ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei
Listenarchiv
- From: Christian Scholz <cs AT comlounge.net>
- To: Ag-Liquid-Democracy AT lists.piratenpartei.de
- Subject: [AG Liquid Democracy] Grundsatzfragen
- Date: Sun, 04 Oct 2009 17:19:28 +0200
- List-archive: <http://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
- List-id: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>
Guten Tag!
Erstmal der Disclaimer: Bin kein Pirat, aber sehr an den Themen und vor allem besseren Partizipationsmöglichkeiten interessiert (auch im Hinblick, dass wir in Aachen ja einen Piraten im Stadtrat haben und ich da als Bürger nun doch mehr dran interessiert bin, wie das ganze System dort arbeitet und wie man es verbessern kann).
Daher ein paar Fragen:
- Geht es bei Liquid Democracy nur um die innerparteiliche Arbeit oder soll das auch (sicherlich eh nicht morgen) als Modell für neue Mitbestimmungsmöglichkeiten für Bürger dienen, also die jetzigen Regeln unserer Demokratie verändern? Ich gehe mal zunächst von ersterem aus.
- Die Piratenpartei bezeichnet sich ja auch gern als Mitmachnpartei. Inwiefern bezieht sich das auch auf Nicht-Mitglieder (also mich z.B.). Wieviel Einflussmöglichkeit soll, muss oder sollte nicht ein Nicht-Mitglied haben? (das sind ja trotzdem potentielle Wähler bzw. an einem bestimmten Thema interessierte Leute)
Ich denke mal, jeder Schritt in mehr Mitbestimmung unter der Voraussetzung, dass sie nicht so leicht zu missbrauchen ist (und z.B. die Boulevardblätter nachher die Politik bestimmen) wäre ja ein Mehrwert. Wenn es nicht durch das bestehende System direkt funktioniert, vielleicht ja über eine Partei, wo man mehr mitmachen kann, Themem mitdiskutieren kann und diese nachher eher dem Bürgerwillen entsprechend entscheidet (so sie an der Macht ist).
Ansonsten würde ich noch vorschlagen, erstmal die Grundideen weiter zu diskutieren, als direkt Lösungen zu installieren. (muss auch sagen, dass ich bislang nur eine vage Vorstellung von LD habe, sehe aber einen recht grossen Verwaltungsaufwand und frage mich, wie man die Wahlcomputer-Probleme denn hier umschiffen will. Mehr drüber lesen werde ich auf jeden Fall).
gruss auch!
Christian
- [AG Liquid Democracy] Grundsatzfragen, Christian Scholz, 04.10.2009
- Re: [AG Liquid Democracy] Grundsatzfragen, Friedrich Lindenberg, 04.10.2009
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