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ag-umwelt - [Ag-umwelt] Fwd: [WWF, RA Kompa] WWF lXsst dem WDR die Aussage "Der WWF ist in der Krise" gerichtlich verbieten

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Betreff: Ag-umwelt mailing list

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[Ag-umwelt] Fwd: [WWF, RA Kompa] WWF lXsst dem WDR die Aussage "Der WWF ist in der Krise" gerichtlich verbieten


Chronologisch Thread 
  • From: René Heinig <hren AT hrz.tu-chemnitz.de>
  • To: AG Umwelt <ag-umwelt AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: [Ag-umwelt] Fwd: [WWF, RA Kompa] WWF lXsst dem WDR die Aussage "Der WWF ist in der Krise" gerichtlich verbieten
  • Date: Thu, 19 Apr 2012 12:46:28 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-umwelt>
  • List-id: <ag-umwelt.lists.piratenpartei.de>

FYI

-------- Original-Nachricht -------- Betreff: [WWF, RA Kompa] WWF lXsst dem WDR die Aussage "Der WWF ist in der Krise" gerichtlich verbieten Datum: Thu, 19 Apr 2012 02:15:15 +0200 Von: Greenhouse Infopool <greenhouse AT jpberlin.de> An: Greenhouse Infopool <greenhouse AT jpberlin.de>

WWF
http://wwf.de/gericht-stoppt-falschaussagen-des-films-der-pakt-mit-dem-panda

Gericht stoppt Falschaussagen des Films "Der Pakt mit dem Panda"

18. April 2012

Das Landgericht Köln hat am Mittwoch, den 18. April angeordnet, dass der WDR
falsche Aussagen seines Films "Der Pakt mit dem Panda" [*] nicht wiederholen
darf. Die einstweilige Verfügung erging an den WDR, der als produzierender
Sender für den Film verantwortlich ist. Der WDR muss nun dafür sorgen, dass
die falschen Vorwürfe gegen den WWF von keinem Sender oder der ARD-Mediathek
wiederholt werden.

"Die einstweilige Verfügung belegt die Richtigkeit unserer Aussagen. Wir vom
WWF setzen uns weltweit für einen wirksamen Naturschutz ein. Kritik nehmen
wir ernst und prüfen sie. Wir wehren uns jedoch gegen jede Form falscher
Tatsachenbehauptung. Die Verfügung ist eine Bestätigung für die 438.000
Förderer des WWF und das gesamte WWF-Team", sagt Eberhard Brandes, Vorstand
des WWF Deutschland.

Dabei sei der Gang zum Gericht nicht die erste Wahl gewesen: "Wir haben nach
der Erstausstrahlung im Juni 2011 versucht, den WDR dazu zu bewegen, seine
falschen Vorwürfe nicht mehr zu wiederholen. Der WDR hat daraufhin nur
einige Formulierungen leicht verändert. In den vergangenen Wochen wurde der
Film dann mehrfach auf verschiedenen Sendern der ARD gezeigt", so Brandes.

Deshalb hat der WWF mit dem Gericht eine unabhängige Instanz eingeschaltet,
um die verfahrene Situation zu klären.

Zuvor hatte der WWF Deutschland zahlreiche Belege dafür gesammelt, dass der
Film falsche Tatsachenbehauptungen enthält. Im Film wurde behauptet, mit
Zustimmung des WWF seien auf einer Plantage nur 80 Hektar Wald als
'Restwäldchen' erhalten geblieben. Dies stimmt genauso wenig wie die
Behauptung, im Kampf um das Land habe sich der WWF auch international auf
die Seite Monsantos geschlagen und am runden Tisch für verantwortungsvolles
Soja hätten sich die beiden im Jahr 2010 geeinigt. Beides darf nun
ebensowenig wiederholt werden wie die Behauptung, der WWF sei in der Krise.


Aus Sicht des WWF enthält der Film noch viele weitere fragwürdige
Anschuldigungen. Die meisten davon sind jedoch so formuliert, dass sie
juristisch als Meinungsäußerung gelten. Dadurch werden sie nicht richtiger.
Der WWF Deutschland hat alle Behauptungen geprüft und hier widerlegt.

Das Landgericht hat mit der einstweiligen Verfügung gegen den WDR eine erste
Entscheidung zu den schwerwiegendsten Vorwürfen getroffen. Über weitere aus
unserer Sicht falsche Tatsachenbehauptungen wird das Gericht in den
kommenden Wochen entscheiden.

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[*] http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Pakt_mit_dem_Panda

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Rechtsanwalt Markus Kompa – Blog zum Medienrecht
http://www.kanzleikompa.de/2012/04/18/wwf

18. April 2012

WWF lässt “Der Pakt mit dem Panda” zensieren (WDR)

Das Landgericht Köln hat heute laut WWF [1] gegen den WDR eine einstweilige
Verfügung erlassen, welche das Wiederholen bestimmter Tatsachenbehauptungen
über die konservative, bisweilen schillernde Umweltschutzorganisation in der
Doku “Der Pakt mit dem Panda” [2] vorläufig verbietet.

Offensichtlich wurden einige Anträge abgelehnt, denn der WWF jammert rum,
dass einige Behauptungen so formuliert seien, dass sie juristisch als
Meinungen formuliert” gelten. Gemein! Unklar ist, warum erst jetzt – 10
Monate nach Erstausstrahlung – eine einstweilige Verfügung erging, denn für
die erforderliche Dringlichkeit dürfte es ein bisschen spät sein.

Wie hier im Blog berichtet [3], war der WWF bereits im Juni 2011 im Vorfeld
der Sendung gegen den WWF vorgegangen. So ambitioniert die Kritik am
seltsamen WWF auch sein man, so sind Beiträge von WDR-Journalist Wilfried
Huismann mit Vorsicht zu genießen [4]. Schon deshalb, liebe Vorsitzende Frau
Reske und liebe Vorsitzende Frau Käfer, distanziere ich mich von sämtlichen
Behauptungen des verlinkten Videos.

Vor drei Tagen wurde übrigens bekannt, dass König Juan Carlos, einer der
Adeligen, die sich als WWF-Gönner feiern lassen, neulich nicht einfach so
gestürzt ist, sondern sich bei – Trommelwirbel – der Elefantenjagd verletzt
hat [5] ...

[1] http://tinyurl.com/83gtl3a
[2] http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,0suwq2mshunzgo89~cm.asp
[3] http://www.kanzleikompa.de/2011/06/23/wwf-gegen-wdr-doku
[4] http://www.heise.de/tp/artikel/21/21733/1.html
[5] http://www.sueddeutsche.de/1.1332975




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  • [Ag-umwelt] Fwd: [WWF, RA Kompa] WWF lXsst dem WDR die Aussage "Der WWF ist in der Krise" gerichtlich verbieten, René Heinig, 19.04.2012

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