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hagen - Re: [Hagen] Fwd: Kommentare der Hagener Piraten gefordert!

hagen AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liste des KV Hagen

Listenarchiv

Re: [Hagen] Fwd: Kommentare der Hagener Piraten gefordert!


Chronologisch Thread 
  • From: "Dirk Schatz" <piraten AT dirkschatz.de>
  • To: <hagen AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [Hagen] Fwd: Kommentare der Hagener Piraten gefordert!
  • Date: Tue, 6 Dec 2011 15:53:01 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/hagen>
  • List-id: Liste des Stammtisches Hagen <hagen.lists.piratenpartei.de>

Ich habe den Text noch nicht komplett gelesen... Aber mal was grundsätzliches. Ich finde es natürlich OK, wenn wir uns nach sachlicher Analyse auf ein bestimmtes Thema stürzen, auch wenn es uns von anderen "zugespielt" wurde. Aber wir sollten aufpassen. Die Grünen sind nicht automatisch unsere Freunde, nur weil sie nett sind.
Worauf ich anspiele ist z.B. was Lukas mir letzte Woche gesagt hat. Die Grünen-Vorstände hätten wohl explizit von oben ne Mail bekommen, in der "Handlungsanweisungen" standen, wie mit dem "Problem" der Piraten umzugehen ist. Dazu zählt z.B. auch, dass sie uns mal unter die Lupe nehmen. Dazu passt übrigens auch, dass die uns so gut kannten. @Pego_ die kannten ja auch Deinen Blog. Kann natürlich reines Interesse sein, aber auch nicht. Lange Rede kurzer Sinn... Wir sollten einfach ein bißchen aufpassen und uns nicht blind irgendetwas unterschieben lassen, wo die Grünen vllt. sogar bewußt die Finger von lassen.
 
Gruß
Dirk
 
----- Original Message -----
From: Kerstin Brinkmann
To: hagen AT lists.piratenpartei.de
Sent: Monday, December 05, 2011 9:47 PM
Subject: [Hagen] Fwd: Kommentare der Hagener Piraten gefordert!

Hallo,

am Freitag kam eine Nachricht von den Grünen für uns.

MfG
Kerstin


-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Kommentare der Hagener Piraten gefordert!
Datum: Fri, 02 Dec 2011 12:00:53 +0100
Von: Rudolf Ladwig <rudolf.ladwig AT arcor.de>
An: piraten AT kerstinbrinkmann.de


Hallo,

waere das nichts fuer Euch?

Grusz, Rudolf Ladwig



http://www.derwesten.de/staedte/hagen/weg-ins-hasper-torhaus-ist-fuer-die-stadt-frei-id6125151.html

Lokalpolitik

Weg ins Hasper Torhaus ist für die Stadt frei

02.12.2011 | 07:56 Uhr

Haspe.   Der Weg für die Bündelung kommunaler Angebote für den Hagener Westen in dem GWG-Objekt „Torhaus“ am Hasper Kreisel ist frei: Die Kirchengemeinde St. Bonifatius Haspe hat Oberbürgermeister Jörg Dehm offiziell mitgeteilt, dass ihr Pfarrheim nicht mehr zur Verfügung stehe.

Der Weg für die Bündelung sämtlicher kommunaler Angebote für den Hagener Westen in dem GWG-Objekt „Torhaus“ am Hasper Kreisel ist frei: Die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius Haspe hat am Mittwoch (30. November 2012) in einem Schreiben an Oberbürgermeister Jörg Dehm offiziell mitgeteilt, dass ihr Pfarrheim an der Berliner Straße für die Unterbringung von Bezirksverwaltungsstelle, Sozialem Dienst und Bürgeramt nicht mehr zur Verfügung stehe.

Eine entsprechende Entscheidung des engsten Führungszirkels wird der Kirchenvorstand am kommenden Montag bestätigen.

Hintergrund dieser überraschenden Wende sind die zunehmenden Anfeindungen, denen sich Mitglieder der Gemeinde, aber auch Pfarrer Ansgar Schocke ausgesetzt sehen. Vor allem aktive Katholiken, die entweder Mieter der GWG oder gar für das Wohnungsunternehmen tätig sind, fühlen sich durch die immer schärfer werdende Konfliktsituation zwischen den beiden Anbietern menschlich belastet. „Wir wollen die Einheit der Gemeinde nicht länger aufs Spiel setzen“, beschreibt Martin Führt, geschäftsführender stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes, auf Anfrage unserer Zeitung die Situation. „Darüber hinaus haben wir die Sorge, dass unserer Gemeinde bei Abschluss eines Mietvertrags über das Pfarrheim die Verhinderung städtebaulicher Ziele angelastet wird“, will sich St. Bonifatius aus den hinter den Kulissen tobenden politischen Ränkespielen heraushalten.

In keiner Weise auf die Vermietung angewiesen

Zuletzt war sogar Pfarrer Schocke in den Fokus persönlicher Attacken geraten, die hart unter die Gürtellinie zielten. Ein Klima, dem die Gemeinde ihren Geistlichen nicht länger aussetzen will. „Wir sind auf eine Vermietung des Objektes in keiner Weise angewiesen“, erinnert Führt daran, dass das Pfarrheim derzeit vom Dachstuhl bis in den Keller voll ausgelastet sei.

„Wir glaubten, dadurch einen bescheidenen Beitrag zur Konsolidierung der städtischen Finanzen leisten zu können“, begründet Führt die ursprüngliche Motivation der Hasper Gemeinde, der Stadt überhaupt ein Mietangebot gemacht zu haben. Zuletzt lag der offerierte Mietzins nach Informationen unserer Zeitung bei 6,70 Euro, während die Stadt im Hasper Torhaus etwa 11 Euro pro Quadratmeter Mietfläche berappen soll. Dadurch hätte sich für den kommunalen Etat eine jährliche Ersparnis von etwa 50.000 Euro ergeben.


Kommentare
02.12.2011
11:43
Richtig! Transparenz ist gefordert!
von kpdhagen | #7

Und zwar sollte mal transparent dargestellt werden, wer wem im Vorfeld feste Zusagen gemacht hat, die Stadt werde das Torhaus auf jeden Fall anmieten! Und es sollte transparent gemacht werden, wer welche Vorteile davon hat oder hatte! Und welche "Zuwendungen" an wen gegangen sind!


02.12.2011
11:36
Transparenz statt Gerücht
von degree37celsius | #6

Erst wird mit der Begründung, es seien Investoreninteressen zu schützen, das Zahlenwerk zu den Standorten in den nichtöffentlichen Teil der BV-Sitzung gelegt und dann werden ausgerechnet von den so geschützten Anbietern selbst interessegeleitet selektierte Zahlen in die Öffentlichkeit lanciert. Die Mandatsträger dürfen das dann aber nicht klarstellen, weil sie sonst die Vertraulichkeit brechen würden. Die Folge sind Medienartikel von geringem Wahrheitsgehalt, voll tendenziösen Absichten und als Reaktion darauf vorurteilsgesteuerte Kommentare. Statt Transparenz einzufordern, verbreiten hiesige Journalisten unkritisch die Darstellungen von Interessenvertretern.

Der Kaltmietpreis pro Quadratmeter ist doch beim Vergleich zwischen einem Altbau und einem Neubau ersichtlich nicht der einzige relevante Parameter. Und die Motive des Kirchenvorstandes, deren Angebot zurückzuziehen, könnten ja auch noch ganz andere sein, als die behaupteten. Die vorwurfsvollen Behauptungen sind zudem von einer Art, die ebenso unüberprüfbar ist, wie klimavergiftend.

Viel von diesem absurden Theater hätte vermieden werden können, wenn die Beratungsvorlage - inclusive Zahlenanhang - öffentlich gewesen wäre.


02.12.2011
11:26
Weg ins Hasper Torhaus ist für die Stadt frei
von karnevalsprinz | #5

Bravo, jetzt darf also zum doppelten Mietzins angemietet werden? Hurra!!!
Die Stadt Hagen hat es im Vorfeld versäumt, hart zu verhandeln. Akzeptiert man jetzt einfach die Vorgabe der GWG, eines gewinnorientierten Unternehmens, ohne nach weiteren Alternativen zu suchen? Zumal der Rückzug der Kirchengemeinde ja offensichtlich aufgrund massiven Drucks zustande kam. Wenn das in Hagen mit dem Klüngel so weitergeht, laufen wir langsam aber sicher Köln den Rang ab.


02.12.2011
10:57
Weg ins Hasper Torhaus ist für die Stadt frei
von astrah | #4

Ich bin mal gespannt wann Herr Führt das Pfarrheim am heiligen Berg übernimmt!

1 Antwort

02.12.2011
10:40
Warnschuss!
von Bushaltestelle | #3

Man darf den Inhalt dieser Meldung als deutlichen Warnschuss an alle verstehen, die mit wohlmeinenden Vorschlägen zur Verbesserung der finanziellen Situation dieser Stadt Pfründe und bereits vorab verteilte Zuwendungen und Subventionen in Frage stellen.

Der Filz aus Parteibuchsoldaten und anderweitig unqualifizierten Amtsträgern funktioniert im Westen Hagens offensichtlich besonders gut.


02.12.2011
09:29
Unappetitlich...
von Ri-Ra-Rutsch | #2

... Anders kann man das nicht nennen.
Unglaublich, wie die GWG es schafft, sich in weniger als einem Jahr von einer sympathischen Wohnungsgesellschaft zu einem echt unangenehmen Unternehmen in Hagen entwickelt, dass es einem peinlich ist, zu sagen, dass man dort Mieter (und damit ja auch Mitglied) ist.
Ich kenne mich mit den Geschäften im Wohnungswesen nicht aus, aber selbst wenn die Strategien und Planungen der GWG in der Branche "richtig" sein sollten, so ist es doch wirklich gruselig, wie sich die GWG mit zwei kapitalen PR-GAUs (Übernahmephantasien und jetzt diese Affaire) in die Unmöglichkeit manövriert hat. Innerhalb eines Jahres!!! Wieso hat man es am Hüttenplatz so gar nicht drauf? (weil entweder die Strategien falsch sind oder, wenn sich richtig sind, man dies überhaupt nicht kommuniziert bekommt) Suchen Sie sich dringen einen guten Berater - für das eine oder das andere Problem!


02.12.2011
08:13
Ein schäbiges Kapitel - Dank der Kungler
von kpdhagen | #1

Es scheint sich ein schäbiges Kapitel der Hasper Geschichte abzuzeichnen! Und daran sind auch die in Politik und Verwaltung Verantwortlichen schuld, die offensichtlich ohne Rücksicht auf das finanzielle Desaster der Stadt Hagen die private Gesellschaft GWG subventionieren wollen! Ich denke, daß es eine Zeit dauert, bis alle Fakten auf den Tisch kommen. Hoffentlich auch die Namen derer, die von dieser Kungelei ihre Vorteile einfahren. Ich hoffe, daß es ausreichend kritische und selbstdenkende Menschen hier gibt, die ein gutes Langzeitgedächtnis haben!




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