Kirche sowie eines leer stehenden Cafés in der

Nordstadt mehrfach Schlagzeilen gemacht. Ihr Ziel: die Gründung eines

Zentrums mit dem Namen „Avanti“. Doch trotz der Unterstützung der Anwohner,

die sich sogar um das leibliche Wohl der jungen Leute kümmerten, und trotz

der Duldung durch den zuständigen Pfarrer wurden die Gebäude von der

Polizei geräumt. Schon seit Jahren gibt es für die Jugendlichen aus der

linken Szene keine Anlaufstelle. Auch ihre Treffen im Freien wurden oft

durch Platzverweise unterbunden, etwa vor der linken Szenekneipe HirschQ

oder im Stadtgarten.



Nach der Gründung eines Runden Tisches mit Avanti-Akteuren und Offiziellen

aus der Nordstadt gab es nun einen weiteren Erfolg aus Sicht der jungen

Dortmunder: Das Liegenschaftsamt wird sich jetzt für sie nach einem

geeigneten leerstehenden städtischen Gebäude oder zumindest nach leeren

Räumlichkeiten in der Nordstadt umsehen. Knackpunkt: Die laufenden

Betriebskosten muss das autonome soziale Avanti-Zentrum, das darin

entstehen würde, selbst erwirtschaften.



Die Durchsetzung dieses Zentrums ist seit Jahren eine Forderung der Partei

DIE LINKE. Deren Fraktionsvorsitzender Utz Kowalewski ist deshalb mit dem

aktuellen Zwischenstand recht zufrieden: „Nun liegt der Ball vorerst im

Feld der Verwaltung – und natürlich bei Avanti selbst. Ein belastbares

Betriebskonzept muss her und eine Immobilie. Vielversprechende Ansätze dazu

sind vorhanden und vielleicht wird ja tatsächlich die Never-Ending-Story um

ein autonomes soziales Zentrum zu einer Erfolgsgeschichte für die

Nordstadt. Denn einen Umsonstladen, eine Umsonstfahradwerkstadt für

Menschen ohne Geld und ein Veranstaltungszentrum für Linke Subkultur wäre

eine deutliche Bereicherung. Und nicht zuletzt auch ein Schutz der

Nordstadt vor den Aktivitäten von Neonazis“, sagt Utz Kowalewski.


  • [AG ÖA Dortmund]Pressemitteilung - Betr: Räumlichkeiten für Avanti-Akteure, Claudia Behlau, 12.11.2014

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