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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Ein Gedanke zum Liquid Feedback

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

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Re: [AG Liquid Democracy] Ein Gedanke zum Liquid Feedback


Chronologisch Thread 
  • From: Semon <semon3496 AT arcor.de>
  • To: ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Ein Gedanke zum Liquid Feedback
  • Date: Thu, 31 May 2012 23:29:59 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Am 31.05.2012 20:56, schrieb Christoph "Pluto" Puppe:
Nachdem keine Geburtsurkunde gefordert ist könnte ich auch mal schnell 100
Mitgliedschaften erstellen (kostet 4800 Euro). Das wäre leicher und ich
könnte damit im derzeitigen Liquid über 15 % erreichen.
Das ist aktuell tatsächlich ein riesen problem. Guck mal in den text
zur umfrage, da wird das thematisiert.
Ich sehe die Gefahr, das jemand wirklich 100 mal Mitglied wird und dann versucht LQFB-Abstimmungen zu drehen nicht als konkrete Gefahr. Sollte das Tool wirklich funktionieren und viele Leute sich beteiligen wird es sehr teurer werden. Und wenn dann seltsame Abstimmungen entstehen, die unserem Gedankengut widersprechen, könnte man durch Analyse der Delegationsmuster ziemlich bald erkennen, das dort etwas faul ist (auch ohne Klarnamen).


Die frage ist, wie verbindlich und sicher soll ein abstimmungssystem
sein und welcher aufwand kann und muss dafür getrieben werden.
Verbindlich und sicher bin ich auch dafür :-) So sicher wir wir uns das finanziell leisten können ! Je verbindlicher desto sicherer.
Und auch wieviel vertrauen in die teilnehmer da ist. Wie stark soll
kontrolliert werden ...

Aktuell haben wir nicht einmal das nivea einer ted umfrage, geschweige
den forsa oä. Und je mehr bedeutung auf das ergebniss gelegt wird,
desto höher die motivation zu betrug.

Von daher bin ich ganz klar für eine identitäts prüfung und klarnamen
mit der option ein pseudonym auf antrag zu bekommen.
Wie soll den die Identitätsprüfung konkret aussehen? Willst du wirklich den Personalausweis prüfen ?
Grundsätzlich bin ich mittlerweile der Meinung, das jemand der Liquider Delegierter werden will, mit Klarnamen/offenem Pseudonym agieren sollte.

Allerdings fände ich die beste Lösung wäre wenn die folgenden drei Aspekte getrennt voneinander gelöst werden könnten:
1. Teilnahmeberechtigung: Nur stimmberechtige Piraten sind dabei (gesichert z.B. über Piraten-ID)
2. Jeder kann sich selbst entscheiden ob Klarname oder Pseudonym (und wenn ich jemanden mit Pseudonym nicht als Delegierten will brauche ich ja nicht an Ihn delegieren). Hier wäre 2 Accounts hilfreich.
3. Bei Bedarf wird über ein sicheres Verfahren auch geheim abgestimmt.

"Lieber mit weniger basispiraten reale, verantwortungsbewusste und
verlässliche politik als mit vielen politik spielen."

Wenn man die Hürden für eine Teilnahme am System sehr hoch anlegt. Also z.B. "vom Notar beglaubigte Kopie des Personalausweises einschicken" oder so. Dann heißt das natürlich auch, das bestimmte Personengruppen eher nicht mehr im System repräsentiert sein werden. Das wäre dann ein ähnlicher Effekt, wir die Pflicht sich in einem Wahlregister zu registrieren, wenn man an einer Wahl in den USA teilnehmen will (soweit ich weiß gibt es dort doch so ein Verfahren oder ?)
Gruß
Semon







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