Ahoi,
Das kann ich nur unterschreiben. Wie ist denn die Position der Grünen dazu und wie wird das Thema in der Bevölkerung gesehen? Besonders wichtig wäre in jeden Fall, festzustellen ob 11 € tatsächlich unangemessen sind. Auch der ganze Diskurs zwischen allen Beteiligten, besonders der Kirche, um Vorfeld dieser Meldung ist völlig an mit vorübergegangen; es scheint aber ein sehr „heißes“ Thema zu sein, bei dem die Fronten recht verhärtet zu sein scheinen.
LG, —Benni
PS Schaffe es heute leider nicht zum Stammtisch.
Ich habe den Text noch nicht komplett gelesen...
Aber mal was grundsätzliches. Ich finde es natürlich OK, wenn wir uns nach
sachlicher Analyse auf ein bestimmtes Thema stürzen, auch wenn es uns von
anderen "zugespielt" wurde. Aber wir sollten aufpassen. Die Grünen sind nicht
automatisch unsere Freunde, nur weil sie nett sind.
Worauf ich anspiele ist z.B. was Lukas mir letzte
Woche gesagt hat. Die Grünen-Vorstände hätten wohl explizit von oben ne Mail
bekommen, in der "Handlungsanweisungen" standen, wie mit dem "Problem" der
Piraten umzugehen ist. Dazu zählt z.B. auch, dass sie uns mal unter die Lupe
nehmen. Dazu passt übrigens auch, dass die uns so gut kannten. @Pego_ die
kannten ja auch Deinen Blog. Kann natürlich reines Interesse sein, aber auch
nicht. Lange Rede kurzer Sinn... Wir sollten einfach ein bißchen aufpassen
und uns nicht blind irgendetwas unterschieben lassen, wo die Grünen vllt.
sogar bewußt die Finger von lassen.
Gruß
Dirk
----- Original Message -----
Sent: Monday, December 05, 2011 9:47
PM
Subject: [Hagen] Fwd: Kommentare der
Hagener Piraten gefordert!
Hallo,
am Freitag kam eine Nachricht von den Grünen für
uns.
MfG Kerstin
-------- Original-Nachricht --------
Hallo,
waere
das nichts fuer Euch?
Grusz, Rudolf Ladwig
http://www.derwesten.de/staedte/hagen/weg-ins-hasper-torhaus-ist-fuer-die-stadt-frei-id6125151.html
Lokalpolitik
Weg ins Hasper Torhaus ist für die Stadt frei02.12.2011 | 07:56 Uhr <(null)>
Haspe. Der Weg für die
Bündelung kommunaler Angebote für den Hagener Westen in dem GWG-Objekt
„Torhaus“ am Hasper Kreisel ist frei: Die Kirchengemeinde St. Bonifatius Haspe
hat Oberbürgermeister Jörg Dehm offiziell mitgeteilt, dass ihr Pfarrheim nicht
mehr zur Verfügung stehe.
Der Weg für die Bündelung
sämtlicher kommunaler Angebote für den Hagener Westen in dem GWG-Objekt
„Torhaus“
am Hasper Kreisel ist frei: Die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius Haspe hat am
Mittwoch (30. November 2012) in einem Schreiben an Oberbürgermeister Jörg Dehm offiziell mitgeteilt, dass ihr Pfarrheim
an der Berliner Straße für die Unterbringung von Bezirksverwaltungsstelle,
Sozialem Dienst und Bürgeramt nicht mehr zur Verfügung stehe.
Eine entsprechende Entscheidung des engsten Führungszirkels wird der
Kirchenvorstand am kommenden Montag bestätigen.
Hintergrund dieser überraschenden Wende sind die zunehmenden Anfeindungen,
denen sich Mitglieder der Gemeinde, aber auch Pfarrer Ansgar Schocke
ausgesetzt sehen. Vor allem aktive Katholiken, die entweder Mieter der GWG
oder gar für das Wohnungsunternehmen tätig sind, fühlen sich durch die immer
schärfer werdende Konfliktsituation zwischen den beiden Anbietern menschlich
belastet. „Wir wollen die Einheit der Gemeinde nicht länger aufs Spiel
setzen“, beschreibt Martin Führt, geschäftsführender stellv. Vorsitzender des
Kirchenvorstandes, auf Anfrage unserer Zeitung die Situation. „Darüber hinaus
haben wir die Sorge, dass unserer Gemeinde bei Abschluss eines Mietvertrags
über das Pfarrheim die Verhinderung städtebaulicher Ziele angelastet wird“,
will sich St. Bonifatius aus den hinter den Kulissen tobenden politischen
Ränkespielen heraushalten.
In keiner Weise auf die Vermietung angewiesen
Zuletzt war sogar Pfarrer Schocke in den Fokus persönlicher Attacken
geraten, die hart unter die Gürtellinie zielten. Ein Klima, dem die Gemeinde
ihren Geistlichen nicht länger aussetzen will. „Wir sind auf eine Vermietung
des Objektes in keiner Weise angewiesen“, erinnert Führt daran, dass das
Pfarrheim derzeit vom Dachstuhl bis in den Keller voll ausgelastet sei.
„Wir glaubten, dadurch einen bescheidenen Beitrag zur Konsolidierung der
städtischen Finanzen leisten zu können“, begründet Führt die ursprüngliche
Motivation der Hasper Gemeinde, der Stadt überhaupt ein Mietangebot gemacht zu
haben. Zuletzt lag der offerierte Mietzins nach Informationen unserer Zeitung
bei 6,70 Euro, während die Stadt im Hasper Torhaus etwa 11 Euro pro
Quadratmeter Mietfläche berappen soll. Dadurch hätte sich für den kommunalen
Etat eine jährliche Ersparnis von etwa 50.000 Euro
ergeben.
Kommentare
02.12.2011 11:43
Richtig! Transparenz ist gefordert!
von kpdhagen | #7
Und zwar sollte mal transparent dargestellt werden, wer wem im Vorfeld
feste Zusagen gemacht hat, die Stadt werde das Torhaus auf jeden Fall
anmieten! Und es sollte transparent gemacht werden, wer welche Vorteile davon
hat oder hatte! Und welche "Zuwendungen" an wen gegangen
sind!
02.12.2011 11:36
Transparenz statt Gerücht
von degree37celsius | #6
Erst wird mit der Begründung, es seien Investoreninteressen zu schützen,
das Zahlenwerk zu den Standorten in den nichtöffentlichen Teil der BV-Sitzung
gelegt und dann werden ausgerechnet von den so geschützten Anbietern selbst
interessegeleitet selektierte Zahlen in die Öffentlichkeit lanciert. Die
Mandatsträger dürfen das dann aber nicht klarstellen, weil sie sonst die
Vertraulichkeit brechen würden. Die Folge sind Medienartikel von geringem
Wahrheitsgehalt, voll tendenziösen Absichten und als Reaktion darauf
vorurteilsgesteuerte Kommentare. Statt Transparenz einzufordern, verbreiten
hiesige Journalisten unkritisch die Darstellungen von Interessenvertretern.
Der Kaltmietpreis pro Quadratmeter ist doch beim Vergleich zwischen
einem Altbau und einem Neubau ersichtlich nicht der einzige relevante
Parameter. Und die Motive des Kirchenvorstandes, deren Angebot zurückzuziehen,
könnten ja auch noch ganz andere sein, als die behaupteten. Die vorwurfsvollen
Behauptungen sind zudem von einer Art, die ebenso unüberprüfbar ist, wie
klimavergiftend.
Viel von diesem absurden Theater hätte vermieden
werden können, wenn die Beratungsvorlage - inclusive Zahlenanhang - öffentlich
gewesen wäre.
02.12.2011 11:26
Weg ins Hasper Torhaus ist für die Stadt frei
von karnevalsprinz | #5
Bravo, jetzt darf also zum doppelten Mietzins angemietet werden?
Hurra!!! Die Stadt Hagen hat es im Vorfeld versäumt, hart zu verhandeln.
Akzeptiert man jetzt einfach die Vorgabe der GWG, eines gewinnorientierten
Unternehmens, ohne nach weiteren Alternativen zu suchen? Zumal der Rückzug der
Kirchengemeinde ja offensichtlich aufgrund massiven Drucks zustande kam. Wenn
das in Hagen mit dem Klüngel so weitergeht, laufen wir langsam aber sicher
Köln den Rang ab.
02.12.2011 10:57
Weg ins Hasper Torhaus ist für die Stadt frei
von astrah | #4
Ich bin mal gespannt wann Herr Führt das Pfarrheim am heiligen Berg
übernimmt!
02.12.2011 10:40
Warnschuss!
von Bushaltestelle | #3
Man darf den Inhalt dieser Meldung als deutlichen Warnschuss an alle
verstehen, die mit wohlmeinenden Vorschlägen zur Verbesserung der finanziellen
Situation dieser Stadt Pfründe und bereits vorab verteilte Zuwendungen und
Subventionen in Frage stellen.
Der Filz aus Parteibuchsoldaten und
anderweitig unqualifizierten Amtsträgern funktioniert im Westen Hagens
offensichtlich besonders gut.
02.12.2011 09:29
Unappetitlich...
von Ri-Ra-Rutsch | #2
... Anders kann man das nicht nennen. Unglaublich, wie die GWG es
schafft, sich in weniger als einem Jahr von einer sympathischen
Wohnungsgesellschaft zu einem echt unangenehmen Unternehmen in Hagen
entwickelt, dass es einem peinlich ist, zu sagen, dass man dort Mieter (und
damit ja auch Mitglied) ist. Ich kenne mich mit den Geschäften im
Wohnungswesen nicht aus, aber selbst wenn die Strategien und Planungen der GWG
in der Branche "richtig" sein sollten, so ist es doch wirklich gruselig, wie
sich die GWG mit zwei kapitalen PR-GAUs (Übernahmephantasien und jetzt diese
Affaire) in die Unmöglichkeit manövriert hat. Innerhalb eines Jahres!!! Wieso
hat man es am Hüttenplatz so gar nicht drauf? (weil entweder die Strategien
falsch sind oder, wenn sich richtig sind, man dies überhaupt nicht
kommuniziert bekommt) Suchen Sie sich dringen einen guten Berater - für das
eine oder das andere Problem!
02.12.2011 08:13
Ein schäbiges Kapitel - Dank der Kungler
von kpdhagen | #1
Es scheint sich ein schäbiges Kapitel der Hasper Geschichte abzuzeichnen!
Und daran sind auch die in Politik und Verwaltung Verantwortlichen schuld, die
offensichtlich ohne Rücksicht auf das finanzielle Desaster der Stadt Hagen die
private Gesellschaft GWG subventionieren wollen! Ich denke, daß es eine Zeit
dauert, bis alle Fakten auf den Tisch kommen. Hoffentlich auch die Namen
derer, die von dieser Kungelei ihre Vorteile einfahren. Ich hoffe, daß es
ausreichend kritische und selbstdenkende Menschen hier gibt, die ein gutes
Langzeitgedächtnis haben!
-- Hagen mailing
list Hagen AT lists.piratenpartei.de https://service.piratenpartei.de/listinfo/hagen
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