Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

dueren - Re: [Piraten Kreis Düren]Protest gegen Brandanschlag in HH

dueren AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Kreis Düren - NRW

Listenarchiv

Re: [Piraten Kreis Düren]Protest gegen Brandanschlag in HH


Chronologisch Thread 
  • From: Jürgen Rinne <juergen.rinne1 AT live.de>
  • To: "dueren AT lists.piratenpartei.de" <dueren AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [Piraten Kreis Düren]Protest gegen Brandanschlag in HH
  • Date: Fri, 7 Feb 2014 19:51:36 +0100
  • Importance: Normal
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/dueren>
  • List-id: Kreis Düren - NRW <dueren.lists.piratenpartei.de>

Hallo Piratinnen und Piraten

Es ist nicht nur bedauerlich sondern auch traurig WAS DA in Hamburg geschehen ist.
Derartiges kann Frau und Mann nur aufs Eindringlichste Verurteilen,es muss etwas
geschehen um derartiges in Zukunft zu Unterbinden.
Ich hätte Zeit ,
aber nachdem ich die Aufforderung zur Teilnahme gelesen hatte war ich
ein wenig verwirrt ,im folgendem Textteil habe ich den Originaltext zur besseren Übersicht
des Grundes meiner Verwirrung ein wenig auseinander gezogen.Was bitte ist als Zeitpunkt der
Veranstaltung geplant,der kommende               "Sammstag"        oder der          " 09.02.2014",
für  unwarscheinlich halte ich eine Verwechslung der Jahreszahl.
Über aufklärung des Sachverhaltes würde ich mich freuen und sollte das von denen die
dort Mittmachen gewünsch wird bin ich Dabei.
gruß jürgen


Hallo,
sicher habt ihr in den Nachrichten die Entwicklung bezüglich eines Brandes in Hamburg verfolgt. Inzwischen geht selbst die Polizei von einem Brandanschlag aus. Da es sich bei den Betroffenen um Flüchtlinge und Migranten handelt ist ein rassistisch motivierter Anschlag

nicht ausgeschlossen. Ich rufe euch im Namen der Antifa Düren auf, kommt am

 Samstag den 09.02.2014


um 11.55 Uhr in die

Wirtelstraße/ Ecke Kölnstraße in Düren um eure Trauer mit den Opfern zu bekunden und eure Wut über die Flüchtlingspolitik, die zu solchen Verbrechen führt, auf die Straße zu tragen.
Im Anhang fidet ihr einen Text für ein Fb, welches wir dann verteilen können. Bis heute Abend können noch Vorschläge zur verbesserung des Textes gemacht werden. Bringt Plakate, Transparente und Fahnen mit.
Eine kurze Rückmeldung ob ihr teilnehmt oder nicht ist erwünscht, Ebenso die Verbreitung des Aufrufs.

Mit antifaschistischen Grüßen
Heiner

Anhang:

Protest gegen mutmaßlichen rassistischen Brandanschlag in Hamburg


Am Mittwochabend, den 05.02.2014 gab es einen verheerenden Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Altona. In dem Haus wohnten Geflüchtete und Obdachlose.
Infolge des Brandes starben eine 33 jährige Mutter und ihre zwei sechs und siebe Jahre alten Söhne. Sie waren aus Pakistan nach Deutschland geflüchtet.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln inzwischen wegen Brandstiftung. Ein Kinderwagen im Hausflur des Branhauses gilt als mutmaßlicher Brandherd.
Zwar ist bis jetzt die Brandursache noch nicht endgültig aufgeklärt. Doch ist folgendes zu berücksichtigen:
Anfang der neunziger Jahre wurden Dutzende rassistische Brandanschläge auf Migrant*innen und Geflüchtete verübt. Wie damals ist auch heute die Vermutung, dass es sich im Falle eines Brandes in Häusern, die vollständig oder großenteils von MIgrant*innen und Geflüchteten bewohnt werden, möglicherweise um einen rassistisch motivierten Brandanschlag handelt, allzu berechtigt. Dies hat vor allem damit zu tun, dass Geflüchtete immer noch durch Sondergesetze, vielfach unmenschliche Unterbringung, rassistische Razzien, Abschiebehaft und Abschiebungen vom Staat und den Behörden systematisch gesellschaftlich ausgegrenzt werden.
Hinzu kommt die Tatsache, dass diese Menschen regelmäßig und aktuell wieder verstärkt von prominenten Politiker*innen und zahlreichen Medien als so genannte "Wirtschaftsasylanten", "Asylbetrüger" , "Sozialtouristen" und dergleichen mehr in der Öffentlichkeit diffamiert werden. Sie werden zu Sündenböcken für gesellschaftliche Defizite in der kapitalistischen Profitgesellschaft verunglimpft, z.B. für Arbeitslosigkeit und andere Krisensymptome, die sie nicht verursacht und nicht zu verantworten haben.
Die permanente rassistische Diffamierung und die staatliche Bekämpfung der Geflüchteten ermuntert Faschist*innen und Rassist*innen aller Couleur zu ihren mörderischen Attacken.


Wir gedenken den drei Toten von Hamburg und protestieren gegen den staatlichen Rassismus und den rassistischen Wahn der Faschist*innen.
Wir fordern die rückhaltlose Aufklärung des mutmaßlichen rassistisch motivierten Brandanschlags.


Solidarität mit allen Geflüchteten und Migrant*innen.
Schluss mit ihrer Diskriminierung und Ausgrenzung.
Abschiebungen stoppen, Lager auflösen. Alle rassistischen Sondergesetze abschaffen.
Bleiberecht für alle. Kein mensch ist illegal!



Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang