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berlin-crew-urbanauten - Re: [berlin-crew-urbanauten] [Friedrichshain-Kreuzberg] mein Dissens zur Mehrheitsmeinung

berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de

Betreff: ML der berliner Crew der Urbanauten (Kreuzberg)

Listenarchiv

Re: [berlin-crew-urbanauten] [Friedrichshain-Kreuzberg] mein Dissens zur Mehrheitsmeinung


Chronologisch Thread 
  • From: nutellaberliner AT yahoo.de
  • To: "Flotte Friedrichshain-Kreuzberg \(Berlin\)" <berlin-friedrichshain-kreuzberg AT lists.piratenpartei.de>, Je Z <jez AT gotno.info>, "berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de" <berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [berlin-crew-urbanauten] [Friedrichshain-Kreuzberg] mein Dissens zur Mehrheitsmeinung
  • Date: Thu, 6 Sep 2012 07:24:42 +0100 (BST)
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/berlin-crew-urbanauten>
  • List-id: <berlin-crew-urbanauten.lists.piratenpartei.de>

Hallo Brigitte,
 
weil ein offener Brief gewöhnlich nicht dazu genutzt wird, Erklärungen einzuholen oder sich auszutauschen, sondern um der Öffentlichkeit mitzuteilen, was man kritisiert oder denkt (oder wo man das Denken gerade vergessen hat). Der Zweck ist also nicht Kommunikation miteinander, sondern die einseitige Bekanntgabe von Meinungen an die Öffentlichkeit mit dem Ziel deren Verbreitung. Die Antwort ist egal, auf die kommt es nicht an, jedenfalls nicht bei offenen Briefen. Sollte Bernd Euch daraufhin einen auch einen offenen Brief schreiben? Es liegt wohl auf der Hand, dass das keine sinnvolle Art der Kommunikation miteinander sein kann.  
 
Wenn man Austausch will, kann man eine Mail schreiben oder auch Bernd ansprechen. Der ist ja oft genug in Berlin und für jeden ansprechbar. Da braucht man keine offenen Briefe, jedenfalls nicht, wenn das Ziel wirklich Austausch ist.
 
Außerdem: ich verstehe nicht, wieso Ihr Euch über Kritik an Eurem Vorgehen stört, wenn Ihr es für völlig akzeptabel und normal haltet, das Vorgehen anderer (in diesem Falle: Bernd) öffentlich zu kritisieren.
 
Um das ganze einfach mal plastisch zu machen: stell Dir doch mal vor, jede Crew würde zu jedem Thema, wo sie eine abweichende Meinung vertritt, einen offenen Brief schreiben und dann natürlich eine Antwort und einen persönlichen Besuch erwarten... Halleluja.
 
 
Viele Grüße
Bernhard (der von offenen Briefen absolut gar nichts hält)

Von: Brigitte Staudt <b.staudt AT freenet.de>
An: JeZ <jez AT gotno.info>; berlin-friedrichshain-kreuzberg AT lists.piratenpartei.de; Jessica.Zinn AT piraten-xhain.de; berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de
Gesendet: 16:33 Mittwoch, 5.September 2012
Betreff: Re: [Friedrichshain-Kreuzberg] [berlin-crew-urbanauten] mein Dissens zur Mehrheitsmeinung

Hallo JeZ, hallo Sebastian,

ich verstehe die Aufregung nicht ganz, die unser offener Brief an Bernd verursacht. Wir (die Urbanauten) werden für unsere Kritik und unsere Fragen an Bernd, die den Sinn hatten, eine Debatte unter den Piraten anzustoßen, fast ausschließlich formal kritisiert. Warum geht es nicht um Inhalte? Warum muss Bernd so heftig verteidigt werden? Das kann er doch selber, wenn er will. Oder haben wir mit ihm eine schützenswerte Person, die nach allen Seiten abgeschirmt werden muss, die unantastbar ist?

Basisdemokratie ist nun mal ein unendlich mühsames Geschäft, aber dafür haben sich die Piraten entschieden. Und da darf es auch keine Rolle spielen, wie klein oder groß eine Crew und/oder ihr Anliegen ist. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Kritik zu üben (an der Sache, nicht an der Person), gehören einfach dazu.

Bernd muss nicht antworten, er muss auch nicht kommen, er muss überhaupt nichts. Dass er bereit ist, mit uns zu diskutieren, finde ich klasse, aber der Sinn und Zweck unseres Briefes war - ich wiederhole mich - auch eine Debatte unter uns Piraten.

Mit piratischen Grüßen
Brigitte (von den Urbanauten)


> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: JeZ
> Gesendet: Mi. 05.09.2012 15:17
> An: berlin-friedrichshain-kreuzberg AT lists.piratenpartei.de,
> Jessica.Zinn AT piraten-xhain.de,
> berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de
> Betreff: Re: [berlin-crew-urbanauten] [Friedrichshain-Kreuzberg] mein Dissens zur Mehrheitsmeinung
>
> Hallo,
> danke Sebastian,
> dass solche Vorgehensweisen den BuVo von der Arbeit abhalten ist mein
> größter Kritikpunkt an den Urbanauten.
> Die Kritik einer kleinen Crew, (ob sie eine Minderheitsmeinung
> vertritt
> lassen wir mal beiseite,) ist soo wichtig, dass ein unbezahlter
> Bundesvorstand sich dich Zeit nehmen muss öffentlich und
> persönlich vor
> Ort darauf zu reagieren.
> Ich frage mich wieviele Stunden und Tage aufgrund des
> Zeitungsberichtes
> an Arbeitszeit für die Bundespartei deswegen verloren gehen.
> Ich hoffe die Urbanauten haben sich überlegt, wie sie den
> Zeitverlust
> für den Bundesvorstand ausgleichen. Macht ihr Hilfsangebote?
> Wofür
> spendet ihr Arbeitszeit als Ausgleich?
> Der Vorstand vertritt die Bundespartei, also uns alle und wenn
> mehrere
> solche Einladungen von kleinen Piratengruppen kommen, dann ist leider
> an
> Arbeit (im Dienste aller Piraten) nicht mehr zu denken. Vielleicht
> habt
> ihr ja eine Idee, wie ihr den Vorstand in Zukunft unterstützt,
> damit
> Rückfragen oder Kritik nicht dafür sorgen, dass ein
> Vorstand nicht mehr
> zu seiner eigentlichen Aufgabe kommt.
> Wie können wir uns diesen Zeitaufwand sparen und trotzdem
> über
> Statements diskutieren?
> Wie können wir kritisieren und gleichzeitig dafür sorgen,
> dass
> öffentliche Kritik nicht durch Medien zu noch mehr Zeitverlusten
> für um
> einiges mehr Piraten führt, die sich dann mit den Auswirkungen
> der
> Berichterstattung beschäftigen müssen?
> Öffentliche Briefe binden die Arbeitszeit von zahlreichen
> Piraten, die
> sich dann damit beschäftigen. Sie führen zu negativer
> Berichterstattung,
> was auf alle Piraten zurückfällt und haben kaum irgendeinen
> Mehrwert.
> Sie führen kaum zu Diskussionen über Inhalte (Inhaltliche
> Kritik war
> auch nicht konkret genug im Brief). So wichtig war euer Thema auch
> nicht. Sry.
> Diskutiert bitte darüber, wie man es das nächste Mal besser
> macht und
> sorgt dafür, dass andere Crews und Stammtische daraus lernen,
> dass man
> sowas wie "Offene Briefe" lieber nicht machen sollte.
> Grüße JeZ
>
>
>
> Am 05.09.2012 11:15, schrieb Sebastian Nordhoff:
>> On Wed, 05 Sep 2012 10:40:17 +0200,
> Johannes Rasche
>>
> wrote:
>>
>>> Hallo Urbanauten,
>>>
>>> nach dem gestrigen Crewtreffen ist
> es mir wichtig, meinen gravierenden
>>> Dissens noch einmal klipp und klar
> zu benennen.
>>>
>>> Ich hätte Bernd nach seiner
> Antwort auf den Offenen Brief (die ich nicht
>>> kenne) gebeten, dort wo wir
> unseren Dissens öffentlich gemacht haben,
>>> eine politisch inhaltliche
> Stellungnahme zu schreiben, vielleicht wäre
>>> dann ja eine Auseinandersetzung
> auch mit anderen Piraten in Gang
>>> gekommen, vielleicht.
>>
>> ich rechne es Bernd hoch an, dass er
> überhaupt reagiert hat. Eine
>> schriftliche Stellungnahme kann man
> denke ich von ihm bei seiner
>> Arbeitsbelastung nicht verlangen. Die
> dünne Personaldecke ist
>> allgemein bekannt, die Burnouts auch.
> Daher finde ich es sehr wichtig,
>> hier Mass zu halten und nach
> Möglichkeit zusätzliche Belastungen zu
>> vermeiden.
>> Ist das anti-politisch?
> Wahrscheinlich. In einer idealen Welt sollte
>> der Vorsitzende natürlich in den
> politischen Diskurs der Basis
>> einbezogen werden. Die Realität
> sieht aber gerade so aus, dass das in
>> der derzeitigen Organisationsform des
> Vorstandes nicht möglich erscheint.
>> Wenn man will, dass der Vorstand voll
> in der Partei aufgeht, dann soll
>> man ihm ermöglichen, davon zu
> leben. Zur Zeit wird der Vorstand nicht
>> bezahlt. Der Preis dafür ist,
> dass dann halt 40h weniger Zeit pro
>> Woche vorhanden sind. Und da fallen
> dann Sachen hinten runter. Bei
>> aller Wertschätzung der Arbeit
> der Urbanauten: ich als BuVo hätte
>> wahrscheinlich jeden einzelnen Abend
> etwas höher zu Priorisierendes
>> gehabt als ein Crewtreffen (diverse
> Mumbles, Gates, Pressetermine,
>> etc). Das könnte man vielleicht
> noch mal etwas mehr im Detail
>> diskutieren.
>>
>> Viele Grüsse
>> Sebastian
>>
>>
>>
>>>
>>> Ich hätte ihn ausserdem
> gebeten, bei der Gelegenheit ein Wort zum Stil
>>> der Kritik an unserem Vorgehen von
> sich zu geben.
>>>
>>> Ich hätte seinen Wunsch,
> seinen Besuchstermin (auch vor der gesamten
>>> Crew) im Vorfeld geheim zu halten,
> zurückgewiesen. Zumindest hätte ich
>>> die Crew vorher gefragt, was sie
> davon hält.
>>>
>>> Im übrigen: was soll
> überhaupt eine Terminvereinbarung? Das Crewtreffen
>>> findet wöchentlich statt,
> Zeit und Ort sind allgemein bekannt. Wer
>>> kommen will, kommt.
>>>
>>> Wie ich schon letzte Woche
> geschrieben habe, bin ich überzeugt, dass
>>> Bernd sehr wohl die Mehrheit der
> Partei repräsentiert. Die Reaktionen
>>> auf unseren Offenen Brief
> bestätigen das. Umso weniger kann es darum
>>> gehen, mit ihm eine
> Auseinandersetzung zu führen, sondern mit der
>>> Mehrheit. Doch diese hat sich dem
> jedoch verweigert.
>>>
>>> Hoffentlich trägt dies zum
> Verständnis meiner Position bei
>>>
>>> Gruss
>>>
>>> Johannes
>
>
> --
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> berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de
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>
> -----Ursprüngliche Nachricht Ende-----




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