Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Euro, Griechenland, EZB und Inflation - der Samuelson-Effekt

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

Listenarchiv

Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Euro, Griechenland, EZB und Inflation - der Samuelson-Effekt


Chronologisch Thread 
  • From: "CAP (Christian)" <CAP AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Euro, Griechenland, EZB und Inflation - der Samuelson-Effekt
  • Date: Mon, 18 Jun 2012 10:22:24 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
Christian schrieb:
Gehört das nicht zu den VWL Basics? Was ich mich dann aber verwundert ist, dass Du das Theorem kennst und trotzdem diese Aussage triffst "Du erklärst mir einfach warum eine Verlagerung von 20% an Rentenversicherung in die MwSt, damit Senkung der Lohnkosten um rd 100Mrd Euro und ansteigen der MwSt um 12% nicht zu einem verteuern von Importwaren führt und ansteigen der Exporttätigkeit." Ich hätte Dir den eigentlichen Zusammenhang gar nicht erklären müssen, denn mit dem von Dir zitierten Theorem hättest Du schon erkennen müssen, dass die darin enthaltene Annahme (vgl. "angenommene Grenzproduktivitätsentlohnung") nicht eingehalten wird ;)
H.-O. nutze ich um das Grundproblem zu erklären. Wie Balassa-Samuelson befindet sich H.-O. aber in der Neoklassik. Das sind tatsächlich Theorien welche so eben zwar einen Mechanismus beschreiben aber aus anderen Gründen so nicht vorkommen oder sogar wie im Falle Spaniens/Balassa auch gerade umgekehrt. (Siehe Sraffa, Keynes etc.)

Die Antworten auf Deine anderen Antworten stehen noch aus. Das ist nicht vergessen. Solche Dinge sind jedoch sagen wir "müßige Annahmen" von Dir:

"Angenommen die Steuer- und Abgabensätze verändern sich, warum soll die Arbeitnehmerseite deswegen auf Anteile an der Produktivität verzichten? Wenn die Preise auf Ebene der Haushaltsebene steigen, ist eher davon auszugehen, dass sie ihre Lohnforderungen erhöhen. Ein sinken der Markteinkommen und damit der Lohnstückkosten ist sehr unwahrscheinlich, da sie an der Produktivität orientiert sind."

Du setzt als Grundannahme die Lohnquote=Konstant und das gar auch noch im Zusammenspiel mit der Kaufkraft?

Nun, dann bin ich gespannt und warte wie Du die VWL neu entwickelst ;) Es gibt nun mal starke Zusammenhänge und weniger starke. Ich bin mal gespannt, wo es Dich diesmal in Deinen Argumenten hin verschlägt. Wenn Du aber wieder an dem Punkt landest, wo einfach steht, intertemporäre Kaufkraftverschiebungen sind doof, dann langweile mich bitte nicht wieder...




Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang