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ag-liquid-democracy - [AG Liquid Democracy] Wieviel Liquid für die Piraten?

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

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[AG Liquid Democracy] Wieviel Liquid für die Piraten?


Chronologisch Thread 
  • From: bvdb_pp AT kanka.de
  • To: ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: [AG Liquid Democracy] Wieviel Liquid für die Piraten?
  • Date: Tue, 29 Jun 2010 22:07:18 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Ahoi,

bevor man die Logik von Abstimmungen, also auch die Debatte geheim-sicher-nachvollziehbar aufnimmt, erscheint mir eine andere Frage interessant:
Wieviel "Liquid" ist für die Piratenpartei eigentlich angemessen?

Hintergrund ist meine Ansicht, dass zwischen ehrenamtlichen Organisationen und staatlichen Institutionen zu unterscheiden ist.

Das Ehrenamt enthält ja auch die Frage, wieviel Energie Menschen überhaupt in das Projekt, hier also Politik, stecken wollen - weil sie umgekehrt unter den Defiziten der vorhandenen Politik (/Parteien) leiden (im übertragenen Sinne).
(Mehr dazu hier:
http://liquid-politics.de/index.php?post/Ehrenamt-und-Organisation )

Die etablierten Institutionen des Staates haben ja (deswegen) eine gewisse Verkrustung, also durch die Struktur, die Umständlichkeiten usw. soll auch verhindert werden, dass Änderungen sich durchsetzen.
In der Politik sind das die Ämter, die Fraktionen, die Machtspielchen, die Hinterzimmer mit Nebenabreden usw., die Politik insgesamt undurchschaubarer machen.

_Dafür_ finde ich das Hinterfragen durch liquide Systeme, wo also Ratgeber, Lobbys und Experten offen und auf Augenhöhe für Stimmen bzw. Delegationen werben müssen, ein Gewinn - die Verkrustung wird damit zumindest vermindert, oder entmachtet.

Aber bei den Piraten sehe ich solche Institutionen gar nicht. Da muss doch häufig durch Versuch-und-Irrtum erst noch erprobt werden, wieviel Organisation (also überhaupt Strukturen, die vielschichtiger sind als "Einer und seine Stimme") sinnvoll ist, damit man Ergebnisse bekommt; die dann auch eine gewisse Legitimität und Unterstützung bekommen.

Soweit mal ein paar Gedanken.
Wie seht ihr das - wofür ist das Liquide (IMO im Sinne von "Hoch-flexibel") bei den Piraten brauchbar?

Gruß / Bernd

--
- Pirat b -




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